Forum
Sport

Hoeneß nach der Jahreshauptversammlung: Das Ende des Uliversums

Getty Images Uli Hoeneß konnte sich stets zweier Sachen sicher sein: Respekt von außen und Huldigungen aus den Reihen der Bayern. Diese Zeiten sind vorbei - und daran trägt er ganz allein die Schuld.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/9    
#1 - 01.12.2018, 17:02 von eckawol

Ein nicht mehr zeitgemäßer Präsident

Uli Hoeneß spielt hier die Rolle eines sehr erfolgreichen Familienunternehmers / Mittelständlers, der nicht einsehen will, das seine Zeit vorbei ist.

#2 - 01.12.2018, 17:02 von KlausKreuter

Er nicht allein

Es ist ein Merkmal vieler "Grössen" des öffentlichen Lebens dass die den idealen Zeitpunkt des Abschieds verpassen. HOENESs, MERKEL, SEEHOFER und viele Andere.

#3 - 01.12.2018, 17:12 von khwherrsching

Volle Zustimmung!

Leider wird es blamabel für Hoeneß enden, da er das Ausstiegsfenster nicht findet und wahrscheinlich hinausgetragen werden muss. Je eher die Führungsspitze des Vereins neu geordnet wird, um so besser für den FC Bayern einschließlich der Spieler.

#4 - 01.12.2018, 17:14 von claus7447

Man sollte nie versäumen

Rechtzeitig abzutreten. Wobei bei Wurst-Uli bin ich mir sicher, dies hätte er 2013/14 spätestens tun müssen bevor der Strafprozess begann.

Aber wie der Kommentator schreibt, man will ja nicht vom Thron.
Unabhängig von den finanziellen Erfolge, ist m. E. auch eine moralische Bewertung bzw. Haltung für mich entscheidend. Wie hat sich Hoeneß in Talk Shows als Moralist aufgespielt, dabei zuhause bereits schon lange den Boden dazu verloren. Und es zeigt sich Landsberg war kein Weckruf, mir san mir, und der Rest der Welt kann uns mal am Abend besuchen!

#5 - 01.12.2018, 17:21 von kuroro_luzifer

Er kann sein Andenken noch retten

Umbruch im Kader und in den Vereinstrukturen einleiten und öffentlich die Klappe halten, dann wird er in einem Jahr zwar nicht auf Händen getragen aber kann sich anständig zurückziehen.

#6 - 01.12.2018, 17:36 von daslästermaul

"Wurst - Ulli" am Ende .......

Seine vor Selbstbewußsein strotzenden Auftritte passen bestenfalls noch in seine Selbstwahrnehmung, werden aber von Sponsoren und Öffentlichkeit kaum noch goutiert.

Hoeness ist ein vorbestrafter Steuerstraftäter. dem man eine Chance zur Resozialisierung bei Bayer-München gegeben hat.

Es wäre für ihn langsam wirklich an der Zeit endlich mal "kleinere Brötchen" zu backen. und sein Verhalten seinem Alter und genau diesen Lebensumstäden anzupassen.
.

#7 - 01.12.2018, 17:40 von thechamelion3

UH auch als einer derer der den Absprung verpasst hat

Ich kann mich mit diesem FCB nicht identifizieren, im Gegenteil. UH ist inzwischen eine Belastung für den Verein, sportlich wie moralisch.

Nach seiner Haft machte er einen auf "geläutert", die Abteilung Attacke war ausgesetzt. Das hielt aber nicht lange. Während früher die Thematisierung von z.b. Daums Kokain Problem richtig war, ist die Frage was das heute soll.

Ohne jede Not wird ein Spieler der nie für den FCB gespielt hat öffentlich von UH übel beleidigt (Özil). Der hat fast 100 Spiele für die dt. Nationalmanschaft gemacht, und wird von UH grundlos übel angegangen.
Ohne jede Not wird Monate nachdem der Spieler Bernat (ohne sich jemals öffentlich zu äußern oder nachzutreten) vollkommen grundlos öffentlich angegangen, in einem Tonfall und einer Wortwahl die jedem anderen Arbeitgeber ein Gerichtsverfahren an den Hals bringt.
Dann gibt es diese obskure Pressekonferenz "Medienschelte"
Analoges gilt für Boateng, der im Somme rüber die Presse fortlaufen kritisiert wurde.
Mit Breitner überwirft man sich und hat nicht mal die Größe selbst mit ihm zu sprechen.
Gegen Ancelotti wurde nachgetreten, ebenso unnötig und stillos.

Sportlich installierte man Brazzo Salihamidzic - der in Wahrheit doch keinerlei Befugnisse hat.
UH verhinderte Tuchel mit seiner Taktik um jetzt mit Kovac dazustehen.
Lahm hat man vergrault obwohl er evtl. im Tandem mit Kahn die Fürhung der Zukunft sein könnte.
Das Team überaltert, neue Impulse will man nicht setzten.
Einen systemischen Ansatz verfolgt man nicht, im Gegenteil: UH verweigert ja den Fortschritt. Wer sich rühmt das er keinen Computer nutzt und keine E-Mail, der ist einfach irgendwo stehen geblieben.

UH müsste lämngst zurück treten, sich hinterfragen und den FCB endlich in die moderne führen.
Menschlich ist er mit seinen öffentlichen Attacken sowieso durch, erst auf geläutert machen und dann ohne jede Einsicht und ohne jede Selbstkritik komplett hirnlos öffentlich einzelne angehen.
Das ist sehr schwach.

#8 - 01.12.2018, 17:44 von ulisses

Schwierig, schwierig

Wer schafft es schon, einen guten Abgang in Würde und Ehre hinzulegen?
Löw wäre als großer Reformer, sympathischer Mann mit Nivea(u) und riesigem Erfolg 2014 abtreten können.
Er hat weiter gemacht. Vielleicht aus einem Gefühl der eitlen Selbstüberschätzung heraus, vielleicht aber auch, weil er nicht nein sagen könnte, als ihm vom DFB und Fans der Wunsch zum Weitemachen herangetragen wurde.
Es ist ein schmaler Grad zwischen „in Würde abtreten“ und „Verantwortung ablehnen“.
Löw und Hoeneß haben sich halt für die Weiterführung von verantwortungsvoller Arbeit entschieden.

#9 - 01.12.2018, 17:47 von lomax3030

Die JHV war ein letzter Weckruf. Wenn er den nicht verstanden hat, dann wird es unschön für Bayern und Uli H. zu ende gehen. All seine Verdienste ud die vielen Jahre gute Arbeit kann man in kurzer Zeit selbst zerstören, wenn man es darauf anlegt. Was gestern richtig war, kann heute falsch sein, das vergisst man oft im Alter.

    Seite 1/9