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Zweites TV-Duell gegen Clinton: Trumps Psychokrieg

DPA Das zweite Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump verlief zeitweise abscheulich. Nach dem Videoskandal kämpfte der Republikaner um seine Präsidentschaftskandidatur - mit rüden Mitteln.
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#1 - 10.10.2016, 08:50 von brahka

Satt

Das ein Kandidat wie Trump soweit kommen konnte, lässt einen doch erstaunen. Ihm scheint es in erster Linie nicht um das Land und sein Volk zu gehen, sondern es geht vielmehr darum, seine Profilierungsneurosen auszuleben. Und dem Volke scheint es mehr um die große Show zu gehen, als einen würdigen Landesrepräsentant zu finden. Traurig, traurig!
Wobei wir, die guten Deutschen dürfen da garnicht mit Finger über den großen Teich zeigen. Wir haben dafür unsere AfD, die mit ihrer Polemik auch nicht viel besser ist - die Gründe für den Erfolg mögen andere sein ( Angst vom fetten Kuchen einen Krümel abgeben zu müssen?)... wie dem auch sei, ich habe es satt, mich mit solchen niederen Geistern abgeben zu müssen...

#2 - 10.10.2016, 08:54 von bwk

Clinton und Trump

Es ist abstoßend und erbärmlich, was Beide in diesem Wahlkampf den US-Wählern und der Welt anbieten. Amerika ist auf dem Einstieg in den Abstieg. So kann man dem Anspruch auf Führung der freien Welt nicht gerecht werden. Es wird Zeit, dass wir auf Abstand gehen.

#3 - 10.10.2016, 08:54 von Proggy

Beide ungeeignet für das Amt

Clinton-Lager eröffnet die Schlammschlacht mit alten sexistischen Trump Videos : Trump wird (zurecht) in zahlreichen Artikeln mit seinen dummdreisten Sprüchen vorgeführt.
Kein Wort aber über das Clinton-Lager, das diese Video-Schnipsel zum dreckigen Wahlkampfthema macht.
Trump wirft mit dem gleichen Dreck zurück - schon sind die Medien empört über den bösen Trump, der solche sexistischen Verfehlungen der Clintons im Wahlkampf verwendet.
Ziemlich gewollt einseitig, diese Berichterstattung.
Dabei wäre es so einfach, relativ neutral festzustellen, dass weder Clinton, noch Trump für das Amt des Präsidenten der USA geeignet sind.

#4 - 10.10.2016, 08:54 von Pixopax

Das amerikanische Wahlsystem ist am Ende angekommen

Die Parteien täten gut daran in Konsens eine Reform des Wahlsystems anzugehen. Das jetzige System, wo der Präsidentenkandidat möglichst viel "Spenden" einsammeln muss um bestehen zu können, ich ein Zwang zur Korruption. Außerdem kommen so nur sehr wohlhabende Leute in dieses Amt. Man sollte jedem Kandidaten staatliche Gelder zur Verfügung stellen mit dem er dann auskommen muss, und ein Spendenverbot verhängen.
Nur so bekommt man einen unabhängigen Präsidenten aus dem Volk, keinen rücksichtslosen Milliardär, und auch kein Schoßhündchen der Großbanken.

#5 - 10.10.2016, 08:57 von motzki687

Manipulative Grafik

Um Abstände zu verstärken nimmt man nur eine kleine Bandbreite um einen Unterschied zu verstärken. Bei einer 100 % Darstellung würde sich optisch eine Pattsituation ergeben. Aber das würde wiederum nicht mehr den Ausführungen unserer überparteilichen Medien entsprechen und man macht es so mal wieder passend..

#6 - 10.10.2016, 09:05 von kasulzke

Verdrehte Welt

Ich verstehe nicht so ganz, dass man Hillary Clinton angebliche sexuelle Verfehlungen ihres Mannes vorwirft, wohingegen Trump höchst persönlich seine Frauenverachtenden Tiraden äußerte. Außerdem immer die zu verteufeln, die eine Schweinerei öffentlich machen, ist ebenfalls ein erbärmliches Unterfangen. Letztendlich sind beide Kandidaten fürchterlich, aber Trump ist dabei wohl ein pathologischer Fall, der sich neurologisch untersuchen lassen sollte. Und das soll keine Polemik sein.

#7 - 10.10.2016, 09:09 von kjartan75

Zitat von Proggy
Clinton-Lager eröffnet die Schlammschlacht mit alten sexistischen Trump Videos : Trump wird (zurecht) in zahlreichen Artikeln mit seinen dummdreisten Sprüchen vorgeführt. Kein Wort aber über das Clinton-Lager, das diese Video-Schnipsel zum dreckigen Wahlkampfthema macht. Trump.....
1. Es war nicht das Clinton-Lager, das das Video veröffentlicht hat. Werdegang des Skandals s. SPON-Artikel vom Samstag.
2. Es gibt keinen einzigen Hinweis darauf, dass Trump sich in irgendeiner Art und Weise geändert hat, was seinen Sexismus angeht, insofern ist das Alter des Tapes irrelevant. Er ist und spricht heute genauso wie damals. Behinderte, Frauen, Andersdenkende, Latinos, Schwarze, Muslime - alles Gruppen, die er verachtet und beleidigt. Das muss natürlich thematisiert werden, denn im Präsidentenamt geht es darum, eben mit diesen Gruppen auch klarzukommen.

#8 - 10.10.2016, 09:10 von Beat.Adler

Bei einer 100 % Darstellung wuerden sich die 45% die gar nicht waehlen gehen, abzeichnen.

Zitat von motzki687
Um Abstände zu verstärken nimmt man nur eine kleine Bandbreite um einen Unterschied zu verstärken. Bei einer 100 % Darstellung würde sich optisch eine Pattsituation ergeben. Aber das würde wiederum nicht mehr den Ausführungen unserer überparteilichen Medien entsprechen und man macht es so mal wieder passend..
Bei einer 100 % Darstellung wuerden sich die 45% die gar nicht waehlen gehen, abzeichnen. Die restlichen 55% dann aufgeteilt auf Donald and Hillary.

Mir kommt es so vor, dass dieses Jahr die Wahlbeteiligung noch miserabler wie sonst sein wird. Die Joe Sixpacks and Hillibillies, die angeblichen Stammwaehler von Trump sind bisher nie durch grosse Stimmbeteiligung aufgefallen. Alle Republikaner, die Trump nicht waehlen, waehlen bestimmt auch Hillary nicht.
Das wird spannend: Das Resultat einer Wahl mit sehr niedriger Wahlbeteiligung laesst sich schlecht vorhersagen.

#9 - 10.10.2016, 09:15 von sikasuu

Ist eigentümlich, 2 gegensätzliche Einschätzungen von Augenzeugen....

... und den EIGENEN Stream Eindruck so verschieden zu finden.
Es scheint doch etwas dran zu sein, das es etwas anderes ist, von vor Ort oder per Distanz per Video etwas mitzuerleben.
(Sonst müsste ich dem Berichterstatter Tendenz unterstellen, und das will ich nicht:-) )
.
MMn. ist T alles andere als tot! Gegenüber der etwas fahrigen C. der wohl das Format nicht so lag, sah er gar nicht schlecht aus. Er hat für seine "Zielgruppe" wohl gepunktet. Es dürfte vor allen Dingen auf die WAHLBETEILIGUNG ankommen wer im November gewinnt.
Bleibt spannend, 4 % Punkte bei den Umfragen müssen in der Wahl erst mal geholt werden. Das US Wahlsystem ist immer wieder für überraschungen gut:-((

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