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Amazonas-Waldbrände: Bundesregierung warnt vor Stopp des Mercosur-Abkommens

REUTERS Im Amazonasgebiet brennt der Regenwald - doch die Bundesregierung will von einem Stopp des geplanten EU-Handelsabkommens mit den Mercosur-Staaten nichts wissen. Stattdessen spielt Berlin auf Zeit.
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#1 - 13.09.2019, 16:43 von Liudin69

Klar, schön mit dem rechtsradikalen Präsidenten Geschäfte machen

Was soll man dazu noch sagen. Zu Hause stört einen die kleine böse AfD und bei den ganz großen Geschäften macht man sogar Geschäfte mit Ultrarechten Regenwaldzerstörern. Klar, ist ja auch gut für die deutschen Agrarkonzerne, die mächtig Produkte zum Bestellen der verbranten Flächen liefern werden. Allen voran Bayer mit seinem Minsantogift und im Ausland besonders beliebten Saatgut. Gleichzeitig wird hierzulande über sinnfreie CO2-Abgaben gesülzt. Und E-Mobility und noch anderen Quatsch. Und die, die unsere Umwelt endgültig zerstören sind Geschäftspartner???? Wen wundern bei so viel Unglaubwürdigkeit die aktuellen Wahlergebnisse? Einfach mal Hirn einschalten. Auch in der Regierung ganz oben!! Danke!!

#2 - 13.09.2019, 16:52 von bodoochjag

alles ist relativ:

auch die Bezeichnung Pariser Klimavertrag, es ist kein Vertrag. Die richtige Bezeichnung, und dass müsst der Reporter wissen, ist Pariser Klimaabkommen, ein unverbindliches Abkommen.

#3 - 13.09.2019, 18:18 von siegfried_richard_albert

Geld stinkt eben nicht

Moral gab es in der Politik noch nie. Und dass mit dem Vertrag der Import von Fleisch und Soja gefördert wird, ist eben so. Egal wieviel Regenwald in Brasilien noch abgebrannt wird. Der Boden wird dann für die Landwirtschaft benötigt. Hauptsache die Wirtschaft in Deutschland läuft und es wird viel exportiert.

#4 - 13.09.2019, 19:30 von Piantao

Lieber Mercosur inkl dem "möchtegern Nazi" Bolsonaro als hier bei uns die "schwarze Null" gefährden.

#5 - 13.09.2019, 19:35 von Knossos

Amazonas-Waldbrände: Bundesregierung warnt vor Stopp des Mercosur-Abkommens

Dazu weitere Schlagzeilen desselben Tages:
Mitgründer von "Extinction Rebellion" Roger Hallam: "Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant"
(Und was wird Demokratie, die lediglich so getauft, tatsächlich jedoch Plutokratie ist?)

Leistungsbilanz: Deutschland wird wohl weltgrößten Überschuss erzielen

Wirtschaftslobby: "Junge Unternehmer" wollen späteren Rentenbeginn


Merkels und der internationalen B(D)Is Deutschland hat auch schon jahrelang Ecuadors Bitte um Unterstützung stillschweigend ausgesessen, bis dort endlich im Urwald des Amazonas nach Öl gebohrt wurde.

Realitätsfernen Völkern, denen sich nicht erschließt, ob und warum sogenannte Demokratien zuverlässig gegen Gemeinnutz, Verstand, Weitsicht und Lebensraum regieren, wird die globale Praxis solange unerschlossen oder rätselhaft bleiben, bis sie realisiert, um welche Gesellschaftsformen es sich handelt.

Nur, daß es bis dahin -und den Fakten nach bereits jetzt- zu spät sein wird / ist, um sich von kuscheliger Scheinwelt zu verabschieden / herrschende Eliten pathologischer Raffgier und deren eigenen Apparat administrativer Dienerschaft ins Auge zu fassen.

Denn der belebte Planet geht schon so aufs Ende zu, wie er Unersättlichen der Superlative seit Jahrzehnten egal ist, wenn sie denn nur in persönlicher Lebensspanne himmelweit über dem Pöbel residieren, von dem sie sich in heillosem Minderwertigkeitskomplex zwanghaft abzusetzen meinen.

Dem Fußvolk überlassen sind derweilen weltfremde Gespinst von Mutter Erde, die als Himmelskörper alles überstünde oder alternativ jenes von der Eroberung des Weltalls. Nach zahllos gefressenen Bären, machen die letzten Utopien den Kohl auch nicht mehr fett.

#6 - 13.09.2019, 19:40 von crazy_swayze

Ob es so klug ist, den Südamerikanern Wohlstand durch Freihandel zu verweigern? Dann stürzen sie sich doch erst recht auf den Regenwald, weil ihnen andere Einkommensquellen abgeschnitten wurden.

Diese Rache- und Bestrafungspolitik hat noch nie funktioniert.

#7 - 13.09.2019, 21:41 von ZiggyOne

Regenwald

Wieso regnet es da eigentlich nicht? Oder reicht der Regen nicht aus um das Feuer im Zaum zu halten? Ach und das Aussetzen des Handlesabkommens würde direkt die kleinen Leute treffen, statt Bolsonaro, der hätte dann wieder ein Argument mehr...

#8 - 14.09.2019, 23:08 von geotie1

Wenn es nach mir ginge, gäbe es keinen Vertrag, wo das Ergebnis ein zerstörter Regenwald steht. Das kann ich gar nicht mit meinem Gewissen vereinbaren!

#9 - 14.09.2019, 09:34 von cerberus66

Handel zwischen Staaten sind das Beste was gerade den Volkswirtschaften in Europa und marktwirtschaftlich orientierten Staaten in Südamerika passieren kann. Es gibt viel zu wenig Handelsabkommen, es ist also an der Zeit für weitere zusätzliche Handelsabkommen eben zur Belebung und langfristig zur Stabilisierung von Handelsbeziehungen. Handelsabkommen sind auf Jahrzehnte angelegt. Bolsonaro wird in wenigen Jahren Geschichte sein. Das Handelsabkommen wegen Bolsonaro stoppen zu wollen erscheint mir nicht sinnvoll.

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