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Wahlkampfvorbereitung: Google-Managerin soll Hillary Clintons Onlinekampagne leiten

AP/dpa Hillary Clinton treibt die Vorbereitungen für ihre Präsidentschaftskandidatur weiter voran. Die Google-Managerin Stephane Hannon soll ihren Onlinewahlkampf koordinieren.
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#1 - 09.04.2015, 02:24 von privacy=dignity

Worst Case Scenario

Das ist so ziemlich das worst case scenario für den US-Wahlkampf was vor ein paar Jahren in seinen dunkelsten Wahlkampffantasien vorstellen konnte. Eine Managerin des Konzern, der sich der meisten, privatesten und intimsten Informationen der Wähler zu bemächtigen wusste, ist nun die Online-Koordinatorin von Clinton. Hier nur ein kleiner Einblick den wir bereits 2007 geniessen konnten, Google expandierte seitdem um ein vielfaches. http://www.dailymotion.com/video/x17ycij_master-plan-about-the-power-of-google-high-quality-and-size_news

Ich schätze mal Eric Schmidt persönlich wäre zu auffällig gewesen. Eigentlich hätte sie auch gleich Clapper oder Alexander mit dem Job betrauen können. Nur noch eine Frage von 1-2 Jahren bis einige Google Manager hochrangige Posten in der US-Regierung beziehen. Man erinnere sich an G.W. Bush und den Mann der ihm letztendlich zur Präsidentschaft verhalf. Das war Ted Olson, Ehemann von Barbara Olson. Rings a (handy) bell? Hiermit steht die neue Präsidentin der USA bereits fest. Den "Wahlkampf" sollte man sich einfach sparen.

#2 - 09.04.2015, 02:26 von gandhiforever

Hillary Clinton

Es scheint, als wolle bei den Demokraten niemand gegen Frau Clinton antreten. Die Fehler, die sie vor 8 Jahren gemacht hat, muss sie nicht wiederholen.

Und, um sicher zu gehen, dass dieses Mal nichts schief laeuft, will sie sich mit solchen Beratern umgeben, die den perfekten Wahlkampf fuehren koennen.

Da muss den Republikanern Angst und Bange werden, vom "Hispanic" Jeb Bush bis zum LibertArier Rand Paul.
Und, je mehr Republikaner sich draengeln, um so deutlicher wird, wie schwach diese Kandidaten sind. Sogar der duemmste Kongressmann, Inhofe mit Namen, traeumte kurzzeitig davon, sich um das Amt zu bewerben.

Die Republikaner haben einen Horror vor der parteiinternen Auseinandersetzung. Deshalb haben sie die Zerfleischungsperiode gekuerzt. Doch dank Citizens Untid schwimmt so viel Geld herum, dass es keine Zurueckhaltung gibt. Die Schlacht kann beginnen.

Und Frau Clinton kann zuschauen, sich ins Faeustchen lachen.

Dennoch werden ich ihr meine Stimme vorenthalten, wenn es drauf ankommt. Denn , obwohl Pragmatiker, bin ich nicht bereit, jemanden zu waehlen, der aussenpoltiisch so schnell die Militaermacht einzusetzen bereit ist, der die besten Verbindungen zu den Bankstern hat.

#3 - 09.04.2015, 02:29 von privacy=dignity

Worst Case Scenario

Das ist so ziemlich das worst case scenario für den US-Wahlkampf was vor ein paar Jahren in seinen dunkelsten Wahlkampffantasien vorstellen konnte. Eine Managerin des Konzern, der sich der meisten, privatesten und intimsten Informationen der Wähler zu bemächtigen wusste, ist nun die Online-Koordinatorin von Clinton. Hier nur ein kleiner Einblick den wir bereits 2007 geniessen konnten, Google expandierte seitdem um ein vielfaches. http://www.dailymotion.com/video/x17ycij_master-plan-about-the-power-of-google-high-quality-and-size_news

Ich schätze mal Eric Schmidt persönlich wäre zu auffällig gewesen. Eigentlich hätte sie auch gleich Clapper oder Alexander mit dem Job betrauen können. Nur noch eine Frage von 1-2 Jahren bis einige Google Manager hochrangige Posten in der US-Regierung beziehen. Man erinnere sich an G.W. Bush und den Mann der ihm letztendlich zur Präsidentschaft verhalf. Das war Ted Olson, Ehemann von Barbara Olson. Rings a (handy) bell? https://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Olson Hiermit steht die neue Präsidentin der USA bereits fest. Den "Wahlkampf" sollte man sich einfach sparen.

#4 - 09.04.2015, 10:12 von Hornblower

kann man

dann auch nach Verbindungen von Google zu Scientology fragen?
Schade, dass es sich um eine Demokratin handelt, aber so wird jemand von der tea-Party wahrscheinlich der Retter der nicht ausspionierten Nation?
Und was passiert mit Deutschland, wenn TTIP und Hillary Clinton über uns "hereinbrechen"?
Konservative Deutschlands - Merkel ausgenommen, die man m.E. bei ihrer "Freundschaft" zu Hillary Clinton eigentlich auch offiziell zu ihren Verbindungen zu Scientology fragen sollte - überlegt doch endlich einmal und zählt 2 und 2 zusammen.

