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Bayerns siebter Meistertitel in Folge: Die Rettung der Bundesliga heißt Super League

Adam Pretty/Bongarts/Getty Images Der Kader alt, der Trainer geschwächt, das Umfeld unruhig: Der FC Bayern hat seine schwächste Saison seit Jahren hingelegt - und wurde trotzdem Meister. Das zeigt, wie schlecht es um die Bundesliga steht.
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#1 - 18.05.2019, 22:50 von okav

Die Superliga hört sich nur gut an, die Lösung wäre sie nicht

Bayern zieht nämlich und zwar kräftig und das in der Bundesliga, davon profitieren alle. Gut der Meistertitel ist nicht sonderlich spannend, aber dafür der Rest und es macht immer wieder Spaß sich mit Bayern zu messen und den Zuschauern macht es Spaß die Qualität der Bayernspieler zu bestaunen. Robben, Ribéry und Co. haben die Bundesliga interessant gemacht. Ich kenne viele Menschen, die ins Stadion gehen um ein interessantes Spiel zu sehen, der Gewinner ist ihnen gar oftmals egal.

#2 - 18.05.2019, 22:52 von mr-mucki

100% einer Meinung

mit dem Kommentar. Bitte FCB verlasst diese Liga. auch in Frankreich, Italien wird immer stärker nach diesem Ausweg gerufen. Spanien hat zumindest noch zwei Teams die Meister werden können. Nur in der PL können es 6 Teams werden. auf jeden Fall wenn es um die Finanzen geht.
darum gebt uns die Nationalen Ligen zurück und bildet die Elite Liga. Ich würde mich auf Fußball auf höchstem Niveau freuen und eine spannende Bundesliga

#3 - 18.05.2019, 22:55 von albergel

So ein Käse

Das wäre dann ja das gleiche Prinzip wie jetzt, verschiebt das Problem also nur in die Zukunft.
So lange die Gelder ungleich verteilt werden, keine Alternativen Geldquellen wirklich zugelassen sind oder es kein Investitionslimit gibt, wird die „Superliga“ irgendwann genauso aussehen. Es gibt 3-4 Top Vereine und der Rest spielt mit.

#4 - 19.05.2019, 23:01 von Europäer1992

Zu der Erkenntnisse...

...bin ich schon vor 10 Jahren gekommen. Und ich bin nun wirklich kein Fußballgott.
Warum aus der Champions League noch keiner eine Europäische Liga mit Auf- und Abstiegsmodus gemacht hat, bei der die teilnehmenden Clubs aus ihren jeweiligen nationalen Ligen herausgenommen werden, bleibt mir tatsächlich ein Rätsel.

Wir haben ein Europäisches Parlament, eine europäische Währung, einen gemeinsamen Markt, ein europäisches Studiensystem, eine Polizei, eine Grenzbehörde, selbst eine Armee ist nur noch eine Frage der Zeit, aber Keine Fußballliga - Obwohl der Kontinent verrückt nach dem Sport ist.

#5 - 19.05.2019, 23:11 von b3k0

Der Denkfehler ist doch folgender:
Würde der FC Bayern in der Superleague auf den hinteren Plätzen landen, müsste er sich für die nächste Saison wieder in der ungeliebten Bundesliga beweisen.
Also wieder ein Jahr angeblich mit Aufstiegsgarantie zur Superleague.
Für dieses Jahr rückt eine Bundesligamannschaft in die Superleague, gegen die der FC Bayern gar nicht direkt gespielt hat.
Zudem, wenn unter den ersten der Superleague nur Manschaften zB. aus Spanien sind, kann dann der erste der spanischen Liga trotzdem aufrücken, obwohl er in der Saison keinen direkten Vergleich gegen die Mannschaften der Superleague gespielt hat.
Gibt es dann Relegationsspiele und wenn ja, gegen Mannschaften aus dem gleichen Land die in der Superleague hinten sind, oder gegen Mannschaften aus anderen Europaligen die dort auch die Tabelle anführen?

#6 - 19.05.2019, 23:18 von maxgil

Bl

ist tot, weiß nicht, wie lang ich mir das noch ansehe, vielleicht noch 2 Saisons, wenn dann der FCB immer noch Dauermeister ist, kündige ich Sky!! bin kein Masochist!

#7 - 19.05.2019, 23:26 von hafnafjoerdur

Seltsam

Bei den Bayern ist der finanzielle Vorsprung an allem Schuld, beim BVB wird verschwiegen, dass sie in den letzten Jahren deutlich mehr in den Kader investiert haben. Die Dortmunder sind finanziell dem Rest der Liga deutlich mehr überlegen, als die Bayern wiederum den Dortmundern. Wenn Geld alleine Tore schießt, warum ist der BVB dann nicht genau so überlegen wie die Bayern?

#8 - 19.05.2019, 23:28 von weissallesbesser

Das Problem sind die reichen Vereine

Im Artikel wird es angedeutet, aber nicht klar genug herausgearbeitet. Bayern ist sieben mal Meister geworden, davor der BVB mit 82 Punkten (Rekord zu dem Zeitpunkt), dieses Jahr waren die 76 Punkte das drittbeste Ergebnis des BVB, das zweitbeste des Vereins gab es vor wenigen Jahren unter Tuchel. Der FC Bayern München hat nach dem Double des BVB bei den Sponsorengeldern angezogen und ist damit Stück für Stück allen anderen, selbst dem BVB entwachsen. Bei allen Anstrengungen und Wachstum von 21 Prozent haben die Bayern an fixen Einnahmen dennoch rund 300 Mio. Euro mehr zur Verfügung. Wie soll da annähernd Waffengleichheit hergestellt werden? 50+1 aufzugeben hieße der Verkauf der Vereinsnamen, damit Reiche in den Besitz eines „Spielzeugs“ kommen. Ich schicke lieber Bayern und vielleicht den BVB in eine Superliga, bevor wir lauter 1860 München haben.

#9 - 19.05.2019, 23:32 von zauberer2112

Die Lösung wäre ganz einfach

Zurück zu den Anfängen. Das Unheil fing an mit der Einführung der Champions League - die aber nicht die Bayern forderten sondern gerade Clubs wie Real. Anders waren die Kader nicht zu finanzieren. Die Folge ist eine quasi geschlossene Gesellschaft und totale Dominanz dieser Clubs in ihren nationalen Ligen. Darüber hinaus auch noch die Abwertung des UEFA-Cups und die Einstellung des Wettbewerbs der Pokalsieger, schade. Früher war es doch besser.

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