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Griechischer Tourismus in Krisenzeiten: "Eine Rückkehr zur Drachme wäre verheerend"

AP Die Schuldenkrise verdirbt manchen griechischen Hoteliers das Geschäft. Wer kommt, hilft der Bevölkerung, sagt der Chef des Tourismusverbandes Sete, Andreas Andreadis. Doch die Last-Minute-Buchungen brechen massiv ein.
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#1 - 02.07.2015, 16:18 von bonngoldbaer

Jetzt noch nicht

Leider habe ich erst im August Urlaub.
Sonst würde ich gern am Sonntag kommen, um mit meinen griechischen Freunden den Sieg des griechischen Volks über die EU-hörigen Ja-Sager zu feiern.

#2 - 02.07.2015, 16:19 von dr.b70

Ein Verbleib im Euro erst recht!

#3 - 02.07.2015, 16:20 von abraham lincoln

Eine Beibehaltung des Euro wäre noch verheerender

Eine Beibehaltung des Euro wäre noch viel viel verheerender. Aber den Beitritt zum Euro hat sich Griechenland mit frisierten Daten erschwindelt. Die restlichen Euroländer haben teilnahmslos zugeschaut und Milliarden ihrer Steuergelder in Griechenland verbrennen lassen. Wie auch immer, es wird richtig teuer, für Griechenland und die restlichen Euroländer. Und das alles hätte vermieden werden können.

#4 - 02.07.2015, 16:21 von tageskolumne

Natürlich bietet die Drachme viele gute Chancen

Sehr erfolgreiche Tourismus-Länder haben keinen Euro: man denke an die Türkei, die relativ günstigen Luxus anbieten kann, wovon Touristen und Gastgeber gleichermaßen profitieren.
Dann hat sich ja seit jahren abgezeichnet, dass Griechenland nicht reif für den Euro war und wohl auch bei strengerer Prüfung der Wirtchaftsdaten gar nicht zugelassen hätte werden dürfen.
Nun sagen führende Ökonomen weltweit, dass die Rückkehr zur Drachme durchaus viele aktuelle Vorteile für die Griechen mit sich bringe: Förderung einheimischer Produkte, die ja in Hülle und Fülle vorhanden sind, von Obst und Gemüse über Wein und andere Lebensmittel bis hin zu Handwerks- und Bauleistungen. Die Drachme als Konjunkturprogramm würde aber auch ausländische Investoren anreizen, denn der Einstige in den Produktions-Standort Greece würde sich vergünstigen. Stabilität wäre aber das noch wichtigere Argument. Ein Land, das so wenig Steuer-ehrlich ist wie Griechenland, bracht Spielraum bei seiner Währung, um Defizte besser kompensieren zu können. Und da die Drachme dann ja nicht ein anonymes, virtuelles Zahlungsmittel "aus Brüssel" wäre, sondern etwas "eigenes", was allen Griechen gehört, würde der Druck auf Steuersünder automatisch steigen. Wie offenbar Sahra Wagenknecht sagte: wenn die reichsten 600 griechischen Familien ihre Steuern zahlen würden, gäbe es diese Krise nicht. Wohlan! Mit der Drachme und einem neuen Soidaritätsgefühl haben die Griechen mehr denn je die Chance, als Volkswirtschaft zu gesunden.

#5 - 02.07.2015, 16:21 von Alfred Ahrens

Die Drachme kommt und Varoufakis geht, was denn sonst ???

Griechenland wird so attraktiv für Touristen mit wenig Geld wie nie. Was soll also passieren ? Nichts, alles ok. Und irgendwann wird sich keiner mehr aufregen. Ausser die griechischen Wirte in Deutschland, weil keiner mehr hingeht. Man braucht nicht das Orakel zu befragen um die traurrige Zukunft der armen Menschen in Griechenland zu erkennen.

#6 - 02.07.2015, 16:23 von Crom

Zitat von bonngoldbaer
Leider habe ich erst im August Urlaub. Sonst würde ich gern am Sonntag kommen, um mit meinen griechischen Freunden den Sieg des griechischen Volks über die EU-hörigen Ja-Sager zu feiern.
Könnte dann aber sein, dass bei der "Siegesfeier" Essen und Getränke knapp werden, wie man im Artikel lesen konnte.

#7 - 02.07.2015, 16:24 von so-oder-so

Eine Rückkehr zur Drachme wäre das Beste, was dem griechischen Tourismus passieren könnte. Griechenland wäre nächstes Jahr Urlaubsland Nr.1!

#8 - 02.07.2015, 16:24 von knipser2013

Drachme

Drachme fände ich Super. Mit dem Euro hatte man immer das Gefühl unsere Kaufkraft im "Cub Med" kann so niedrig nicht sein. Wenn man die Zeit ohne den Euro noch kennt, tauscht man gerne Geld. Das gibt ein ganz anderes Urlaubsgefühl.

#9 - 02.07.2015, 16:25 von firefly

Wenn ich das richtig verstehe, ist nach Ansicht von Herrn Andreadis Griechenland ohne den Euro ein Dritte-Welt-Land.

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