#5 - 09.04.2015, 10:22 von Hornblower

Zitat von gandhiforever
Es scheint, als wolle bei den Demokraten niemand gegen Frau Clinton antreten. Die Fehler, die sie vor 8 Jahren gemacht hat, muss sie nicht wiederholen. Und, um sicher zu gehen, dass dieses Mal nichts schief laeuft, will sie sich mit solchen Beratern umgeben, die den perfekten Wahlkampf fuehren koennen. Da muss den Republikanern Angst und Bange werden, vom "Hispanic" Jeb Bush bis zum LibertArier Rand Paul. Und, je mehr Republikaner sich draengeln, um so deutlicher wird, wie schwach diese Kandidaten sind. Sogar der duemmste Kongressmann, Inhofe mit Namen, traeumte kurzzeitig davon, sich um das Amt zu bewerben. Die Republikaner haben einen Horror vor der parteiinternen Auseinandersetzung. Deshalb haben sie die Zerfleischungsperiode gekuerzt. Doch dank Citizens Untid schwimmt so viel Geld herum, dass es keine Zurueckhaltung gibt. Die Schlacht kann beginnen. Und Frau Clinton kann zuschauen, sich ins Faeustchen lachen. Dennoch werden ich ihr meine Stimme vorenthalten, wenn es drauf ankommt. Denn , obwohl Pragmatiker, bin ich nicht bereit, jemanden zu waehlen, der aussenpoltiisch so schnell die Militaermacht einzusetzen bereit ist, der die besten Verbindungen zu den Bankstern hat.
Ganz ehrlich?
Bin ich sicher vor Google und NSA, wenn ich Ihnen antworte? Läuft das über sichere Kanäle?
Ausserordentlich gut gesehen, Hillary Clinton und militärische Aktionen dürften nicht so weit auseinanderliegen.
Die Frage ist dann vielleicht doch ob man fürs "Vaterland" verheizt wird oder eine p r i v a t e Stiftung der Clintons.
Bevor Sie losschreien, auch Unternehmen sind gesellschaftliche Formen des Wirtschaftens.
Aber Hillary Clinton hat schon als Aussenministerin nur ihren privaten Anschluss benutzt.
Sie sollte dort bleiben, zu Hause.
Bill Clinton hat doch auch das Oval Office als "privates Lustzimmer" genutzt?
Dumm, dass JFK in dieser Richtung geschädigt war, aber wenigstens hat seine Frau auf Niveau dort geachtet.

#6 - 09.04.2015, 10:40 von IB_31

Zitat von gandhiforever
Dennoch werden ich ihr meine Stimme vorenthalten, wenn es drauf ankommt. Denn , obwohl Pragmatiker, bin ich nicht bereit, jemanden zu waehlen, der aussenpoltiisch so schnell die Militaermacht einzusetzen bereit ist, der die besten Verbindungen zu den Bankstern hat.
Ein Gesichtspunkt, aber doch auch unter Rhetorik-Gesichtspunkten von Hillaray zu sehen.

Immerhin gäbe es da noch
andere Punkte (z.B. Einwanderunggesetze die dazu führen, dass auch ,sagen wir mal, nicht nur Google , spendet.

#7 - 09.04.2015, 18:47 von gandhiforever

Sicher sind sie nicht

Zitat von Hornblower
Ganz ehrlich? Bin ich sicher vor Google und NSA, wenn ich Ihnen antworte? Läuft das über sichere Kanäle? Ausserordentlich gut gesehen, Hillary Clinton und militärische Aktionen dürften nicht so weit auseinanderliegen. Die Frage ist dann vielleicht doch ob man fürs "Vaterland" verheizt wird oder eine p r i v a t e Stiftung der Clintons. Bevor Sie losschreien, auch Unternehmen sind gesellschaftliche Formen des Wirtschaftens. Aber Hillary Clinton hat schon als Aussenministerin nur ihren privaten Anschluss benutzt. Sie sollte dort bleiben, zu Hause. Bill Clinton hat doch auch das Oval Office als "privates Lustzimmer" genutzt? Dumm, dass JFK in dieser Richtung geschädigt war, aber wenigstens hat seine Frau auf Niveau dort geachtet.
Als es den Strang zur e-mail gab, da wollte ich etwas dazu sagen, doch der Beitrag kam nicht durch, wurde "redirected".

Solange Unternehmen , bzw. deren Bosse nicht glauben, die Gesellschaft habe ihnen zu dienen und nicht umgekehrt, habe ich nichtd gegen sie. Wenn aber (siehe die Kochs) die Politik den Unternehmen dienen soll auf Kosten der Gesellschaft, habe ich nicht nur als volkswirt sehr viel dagegen.

