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Wahlkampf in den USA: Wie geschmiert

STATISTA, SPIEGEL ONLINE Fast eine Milliarde US-Dollar haben die Kandidaten im US-Wahlkampf eingeworben. Die Infografik der Woche zeigt, bei wem die Kasse am vollsten ist - und warum Trump seine behauptete Unabhängigkeit noch beweisen muss.
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#1 - 08.03.2016, 10:59 von joG

Jeb Bush hat vorgeführt....

.....dass es nicht stimmt, dass Geld die Wahlen bestimmt.

#2 - 08.03.2016, 11:04 von Lula Latein

Das beweist doch nur noch einmal, dass in den USA von einer demokratischen Willensbildung, die bei uns schon mühsam genug ist, in der breiten Masse überhaupt keine Rede mehr sein kann. Schließt sich die Frage an, was denn überhaupt noch demokratisch sein kann? Ist auch pure Dummheit oder ein besinnungsloser Nachläufer noch demokratisch? Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt Ihr Alles oder Nichts? Damit wird die Demokratie zum TV-Poker an der Wahl-Urne. Bis zum demokratischen Urnenfriedhof ist es dann nicht mehr weit.

#3 - 08.03.2016, 11:05 von geando

Trump ist zwar ein Clown

...seine verhältnismässig geringen finanziellen Unterstützungen durch andere finde ich aber fast sympathisch. Jedem sollte klar sein: US-Präsidentschaftskandidaten brauchen viel Geld; das Geld wird nicht geschenkt; die Spender erwarten Begünstigungen durch "ihren" Kandidaten nach einem möglichen Wahlsieg. Ein Spenden-finanzierter Präsident kann niemals unabhängig sein- er ist Präsident von Spenders Gnaden. Der Spender kann die Spenden übrigens steuerlich absetzen und damit seine politischen Steuerungsversuche praktisch vom normalen Steuerzahler refinanzieren lassen- Absurd.

#4 - 08.03.2016, 11:13 von mansiehtnurmitdemherzengu

Wofür?

Lässt sich auch ermitteln, wofür das ganze Geld ausgegeben wird? Werbung? Reisespesen? Kampagnenmitarbeiter? Berater? Wäre schön, wenn das auch mal in einem Artikel erläutert würde. Denn, dass die Summen jedes Jahr steigen, ist man gewohnt.

#5 - 08.03.2016, 11:16 von syracusa

Zitat von joG
.....dass es nicht stimmt, dass Geld die Wahlen bestimmt.
Er hat nur vorgeführt, dass Geld alleine auch nichts hilft.
Der einzige, der ohne Superpac-Geld auskommt, ist Bernie Sanders. Nur ein Sieg von Sanders würde Ihre These belegen, dass in den USA die Wahlen nicht durch Geld bestimmt werden.

#6 - 08.03.2016, 11:17 von cs01

Trump ist verdammt effektiv. Hat kaum Geld eingesetzt (im Vergleich zu den anderen) und beherrscht doch die mediale Aufmerksamkeit.

#7 - 08.03.2016, 11:18 von sok1950

wenn man die zur Verfügung stehenden Mittel vergleicht...

...ist der Erfolg von Trump noch erstaunlicher.

#8 - 08.03.2016, 11:19 von muellerthomas

Zitat von k.ockenga
Das beweist doch nur noch einmal, dass in den USA von einer demokratischen Willensbildung, die bei uns schon mühsam genug ist, in der breiten Masse überhaupt keine Rede mehr sein kann. Schließt sich die Frage an, was denn überhaupt noch demokratisch sein kann? Ist auch pure Dummheit oder ein besinnungsloser Nachläufer noch demokratisch? Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt Ihr Alles oder Nichts? Damit wird die Demokratie zum TV-Poker an der Wahl-Urne. Bis zum demokratischen Urnenfriedhof ist es dann nicht mehr weit.
Was beweist das? Beide demokratischen Kandidaten weisen hohe Beträge an Einzelspenden auf. Was finden Sie daran undemokratisch? Und halten Sie die Akklamation auf einem Parteitag wie in Deutschland wirklich für demokratischer?

#9 - 08.03.2016, 11:21 von muellerthomas

Zitat von mansiehtnurmitdemherzengu
Lässt sich auch ermitteln, wofür das ganze Geld ausgegeben wird? Werbung? Reisespesen? Kampagnenmitarbeiter? Berater? Wäre schön, wenn das auch mal in einem Artikel erläutert würde. Denn, dass die Summen jedes Jahr steigen, ist man gewohnt.
Das würde mich auch interessieren. Die Summen klingen ja zunächst einmal sehr hoch (oder sind es auch). In Deutschland etwa müssen ÖR-Sende Wahlwerbespots kostenlos ausstrahlen, die Privatsendeer berechnen die Selbstkosten. Natürlich sind dann die Kosten niedriger, als wenn Spots zur Prime-Time bezahlt werden müssen.

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