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Ex-Nationalspielerin Nadine Keßler über die Fußball-WM: "Es ist eine Aufwärtsspirale"

Hübner/ imago images Die Fußball-WM in Frankreich ist fast vorbei. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht die Weltfußballerin von 2014, Nadine Keßler, über Veränderungen, Chancen - und Hemmnisse.
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#1 - 07.07.2019, 19:36 von vermincaster

Beim Anblick der leeren Plätze in den Stadien gehe ich davon aus, daß die 50.000 durch die Fernsehzuschauer zustande kommt ?

#2 - 07.07.2019, 22:15 von im_ernst_56

Da liegt noch viel Arbeit vor uns

Die Frage ist, wie man denn mehr Zuschauer in die Stadien locken will. Nach der WM 2011 im eigenen Land war die Erwartung, dass die Frauenbundesliga zuschauermäßig durchstarten würde. Tatsächlich stiegen auch die Zuschauerzahlen um ca. 30%. Nötig wären aber 300% gewesen. Inzwischen sind die Zuschauerzahlen wieder auf das Niveau vor dem WM 2011 gesunken. Und warum sollten die Zuschauer zu den Spielen der Frauenbundesliga gehen, weil die Engländerinnen, die Französinnen und die Amerikanerinnen einen besseren Fußball spielen? Ich habe gehört, dass in Deutschland die Zahl der Fußball spielen Mädchen zurück gegangen sein soll. Woran liegt das? An alternativen Freizeitbeschäftigungen oder daran, dass der athletischer und härter gewordenen Frauenfußball abschreckt und frau lieber Tennis oder Volleyball spielt oder neuen Trendsportarten wie z.B. Wakeboarding frönt? Ich glaube nicht, dass sich die Probleme mit mehr Medienpräsenz lösen lassen, die zu Lasten anderer Sportarten würden.

#3 - 08.07.2019, 06:45 von ayee

Immer Gerede über Männer

Wieso wird im Frauenfußball eigentlich so viel über Männer und Männervereine geredet? Man sollte im Frauenfußball mal mehr auf sich selbst schauen und selbst versuchen, eine organische Entwicklung zu nehmen. Das wäre Frauenpower. Alles andere ist nur schwimmen im Fahrtwasser, der leichte Weg.