Forum
Stil

Die zehn Gebote des Risotto-Kochens: Rühren, rühren, rühren - und Finger weg vom Hand

Peter Wagner/ Foodbild Bevor wir in die kulinarischen Büßerwochen abtauchen, schnell noch ein himmlisches Rezept zum Vorhalten für die Fastenzeit: verboten sündiges Risotto mit immerhin erlaubtem Tintenfisch.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 02.03.2019, 11:30 von angst+money

naaa ja

Mal wieder stark übertrieben. Gute Zutaten können nie was schaden, aber "versaut" wird es auch durch Instantbrühe nicht - nach Meinung einiger meiner bekochten eher durch den Sellerie - im Handy habe ich das Rezept stehen und verstoße damit gegen Gebot 8, Gebot 5 kassiere ich mit meiner Aldi-Teflonpfanne und den Wein würde ich nicht mal als Rausschmeißer auftischen. Macht alles nix, wenn man das 11. Gebot befolgt (aus "was der Student noch wusste"): Hauptsache Parmesan!

#2 - 02.03.2019, 12:22 von dasfred

Gnihihihi, er hat Po-Ebene geschrieben

Naja, eine lockere Überschrift darf auch mal sein. Das gute an Wagner Rezepten ist ja, dass man meistens gut variieren kann. Die Grundlage ist gut nachvollziehbar, bei den würzenden Zutaten darf jeder seinem persönlichen Gusto folgen. Mir gibt diese Rubrik zumindest Impulse, was man in den nächsten Tagen so auf den Tisch bringen kann.

#3 - 02.03.2019, 13:51 von Papazaca

Wagners italienische Großmutter aus der Po-Ebene

Zitat von dasfred
Naja, eine lockere Überschrift darf auch mal sein. Das gute an Wagner Rezepten ist ja, dass man meistens gut variieren kann. Die Grundlage ist gut nachvollziehbar, bei den würzenden Zutaten darf jeder seinem persönlichen Gusto folgen. Mir gibt diese Rubrik zumindest Impulse, was man in den nächsten Tagen so auf den Tisch bringen kann.
Fred, der Text unseres Hobbykochs ist so locker und flockig geschrieben, das man schon deshalb motiviert ist, das Rezept auszuprobieren.

Und man kann sich gar nicht vorstellen, was zu seiner auffälligen Lebensfreude gefreut hat? Der Blitz? Ich habe mich immer gefragt, woher er stammt? Lüneburger Heide oder Ammergau. Scheinbar hat er auch eine italienische Großmutter aus der Po-Ebene, die für ihr Arboria-Risotto bekannt ist. Sachen gibt es ...

Und ab Mittwoch fasten?

#4 - 02.03.2019, 14:04 von dasfred

Zu Nr.3 Papazaca

Wie gut, dass ich nicht katholisch bin. So bleibt mir zumindest die Todsünde der Völlerei. Zum Fasten gehört ja eigentlich auch der Verzicht auf fleischliche Genüsse der anderen Art. Ein junger Bekannter wollte eben darauf sieben Wochen verzichten. Neben Fleisch, Alkohol, Süßwaren und Zigaretten. Im Interesse seiner Verlobten konnte ich ihn davon überzeugen, dass Sex erlaubt ist, wenn man es nicht zum Spaß sondern nur zum Wohlgefallen des Herrn ausübt. Für ihn wäre es wohl auch Sünde, wenn ein Risotto so richtig lecker ist.

#5 - 02.03.2019, 14:23 von huber7

Safran-Miraculic

Von italienischen Freunden wurde mir geraten, das Risotto nur selten umzurühren, da sich durch die sich formierende Kruste schöne Röstaromen ergeben (so gehe ich jetzt immer vor und mir und den Gästen schmeckt es).
Sellerie sollte auch meines Erachtens nur sehr vorsichtig dosiert werden.
Zum Vollenden des Risottos braucht es Butter, damit es lecker cremig wird.
Ansonsten hat oder sollte jede/jeder seine/seinen eigenen Geschmack haben!

#6 - 02.03.2019, 16:10 von spaceagency

die Wahrheit liegt dazwischen?

wo denn bitte? Da Risotto italienisch ist liegt die Wahrheit im Biss natürlich in Italien und nicht dazwischen. Abgesehn davon heisst es MAMMA und nicht Mama

#7 - 03.03.2019, 08:31 von Einhorn

Danke für den Hinweis, dass die Zeit seit dem letzten Meeresfrüchte-Risotto schon wieder viel zu lang ist. Mit welchem Biss ich meinen Reis mag, möge man aber mir überlassen. In Italien esse ich auch gerne das ungesalzene Brot - zuhause bin ich froh über die sehr deutsche Brotkultur.

So richtig "versaut" würde mein Risotto übrigens durch die Zugabe von Sellerie. Es lebe die Geschmacksvielfalt!

#8 - 03.03.2019, 15:12 von newline

Ein Koch

riet mir davon ab, ein Risotto ständig zu rühren.
Viele Köche rütteln häufig den Topf und schleifen damit, zur Freude des Arbeitgebers, Boden und Kochfläche.
Das ständige rühren kommt wohl aus Zeiten, in der die Hitzezufuhr nicht so leicht gesteuert werden konnte.

#9 - 03.03.2019, 15:38 von medwediza

Sie haben Recht

Zitat von newline
riet mir davon ab, ein Risotto ständig zu rühren. Viele Köche rütteln häufig den Topf und schleifen damit, zur Freude des Arbeitgebers, Boden und Kochfläche. Das ständige rühren kommt wohl aus Zeiten, in der die Hitzezufuhr nicht so leicht gesteuert werden konnte.
Einen Risotto rühren und rühren und rühren... - macht ihn kaputt. Damit zerstört man das Klebegerüst des Reises und der Risotto wird nicht schlotzig, sondern kleistrig.

    Seite 1/2