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Zwei Jahre US-Präsident Trump: Geteilte Staaten von Amerika

DPA Donald Trump regiert seit zwei Jahren im Weißen Haus. Der US-Politikwissenschaftler Robert Reich hält ein Amtsenthebungsverfahren schon jetzt für geboten - und erwartet den vorzeitigen Rücktritt des Präsidenten.
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#20 - 20.01.2019, 18:14 von bauklotzstauner

Was für ein Unsinn!
GESPALTEN waren die USA schon vor Trump! In oben und unten, rechts und links, schwarz und weiß, konservativ und "liberal" - und vor allem in arm und hoffnungslos und reich und einfluß-reich. Nur wollten es die meinungsführenden Mendien nicht sehen - und haben es deshalb auch nie berichtet. Bis sie dann der Wahlsieg Trumps aus allen Wolken fallen ließ. Aber statt mal innezuhalten, wird seitdem die Verschwörungastheorie vom "bösen Russen, der Trump ins Amt gehievt hat" mit aller Verbissenheit verfolgt. Wohlwissend, daß genau dies die innerstaatliche Spaltung noch verschärft, denn natürlich gibt es massenhaft überzeugte Trump-Wähler, die rein gar nichts mit Putin am Hut haben. Denen "klarmachen" zu wollen, daß sie Putin-Wähler seien, wird die Spaltung ganz sicher nicht mildern! Es läuft im Gegenteil darauf hinaus, daß Trump, dieser nach Bush II unmöglichste aller US-Präsidenten, alle Chancen hat, wiedergewählt zu werden. Ganz besonders wenn die "demokratische Opposition" in den nächsten zwei Jahren Nancy Pelosi heißt. Eine inzwischen fast 80jährige Vertreterin des Washsingtoner Establishments und eifrige Spendensammlerin für Hillary Clintons Wahlkampangne 2016.

#21 - 20.01.2019, 18:19 von Darwins Affe

Impeachment oder Wiederwahl

1) Statt einem Traum von Impeachment, sollte sich Deutschland auf eine eventuelle Wiederwahl Trumps einrichten. Alles steht und fällt mit der Entwicklung der US-Ökonomie. Ideologie ist dem Durchschnittswähler in den USA ziemlich égal.
2) Gegenüber den Resultaten der europäischen Regierungen in den letzten Jahren, steht Mad Donald eigentlich gar nicht so schlecht da: Boomende Wirtschaft, niedrigste Arbeitslosigkeit seit 46 Jahren, steigende Löhne.
3)Nebenbei: Zurzeit entwickelt sich ein neuer kalter Krieg (zwischen Amerika und China). Die Interessen der Amis verlagern sich zunehmend nach Asien. Das zerstrittene Europa kann da wenig Unterstützung erwarten.

#22 - 20.01.2019, 18:20 von baba1

Robert Reich

"Aber da ist noch mehr: Ich denke, dass er die Mauer und den Shutdown auch zur Ablenkung von einem anderen, sehr viel wichtigeren Thema nutzt: den Absprachen mit Wladimir Putin über die Wahlen 2016." Robert Reich behauptet also allen ernstes, dass Donald Trump die Wahlen von 2016 mit Wladimir Putin abgesprochen hat!! Und so einer wird auf Studenten losgelassen! Unfassbar!!!

#23 - 20.01.2019, 18:21 von heinrich-wilhelm

Spons Traum

Es ist nun soviel vermutet ,geschrieben und begründet worden,dass Donald nichts anderes bleibt ,als zu verschwinden. Alles Wunschträume. Dieser unter der Gürtellinie angesiedelte Präsident wird uns den Wunsch niemals freiwillig erfüllen.es hilft nur die Macht der Verfassung und Abgeordnete wie Nancy Pelosie,die diesen Burschen für immer auf seinen privaten Golfplatz jagen können.

#24 - 20.01.2019, 18:21 von horst01

Er will raus aus der Weltverantwortung

Trump ist angetreten, die da Oben (Reps and Democrats) zu entmachten. Ihm schwebt Botmäßigkeit vor. Frau Pelosi wird einknicken müssen, um die Arbeitsplätze der 800000 Bediensteten zu retten. Sie könnte mit Trump verabreden, dass er seine Mauer gegen eine Neuregelung des Government Shutdown bekommt.

#25 - 20.01.2019, 18:23 von Trollflüsterer

Zitat von Watschn
Der soll ja spätestens Ende Februar o. März rauskommen. Dann kann man ja weitersehen. Alles andere, die langsame durchdrehende mediale Schlagzahl von Trump-Impeachment-Geschrei u. anderes hektisches Gazetten-Gebrüll massiv in contra, o. in wenigen Teilen pro Trump bringt niemanden was. Im Gegenteil, es macht die Medien noch unglaubwürdiger, egal aus welcher Warte, ob Trump-Idiot o. Trump-Hero...
"Geifern, Gebrüll und Geschrei" sehe ich in diesem Artikel, hier bei SPON und sonstigen seriösen Medien nicht.
Was dann auch ihr herbeigeredetes "macht die Medien noch unglaubwürdiger" als das entlarvt was in meinen Augen ist: Stimmungsmache.
Nach dem Motto: Irgendwas wird an den Medien schon hängen bleiben.

#26 - 20.01.2019, 18:34 von Laut&&Leise

Donald Trump: Wie werde ich wiedergewählt?

