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Sieg gegen England: USA ziehen ins WM-Finale ein

Philippe Desmazes / AFP Ohne Superstar Megan Rapinoe haben die USA starke Engländerinnen besiegt. Weil ihre Vertreterin Christen Press den Job der Torjägerin übernahm - und der englische Elfmeter-Fluch anhielt.
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#1 - 03.07.2019, 23:07 von VadidWyle

Es ist wie es ist

Die Amerikanerinerinnen haben verdient gewonnen!
Aber wer hat der Reporterin gesagt, dass sie einen Bildungsauftrag zu erfüllen hatte?
Das Wort "antizipiert" fiel mehrfach - wer braucht solche Sprache im Fussball?

#2 - 03.07.2019, 23:12 von im_ernst_56

Cheer up, girls

Schade. Die Engländerinnen spielen einen tollen Fußball. Ihnen gehört die Zukunft. Nicht die spielerische bessere, sondern die physisch stärkere Mannschaft hat gewonnen. Bei dem als Abseits nicht gegeben Tor von Ellen White ist der VAR wohl mit dem Geodreieck ran gegangen. Und dann der geschlechterübergreifende Elfmeter-Fluch der Engländer/innen. Cheer up, girls.

#3 - 03.07.2019, 23:28 von konterspieler

Elfmeter sind nur dann ein "Fluch", wenn man sie nicht mit Wucht schiesst...

Bis heute hat noch kein Fussballexperte überzeugend erklären können, weshalb man Elfmeterschießen angeblich nicht trainieren kann. Ein Pianist von Weltklasse übt jeden Tag sechs bis acht Stunden, nur um die Tasten mit leichten Fingern so präzise treffen zu können, das die Noten optimal zum Klingen kommen.
Und Elfmeterschießen auf ein ziemlich grosses Tor soll man nicht trainieren können? Es sind fast immer wieder dieselben Elfmeter die nicht reingehen: die schlapp, kraftlos und flach geschossenen. Im Tor schlagen dagegen fast immer Elfmeter ein, die in halber Höhe und mit voller Kraft geschossen werden. Und das soll man angeblich nicht trainieren können ...?

#4 - 03.07.2019, 23:29 von Barças Superstar

Spannendes Match

Schade für England, aber sie hatten die verdiente Chance mit dem kniffeligen 11-Meter. Dennoch, die Fehlpassquote ist aber im Frauenfußball zu hoch, dafür spielen sie weniger mit verdeckten Fouls. Es scheint aber so zu sein, dass es im internationalen Vergleich an Leistungsdichte fehlt. Bei den Männern kann der 25 auch mal den Ersten oder Zweiten schlagen, beim Frauenfußball kommt nach den Top 3 erst mal eine große Lücke. FRK, GER, NOR, JAP und SWD sind auf einem Niveau mit deutlichem Abstand zu USA, ENG und NDL.

#5 - 03.07.2019, 23:48 von rubraton

herrliches Spiel ...

... sicherlich kein perfektes Spiel, aber so hätte ich mir die deutsche Mannschaft gewünscht. Pressing, Leidenschaft, Engagement, Kraft, läuferische Qualität und Zweikampfverhalten auf Augenhöhe.
hätte persönlich nicht gedacht dass die Engländer so gut mit denen mal keiner mithalten können ... Hut ab, ich bin beeindruckt. Schade um den verschossenen Elfmeter denn noch mal richtig Spannung ins Spiel gebracht hätte. Erneut zeigen uns mal wieder (wie bei WM 2018) andere Mannschaften und Geschlechter wie man HEUTZUTAGE Fussball spielt.

#6 - 03.07.2019, 23:48 von zaunreiter35

Was für ein Spiel!

Alyssa Naeher hat das USWNT gerettet und ins Finale getragen. Doch Spielerin des Spiels wurde die Torschützin und das Geburtstagskind Alex Morgan. Ich hätte es aber den Engländerinnen so gegönnt, ins Finale einzuziehen. Haben sie sich doch ins Spiel gekämpft und die Chance gehabt die USA zu besiegen. Der mögliche Ausgleich war leider abseits und der Elfmeter von Steph Houghton schwach geschossen. Da hatte sie 3 Minuten Zeit dazu und den Druck, der auf ihr lastete.
Das war eines der besten Spiele der WM - neben FRA - USA und Australien - Norwegen. Mal schauen, was die morgigen Halbfinalisten so bieten.

#7 - 03.07.2019, 00:41 von pjotrmorgen

Ein spannendes und gutes Halbfinale

Am Ende siegte die Athletik und zynische Defensivtaktik über die bessere Spielanlage der tapferen Engländerinnen, die auch zu zehnt noch besser als 11 Amerikanerinnen waren. Die USA sind eines der technisch schlechtesten Teams der WM, produzieren Fehlpässe en masse und gewinnen bislang doch gegen alle Teams, die intelligenter, taktisch variabler und mit besseren Einzelspielerinnen ausgestattet sind. Aber wie lange kann das gut gehen? Teilweise wurden die USA durch die Schiedsrichter stark bevorzugt, insbesondere im Viertelfinal gegen Frankreich.

So sehr ich es mir gewünscht hätte, dass England das 2:2 zugesprochen bekommt, die Entscheidung auf Abseits war korrekt. Überhaupt war die beste Frau auf dem Platz die Schiedsrichterin Edina Alves Batista, die keine Fehlentscheidung traf, sondern selbst die kniffligsten Situationen, auch mit Hilfe des VAR gerecht traf. Grosser Respekt für diese Leistung, die nur sehr wenige Männer ähnlich gut hinbekommen hätten

#8 - 03.07.2019, 07:04 von comfortzone

Top-Niveau

Wenn man sieht, auf welchem Niveau die USA - aber auch Mannschaften wie England und Frankreich - spielen, muss man einfach einräumen, dass die DFB-Mädels chancenlos wären. Toller Power-Fussball, spielintelligent, athletisch. Einfach eine andere Liga.

#9 - 03.07.2019, 11:54 von kajoter

Zitat von Barças Superstar
Schade für England, aber sie hatten die verdiente Chance mit dem kniffeligen 11-Meter. Dennoch, die Fehlpassquote ist aber im Frauenfußball zu hoch, dafür spielen sie weniger mit verdeckten Fouls. Es scheint aber so zu sein, dass es im internationalen Vergleich an Leistungsdichte fehlt. Bei den Männern kann der 25 auch mal den Ersten oder Zweiten schlagen, beim Frauenfußball kommt nach den Top 3 erst mal eine große Lücke. FRK, GER, NOR, JAP und SWD sind auf einem Niveau mit deutlichem Abstand zu USA, ENG und NDL.
Ihe Rangliste kann ich nicht bestätigen, da die Niederlande sicher nicht unter die ersten Drei gehöre. Das wären flür mich USA, England und Frankreich. Deutschland, Spanien, Niederlande und Japan mögen danach eine eigene Gruppe bilden, aber der Abstand ist deutlich erkennbar.

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