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Galicische Delikatesse Tintenfisch: Hau den Pulpo

Oliver Lu¿ck Nirgendwo in Europa wird mehr Tintenfisch gegessen als in Galicien. Das wabbelige Gummitier mit drei Herzen und Vogelschnabel gilt als Delikatesse. Die Zubereitung bei den Fischern an der Costa da morte ist mitunter brachial.
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#1 - 09.06.2019, 11:18 von three-horses

Wer das essen kann, der kann alles ertragen.

Haben so was 2x und Kanaren auch erleben dürfen. Mal geschnitten in Sauce, aber auch die ganze Beutel in Sauce. Einmal waren nur Spanier in dem Hotel. Gegessen, wie ich beobachten konnte, hatte es keiner von denen. Es war auch echt widerlich der Geschmack. Von der Sache klar, die "Delikatesse" kann der Geschmack der Sauce nicht aufnehmen. Nur die "Ringe", wie üblich zubereitet, die haben alle gerne verspeist. Wer viel Mut hat, kann es ausprobieren. Pfoten davon zu lasen ist die bessere Alternative.

#2 - 09.06.2019, 12:23 von dieter_montanez

"so was" essen ....

Sagt schon alles... bleiben sie lieber bei ihren Iglo Tintenfischringe oder Pressfischabfallstaebchen das passt glaube ich eher zu ihren Gaumen. Uebrigens bei dem Pulpo a la Gallega wird der Kopf nicht abgetrennt nur der Schnabel mit dem Finger aus dem gesaeuberten Kopf (ohne Tinte) rausgedrueckt. Wichtiger ist es den Pulpo bevor es gekocht wird zwei oder dreimal im kochenden wasser abzuschrecken, dann platzt die haut auch nicht bein eigentlichen garen. Ein paar gekochte Kartoffel auf den (Holz)Teller, Pulpo Stueckchen drauf, mit Olivenoel benetzen und mit Paprika bestaeuben. Nur wenige Spanier wuerden sich nicht sofort drauf stuerzen.. und wenn nicht dann sind es sicher veganatarier (mein Wort)...

#3 - 09.06.2019, 12:25 von jjr

Wer das essen kann... weiß was gut ist

@three-horses: Ihr Kommentar liest sich leider wie eine misslungene Google-Übersetzung, ich werde nicht 100%ig schlau daraus. Ich kann Ihnen aber versichern, dass gut zubereiteter Pulpo anderen Meeresfrüchten wie Garnelen und Muscheln in nichts nachsteht. Besonders der im Artikel beschriebene Pulpo a la Gallega ist eine echte Delikatesse.

#4 - 09.06.2019, 12:26 von ingo_brunk

Es ist verbrecherisch..

.. was man diesen hochintelligenten Tieren antut. Einfach eine Schande.

#5 - 09.06.2019, 13:42 von gatopardo

Natürlich haben Sie recht

Zitat von ingo_brunk
.. was man diesen hochintelligenten Tieren antut. Einfach eine Schande.
und ich gebe zu, in der Vergangenheit oft und gerne "pulpo a la gallega" in Madrid gegessen zu haben, wo ich lebe. Seitdem ich weiss, wie hochintelligent diese Tiere sind, kann ich das nicht mehr. Es müsste auf globaler Ebene ein Umdenken unserer Ernährungsgewohnheiten stattfinden. Als Einzelperson können wir nicht verhindern, was den Tieren weltweit von uns angetan wird. Ja, es ist eine Schande !

#6 - 09.06.2019, 14:23 von bartnelke

Pulpo Carpaccio

tolles Rezept: man kaufe Fertigprodukt im Feinkostgeschäft. Wieder nix dazugelernt, schade.

#7 - 10.06.2019, 14:17 von markus.pfeiffer@gmx.com

Tinte

Auch in Gallizien, nicht nur in der "fernöstlichen Küche" wird die Tinte zum Färben von Gerichten verwendet.
Durfte vor rund 20 Jahren in einem Restaurant in Vigo am späteren Abend (die Küche hatte bei unserer ankunft eigentlich gerade schon geschlossen) ein hervorragendes 'Risotto de la casa' (Meeresfrüchte-Risotto) genießen, das mit der Tinte des Pulpos tiefschwarz gefärbt war.
Die Tinte gab dem Gericht einen ganz eigenen Geschmack, den ich seitdem leider nie mehr bei einem Meeresfrüchte-Risotto erleben durfte.

#8 - 12.06.2019, 22:38 von lebkuchenfreund

Die Bezeichnung Krake wäre besser als Tintenfisch

Auch wenn der Pulpo genau genommen auch ein Tintenfisch (Kopffüßler) ist, so ist umgangssprachlich in Deutschland ein Sepia (10 Arme/Beine) der nahezu einzig bekannte Tintenfisch (Stichwort "Calamares").
Ich kann den Kraken (Pulpo) jedoch uneingeschränkt empfehlen, egal ob in der spanischen (galizischen) Art oder der japanischen (Tako / タコ).

#9 - 13.06.2019, 10:55 von ruhepuls

Intelligent sind viele Tiere..

Zitat von ingo_brunk
.. was man diesen hochintelligenten Tieren antut. Einfach eine Schande.
Das Töten von "Hochintelligenten" ist im Tierreich - und bei uns - gang und gäbe. Die ganze Welt lebt vom Tod...
Kein Tier würde sich Gedanken darum machen, ob es etwas hochintelligentes tötet. Nebenbei: Auch "nicht Hochintelligente" leben und spüren Schmerzen...
Die Intelligenz als Ausschlusskritierium zu nehmen ist willkürlich.

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