Es gibt noch eine ganz andere Alternative für Donald T., um sich eine Wiederwahl zu sichern, beliebt bei autoritären Machtpolitikern aller Couleur, immer wieder gerne praktiziert: Man suche sich rechtzeitig vor einschneidenden Ereignissen (z.B. Wahlen) einen Feind von außen, heize einen Konflikt mit diesem durch diverse Provokationen an. Und wenn dann derjenige in irgendeiner Form gewalttätig wird (denkbar wäre z.B. Terroranschlag/militärischer Zwischenfall) - wer wollte denn zu Hause dann so unpatriotisch sein, dem Präsidenten in dieser Notsituation nicht beizustehen und ihn stattdessen mit solchen "Nichtigkeiten" wie "Einfluss Russlands aus seine Wahl" oder "Lüge & Wahrheit" zu behelligen? - Jedenfalls werden sich dann bei der Wahl genügend Bürger finden, um Donald T. wiederzuwählen.

#27 - 20.01.2019, 18:36 von Trollflüsterer

Zitat von ulrich-lr.
Vorschlag: Wir führen ein Medienunser ein. Unser täglich Trump-Bashing gebt uns heute... Brot gibt es nicht immer, aber auf das Erscheinen eines Artikels über Trump ist Verlass.
Das ist kein Bashing, sondern ein völlig sachliches Interview.
Die üblichen Verdächtigen sind alle wieder da mit ihren nicht mal Halbwahrheiten. Passt dann ja auch wieder zu Trump.

#28 - 20.01.2019, 18:36 von sikasuu

Wir müssen zeigen, was dieser Mann getan hat?

Ob Golfspielen, Twitter & Leute entlassen in Dauerschleife so spannen sind?
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Ich halt es da mit dem Alten Fritz! War zwar ein "geborener" kein "Wahlkönig" aber dessen Ansatz:
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"Dasjenige, wodurch die Menschen am meisten zu Fehlern veranlaßt werden, ist, daß sie sich meistens mit vagen Vorstellungen begnügen und sich nicht die Mühe geben, sich klare Ideen über die Dinge zu machen."
Friedrich II., der Große (1712 - 1786), preußischer König,

#29 - 20.01.2019, 18:40 von michael.mittermueller

Demokratie ist kein Krieg. Sie ist das Gegenteil von Krieg.

Das Demokratieverständnis einiger Kommentatoren scheint begrenzt. Beleidigung ist kein Rücktrittsgrund. Was ich allerdings sehe ist dass man im Kongress nicht zögert ein ganzes Land zur Geißel der Parteipolitik der "Demokraten" werden zu lassen.
Grenzschutz ist notwendig. Und gerade Kalifornien sollte darauf achten seine soziale Stabilität nicht unnötig aufs Spiel zu setzen.
Aktuell nutzt die illegale Zuwanderung niemandem wirklich. Sie zerstört nur schrittweise den Rechtsstaat.
Die Zeltstädte, die aktuell in Kalifornien zu finden sind, sind Ausdruck einer Armutswelle, die das ganze Land erfasst hat. Eine Armut, die die Demokratische Regierung unter Barak Obama hätte beseitigen können.
Das Gegenteil passierte. Und so stellt sich mir persönlich die Frage, weshalb 2-3 Trillionen Dollar für einen Krieg in Afghanistan und einen Krieg im Irak genau ausgegeben wurden und was der Krieg in Syren noch kosten soll.
Und genau um diese Frage geht es auch im Falle des Grenzschutzes. Sollten diese Gelder nicht dazu dienen die Welt sicherer zu machen ?
Alles was die Demokraten und mit ihnen auch Republikaner wie John Mc Cain zu bieten hatten war ein weiter so.

Nur, ein weiter so ist das Letzte was die USA brauchen. Speziell in der Sicherheitspolitik. Wäre es nicht an der Zeit den Kongress hier stärker als einer der Hauptverantwortlichen für die Kriege der vergangenen Jahre zu sehen ? Der Druck, den etwa der Verteidigungsausschuss aber auch der auswärtige Ausschuss jeweils ausübt ist enorm. Und das Ergebnis ist einfach nur desaströs.

http://time.com/3399746/congress-votes-to-arm-syrian-rebels/

Es gibt keine moderaten Rebellen, speziell nicht in Syrien. Jeder weiss das. Und wer den Gesetzesvorstoß von Tulsi Gabbard liest, diese Art der Waffenhilfe, die zudem illegal ist zu unterbinden, der versteht die Amerikanische Aussenpolitik nicht mehr.
Welchen Sinn macht es einer Terrorgruppe nach der anderen die Waffen zu geben, mit denen sie am Ende jede Form der Demokratie im Keim unterstützen. Zugunsten nationalreligöser, wirtschaftlicher oder nur krimineller Ziele. Im Genzschutz ist es ähnlich. Die Amerkanische Gesellschaft wird aktuell durch eine Opium und Drogenkrise zerstört. Ist es nicht an der Zeit auch an den Grenzen etwas dafür zu tun, dass dieser Geschäftszweig, der Hand in Hand mit dem Menschenhandel und der illegalen Migration geht zu bekämpfen?
Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Alles was der Kongress die letzten Jahre gemacht hat und einige Bundesstaaten hat die Krise noch verschärft.
Und niemand wird auch nur im entferntesten Trump für diese Entwicklung verantwortlich machen wollen. Das war schon das Geschäft seiner Amtsvorgänger.
Wenn es also bessere Lösungen gibt, dann sollte man darüber sprechen. Und nicht davon den Präsidenten "zu entfernen". Die Demokratie in den USA sollte es allen Beteiligten wert sein sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Und das heißt nicht neue Kriege sonder erst einmal Ordnung im eigenen Land schaffen. Und die Chancengleichheit in der Gesellschaft zum Ziel zu machen. Ohne illegale Einwanderung. Denn die stört hier nur.

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