Ich habe keinen Grund sie zu unterstuetzen, obwohl sie allemal besser (oder weniger schlecht) ist als saemtliche Republikaner, die da meinen, eine Chance zu haben.

#8 - 09.04.2015, 19:38 von Hornblower

Zitat von gandhiforever
Als es den Strang zur e-mail gab, da wollte ich etwas dazu sagen, doch der Beitrag kam nicht durch, wurde "redirected". Solange Unternehmen , bzw. deren Bosse nicht glauben, die Gesellschaft habe ihnen zu dienen und nicht umgekehrt, habe ich nichtd gegen sie. Wenn aber (siehe die Kochs) die Politik den Unternehmen dienen soll auf Kosten der Gesellschaft, habe ich nicht nur als volkswirt sehr viel dagegen. Ich habe keinen Grund sie zu unterstuetzen, obwohl sie allemal besser (oder weniger schlecht) ist als saemtliche Republikaner, die da meinen, eine Chance zu haben.
Tja, kann ich so akzeptieren. Auch die USA sind keine Diktatur und Hillary Clinton wäre eingebunden in eine Administration der Demokraten. Das mag für die lange Zeit der Präsidentschaft besser für die Menschen sein, als jemand von den Republikanern, mit denen ich mich nun mal nicht anfreunden kann.
Aber Hillary Clinton kann ich nur "akzeptieren", ich bin ja gar nicht gefragt!, als eine Nachfolgerin von Obama.
Obama hat sich als der Präsident herausgestellt, als den ich mir ihn gewünscht hatte.
Natürlich konnte er nicht alles richtig machen, aber für seine Landsleute hat er viel bewirkt. Dahinter kann auch eine Clinton nicht zurück, ohne sich zu blamieren.
Ich war immer der Meinung, dass Bush benutzt wurde.
Obama konnte man nicht einfach so benutzen, aber da nun mal m.E. der Einfluss der USA global zurückgedrängt werden muss, konnte er nicht einfach nur auf der Gewinnerstrasse sein.
Dass ich überhaupt Respekt vor den USA habe hat mit Obama und seiner Michele zutun und auch Republikanern, die sich nicht nur gegen ihn stellten.
Ein großer Präsident für die USA.
Aber nur ihm zuliebe kann ich nicht zum Fan von TTIP werden.
Ich hoffe seine Größe reicht soweit, grundsätzlichen Auseinandersetzungen auf Augenhöhe und nicht mit dem Gewehrlauf zu begegnen.
Obama, ich grüße Dich und spreche Dir meine hohe Achtung aus.
Und dabei sieht er noch gut aus, hat kein Übergewicht und lachen kann er auch.
Den Seinen gibts der Herr im Schlaf:)

#9 - 09.04.2015, 19:50 von gandhiforever

Ich

Zitat von Hornblower
Tja, kann ich so akzeptieren. Auch die USA sind keine Diktatur und Hillary Clinton wäre eingebunden in eine Administration der Demokraten. Das mag für die lange Zeit der Präsidentschaft besser für die Menschen sein, als jemand von den Republikanern, mit denen ich mich nun mal nicht anfreunden kann. Aber Hillary Clinton kann ich nur "akzeptieren", ich bin ja gar nicht gefragt!, als eine Nachfolgerin von Obama. Obama hat sich als der Präsident herausgestellt, als den ich mir ihn gewünscht hatte. Natürlich konnte er nicht alles richtig machen, aber für seine Landsleute hat er viel bewirkt. Dahintejavascript:spClosePopupLayer();r kann auch eine Clinton nicht zurück, ohne sich zu blamieren. Ich war immer der Meinung, dass Bush benutzt wurde. Obama konnte man nicht einfach so benutzen, aber da nun mal m.E. der Einfluss der USA global zurückgedrängt werden muss, konnte er nicht einfach nur auf der Gewinnerstrasse sein. Dass ich überhaupt Respekt vor den USA habe hat mit Obama und seiner Michele zutun und auch Republikanern, die sich nicht nur gegen ihn stellten. Ein großer Präsident für die USA. Aber nur ihm zuliebe kann ich nicht zum Fan von TTIP werden. Ich hoffe seine Größe reicht soweit, grundsätzlichen Auseinandersetzungen auf Augenhöhe und nicht mit dem Gewehrlauf zu begegnen. Obama, ich grüße Dich und spreche Dir meine hohe Achtung aus. Und dabei sieht er noch gut aus, hat kein Übergewicht und lachen kann er auch. Den Seinen gibts der Herr im Schlaf:)
hatte von Obama eigentlich mehr erwartet, doch lag das wohl daran, dass ich nicht damit gerechnet hatte, dass die Republikaner versuchen wuerden, alles zu blockieren.

Die aergert es ganz sicher fast noch mehr, da sie sich ja als Wertevertreter sehen, wie die Familie Obama funktioniert. Michelle Obama ist eine intelligente Frau, die das Herz auf dem rechten (linken) Fleck hat.

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