Forum
Wirtschaft

Angespannter Wohnungsmarkt: SPD will Mieterhöhungen verbieten

DPA Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, die Mieterhöhungen in Großstädten zu stoppen. Den Sozialdemokraten geht das zu langsam - nun fordern sie drastische Eingriffe.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 10/13    
#90 - 09.09.2018, 13:04 von quatermain4000

Ein Dach

ueber den Kopf zu haben ist ein Menschenrecht. Das Recht auf Profit, auf das Fuellen des Geldbeutels ist keins. Die Konstruktion eines "Wohnungsmarkts' wo, wir bei jedem Markt nur 'kaufkraeftiges Begehr' bedient wird und das Grundrecht auf Wohnung sind unvereinbar. Genauso wie der 'Arbeitsmarkt' Arbeitslose' produziert, produziert der Wohnungsmarkt 'Wohnungslose'. Heisst, Wohnen, wie Gesundheit und Bildung kann nicht ueber den Markt geregelt werden ausser man nimmt in Kauf dass Buerger dieser Rechte beraubt werden.

#91 - 09.09.2018, 13:11 von prince62

Die SPD-Nahles macht nur auf die einfachste und billigste Lösung

Zitat von produster
Die SPD kann einem nur noch Leid tun. Nachdem sie jahrelang als Mitregierende mitverantwortlich war für Immobilienausverkauf- und wahnsinn, möchte sie nun alles stoppen - auf dem schwindelerregenden Niveau, das die Mieten bereits erreicht haben. Na, vielen Dank.
Das wäre doch - für die Sozn - die einfachste Lösung und funktioniert ja eh nicht, aber auf dem Papier macht sich so ein Verbot doch bestens,

das Versagen der Volksverräter äh -vertreter ist ja nicht nur im Wohnungsmarkt eklatant, aber hier trifft es den größten Teil der Bevölkerung, weil durch den Kaufkraftverlust seit 20 Jahren und steigenden Mieten immer mehr Familien sich ausrechnen werden können, wann es fürdie Miete nichtmehr reichen wird,

daß hier der Soziale Wohnungsbau - wie früher mal - ein Ausgleich sein könnte ist ja nicht von der Hand zu weisen, da allerdings hier die Länder zuständig sind, also zahlen müssen, kann hier die SPD natürlich nicht ins Gespräch kommen, denn gerade die SPD-geführten Bundesländer sind ja nicht mal ansatzweise dazu in der Lage, da hoch verschuldet und finanziell immer am Ende.

#92 - 09.09.2018, 13:31 von Frida_Gold

Oh Mann, wenn meine beste Freundin mal aus der Einliegerwohnung auszieht, vermiete ich die glaube ich nicht wieder. Langsam hat man als Privatvermieter ja das Gefühl, ständig irgendwelche Regelungen zu übertreten, die für große Mietkonzerne eingerichtet werden. Ich habe keine Lust, mich ständig auf den neuesten Stand zu bringen und auch keine Lust, mit Mietern zusammenzuleben, die mir dann ständig neue Paragrafen vor die Nase halten.
Schade, denn dann bleibt wohl nächstes Jahr ein günstiges Einzimmerappartment in Uninähe leerstehend bzw. wird als Teil meiner Wohnung genutzt. Für die zweihundert Euro Kaltmiete tu ich mir doch keinen Rechtsstreit o.ä. im eigenen Haus an.

#93 - 09.09.2018, 13:44 von karl-felix

Oder

Zitat von geschwafelablehner
Wow, 800 Euro im Monat für Bier, das wären ca. 80 Kästen im Sonderangebot, also 25 Liter am Tag - klingt absolut glaubhaft, die sollten dann Abwasser auf die Bierkästen bezahlen, oder ist es doch nur eine Flasche Schampus in der Nobel-Disko? Vielleicht sollten Sie lieber an normale Menschen vermieten, und nicht an C-Promis? Sind Sie verwandt mit dem Typen, der angeblich in München eine 100 qm Wohnung für 600 Euro kalt pro Monat statt pro Woche vermietet? Oder verwechseln Sie nur manchmal Tag, Woche, Monat und Jahr? ICH schäme mich, so einen Schrott zu lesen und ernst zu nehmen...
Einen halben Liter Roten Palacios Priorat L `Ermita im Monat.

Bleiben Sie bei Ihrem Lümmelbräu aus dem Sonderangebot, der Forist sprach von 600-800 Euro für Alkohol und Zigaretten in einem Mieterhaushalt.
Ich kenne die heutigen Zigarettenpreise nicht, erinnere aber noch gut , dass es bei uns im Monatsbudget deuztllich spürbar war, als meine Frau und ich aufhörten zu rauchen . Das waren brutto fast 500 DM damals. Ich denke der Forist liegt nicht falsch .
Soll doch jeder sein Geld ausgeben wie er mag . Es gibt Leute, die schon mehrere Einfamilienhäuser in Restaurants getragen haben . Warum auch nicht ?
Ich verstehe Ihren Einwand nicht. Bei einem 2 Personenhaushalt wären das 20-30 Euro am Tag für Zigaretten und Alkohol .
Kurz überschlagen , reicht das für 1 Päckchen Zigaretten und 1 Glas Wein in der Marktschenke nebenan ?
Ich denke für ein weiteres Glas Wein oder Zigaretten wohl eher nicht.
Überschlagsweise : 1 Schoppen Wein am Tag 6,50 Euro, 1 Päckchen Zigaretten 5 Euro ?
Bei 2 Personen 23 Euro am Tag x30 ... sehen Sie was ich meine ?
Gnade Gott, wenn die noch 2 mal im Monat Gäste haben .
Ich hoffe, der Forist nimmt Ihre Entschuldigung an .

