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200. Geburtstag von Karl Marx: Der Kapitalismus geht zugrunde

AFP Was kann uns Karl Marx heute noch sagen? Vor allem dass es sich lohnt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Denn der Kapitalismus scheint gerade zugrunde zu gehen - ganz ohne Revolution.
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#1 - 29.04.2018, 17:40 von M. Michaelis

Der vorgeblich nahende Untergang des Kapitalismus ist nicht weiter als eine verzweifelte Hoffnung derer deren kommunistische Alternative längst auf der ganzen Linie gescheitert und untergegangen ist.

Tatsächlich ist der Kapitalismus trotz aller Mängel die einzige funktionierende Wirtschaftsordnung die zudem nicht implizit ins eine totalitäre Gesellschaft führen muss.

#2 - 29.04.2018, 17:41 von jogola

Sehr geerhrter Herr Müller,

die Ware ist doch nicht Ihr Text sondern die Werbung, die mir rechts und links eingeblendet wird. Und deren Kosten sind eingepreist. Nichts ist umsonst, es ist halt nur im Preis schon drin.

#3 - 29.04.2018, 17:42 von pepe-b

Totgesagte leben länger

Kein System ist perfekt. Aber der Kapitalismus hat gegenüber allen anderen Systemen einen entscheidenden Vorteil: es ist das einzige System, dass in der Lage ist sich ständig neu zu erfinden und das liegt begründet in den Genen des Wettbewerbs.

#4 - 29.04.2018, 17:44 von apeface

Sehr gut geschrieben!

Das Thema wird uns sicherlich noch lange beschäftigen. Kapitalismus ohne Kapital. Wenn ich einen vorsichtigen Blick ins 22. Jahrhunder werfe dann denke ich, dass wir damit umgehen werden müssen. Wenn ich wenigstens 80 Jahre alt werde, erlebe ich es noch bis 2050 mit...

#5 - 29.04.2018, 17:48 von Sepp1966

Die Grenzkosten dieser Zeitung sind null.

Ein kleiner Denkfehler ist in diesem Satz. Ohne Computer, Smartphones, Sendemaste, Kabel, Glasfaser, die notwendigen Ingenieure, Facharbeiter, Maschinen und Anlagen zur Herstellung dieser, kein SPON. Soviel zu den nicht mehr nötigen Produktionsmittel.

#6 - 29.04.2018, 17:49 von unzensierbar

Sehen was man sehen will.

Es ist schön, dass Marx nicht von jedem einfach in die Tonne geschmissen wird. Leider wird hier aber auch nur ein kleiner Teil seines Denkens aufgefasst. Deshalb ist die "Zukunftsvorhersage" zumindest auf Dauer falsch. Ja der Kapitalismus wird sich in diese Richtung begehen, aber er wird vorher zusammenbrechen. Und die Zukunft wird dann dadurch entschieden, ob die Menschen es schaffen den Kapitalismus nach dem Crash abzuschaffen oder ob sich dieser wieder neu aufbaut wie einst schon mal.

#7 - 29.04.2018, 17:53 von siryanow

Happy birthday zum 200., Karl Marx

Stellen wir uns vor:
wir leben in einer Welt in der die existenziellen Grundbeduerfnisse befriedigt sind : essen und trinken, ein Dach ueber dem Kopf und die Teilnahme am sozialen Miteinander. Waere es wirklich soo furchtbar sich nicht mehr von Technik und Technologie benebeln zu lassen und bei jedem Konsum-Mist eine 1000fache Auswahl zu haben, und diejenigen Machtgeilen die uns knechten wollen zum Teufel zu jagen. Ich bin ueberzeugt, dass viele sich solch eine Welt wuenschen.

#8 - 29.04.2018, 17:54 von BettyB.

Begrenzte Freude

Klar doch: Kapitalismus gegen Sozialistmus. Die westlichen Strategen hoffen oder befürchten den Untergang des Kapitalismus, weil sie vom Konfrontationsgedanken nicht runter kommen. Dabei ist die Grundlage des Kapitalismus Kapitalakkumulation und ohne Kapitalakkumulation ginge erstens kaum etwas, selbst wenn es nur 3 Milliarden Menschen auf der Welt gäbe. Ja! Hallo! Es gab so etwas wie Staatskapitalismus, auch wenn westlichen Theoretikern das schwer zu begreifen scheint. Es geht also nicht um die Akkumulation, sondern um die Verfügungsmacht über das Kapital. Motto: Hier die Groß- und Kleinkapitalisten, dort dereinst die von den Partei eingesetzten Kapitalverwalter., heute fast überall:Oligarchen. Die Frage ist somit, wie den Oligarchen und ihren Angestellten die Verfügungsmacht über oder gleich auch das Kapital abnehmen und wem das eine oder das andere geben. Und was überlebt? Nun, ich nicht, aber die für die Massenproduktion und selbst die Landwirtschaft mit Großmaschinen notwendige Kapitalakkumulation. Nicht nur Müller wird es wundern: das Ende des Kapitalismus ist nicht vorhersehbar, es sei denn Großproduktion wäre nicht mehr notwendig. Keine Schiffe, keine Autos, auch keine andere Massenware, ja selbst keine Großflächenlandwirtschaft. Eben: mehr und nicht viel weniger Menschen, das braucht eine eher stärkere Akkumulation von Kapital, Zum Trost: Auch Marx irrte diesbezüglich...

#9 - 29.04.2018, 17:55 von prefec2

Dem Kapitalismus geht es gut

Schlecht geht es dem Ökosystem auf das wir angewiesen sind. Schlecht geht es den Menschen, weil die sozialen Unterschiede immer größer werden und die Selbstbestimmung für immer mehr Menschen zur Farce verkommt. Auch die Demokratie ist da auf den absteigenden Ast. Hat selbst die Kanzlerin von der marktkonformen Demokratie gefaselt und nicht der demokratiekompatiblen Ökonomie.

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