#94 - 09.09.2018, 13:46 von liberaleroekonom

Die sinnvollen Vorschläge gibt es schon - nur leider von den "Falschen

Zitat von spmc-12355639674612
dass es weder in München noch in Berlin viele bebaubare Grundstücke innerhalb der Stadt gibt, mit denen sich das machen lässt. Insofern gibt es zwar Bodenspekulation, aber selbst wenn man die in Frage kommenden Grundstücke sofort bebauen würde, würde das die Wohnungsnot nicht beseitigen. Für die notwendige Verdichtung müsste man ohnehin in die Höhe bauen, also statt "nur" fünf Stockwerke mit zehn oder mehr planen. In Berlin werden die letzten paar nicht ausgebauten Dachgeschosse inzwischen zu Preisen gehandelt, die man noch vor zwei Jahren für fertige Wohnungen bezahlt hat. Da ist also nicht mehr viel Luft nach oben. Was die steuerliche Frage angeht, wäre es wohl das Beste, die Grundsteuer zukünftig auf den Bodenrichtwert zu erheben, da dieser jährlich für alle Lagen ermittelt wird.
Das mit der von Ihnen vorgeschlagenen Erhebung der Grundsteuer anhand der Bodenrichtwerte ist zwar total sinnvoll (vorallem auch als Maßnahme gegen Bodenspekulatenten) wird aber vermutlich politisch nicht möglich sein. Warum?
Der Vorschlag kommt von der FDP (Beschluss des Bundesvorstandes vom 14. November 2016) und ist daher somit dem politisch linken Lager selbstverständlich vollkommen suspekt.
https://www.fdp.de/sites/default/files/uploads/2016/12/06/2016-11-14-buvo-grundsteuer-zukunftsfaehig-reformieren.pdf

#95 - 09.09.2018, 13:51 von liberaleroekonom

Die SPD könnte auch auf den Wissenschaftlichen Beirat des BMWi hören

"Der Beirat hatte in einem Gutachten der Regierung vorgeworfen, im Kampf gegen die Probleme am Wohnungsmarkt auf die falschen Rezepte zu setzen. Die Mietpreisbremse etwa sei wirkungslos und sollte abgeschafft werden. Auch der soziale Wohnungsbau löse die Probleme nicht wirklich. Für wirksamer hält der Beirat eine Erhöhung des Wohngelds für Bedürftige, eine Absenkung der Grunderwerbssteuer, eine Grundsteuer als "reine Bodensteuer" und Anreize für die Kommunen, um sie zum Ausweis von mehr Bauland zu veranlassen." Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katarina-barley-kritisiert-experten-schelte-fuer-mietpreisbremse-a-1224704.html

#96 - 09.09.2018, 14:02 von nadelstich

#92

Wenn die Lage wirklich so toll ist, einfach als möbliertes Apartment zur Kurzzeitmiete anbieten.
Ich behaupte dabei kommen dann sogar mehr wie 200 Euro pro Monat rum...

#97 - 09.09.2018, 14:21 von hoeffertobias

Leider Unsinn!

Zitat von m.gu
Löhne und Gehälter auch den Gegebenheiten anpassen. Mindestens 20% mehr Geld für die unteren und mittleren Bevölkerungsschichten um Die Inflation einigermaßen abzufangen. Strom, Benzin, Heizöl u.a. Dinge sind bis zu 40% in 1 Jahr teurer geworden, die Armut insgesamt ist heute schon in Deutschland unerträglich. Siehe Beweis Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." Leider ist es so, dass viele Politiker in unserem Land, leider auch viele Wähler der regierenden Parteien, die Armut noch schön reden. Die Folge? Bis Ende 2018 werden bereits ca. 1,2 Millionen deutsche Mitbürger wohnungslos sein. Eine Schande für das reiche Deutschland, denn bereits Mitte 2017 warne bereits ca. 860 000 Deutsche wohnungslos gemeldet gewesen.
1. Der Staat kann (außer für den öffentlichen Dienst) die Löhne und Gehälter nicht anheben. Es gibt eine Tarifautonomie und das ist auch gut so. Ansonsten müßte gerade der, Akteur das Gehalt verhandeln, der es weder bezahlt noch erarbeitet.

2. Wenn demnächst 1,2 Mio Menschen wohnungslos sein werden, ist das ein klarer Beleg dafür, dass man die Finger von jeglicher Art einer Mietpreisbremse lassen sollte. Die Preise steigen nur, weil Menschen bereit sind, diese Preise zu zahlen. Die Wohnungen stehen also nicht leer. Egal also, wie niedrig Sie die Mieten oder wie hoch Sie die Gehälter gestalten, die Wohnungen fehlen einfach. In da hilft nur Neubau!

#98 - 09.09.2018, 14:47 von Frida_Gold

Zitat von nadelstich
Wenn die Lage wirklich so toll ist, einfach als möbliertes Apartment zur Kurzzeitmiete anbieten. Ich behaupte dabei kommen dann sogar mehr wie 200 Euro pro Monat rum...
Nö, ich will nicht ständig Fremde herumlaufen haben, dann muss ich ja anfangen, immer alle Türen abzuschließen. Bisher lief das immer auf freundschaftlicher Basis ab mit viel Vertrauen, das geht aber nicht bei Kurzzeitmiete.

#99 - 09.09.2018, 14:47 von holgerschindler

Nahles-Maduro

Man sollte diese Traumtänzer für mindestens 6 Monate nach Venezuela schicken, damit sie dort in preisregulierten Wohnungen sich mal das Ende der Entwicklung, die sie betreiben, anschauen können

    Seite 10/13