Forum
Wirtschaft

Aufseher zur möglichen Fusion von Deutscher und Commerzbank: "Es wäre ein Blutbad"

Reuters, DPA Sollten die beiden größten deutschen Geldhäuser fusionieren, drohen nach Einschätzung von Analysten bis zu 20.000 Arbeitsplätze wegzufallen. "Das wäre eine Blutbad", hieß es.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/10   10  
#1 - 12.03.2019, 12:50 von Europa!

Was soll das werden?

Ich habe heute Morgen schon mal darüber nachgedacht, wie das Ding heißen könnte. Ich finde "Deutsche Commerzbank" völlig in Ordnung. Aber was die Fusion inhaltlich bringen soll, weiß ich nicht. Die CB ist unheimlich deutsch und brav, und die DB ist total international und ziemlich windig. Die haben doch gar nichts gemeinsam.

#2 - 12.03.2019, 12:54 von max-mustermann

Natürlich während es bei jedem anderen Unternehmen selbstverständlich ist das es bei Fusionen zu Entlassungen kommt und mit dem Markt argumentiert wird spricht mann bei den heiligen Kühen den Banken direkt von einem Blutbad. Ich weine jedenfalls keinem Bänker eine Träne nach zumal die verbliebenen auf Grund ihres "genialen" Fusionskonzepts natürlich wieder in Boni schwimmen werden.

#3 - 12.03.2019, 13:02 von Taklamakan52

Na und ??

Es sind doch nur Banker. Jeder, der jemals mit diesen Beutelschneidern zu tun hatte - und das ist/war so ziemlich jeder, kann ein Lied davon singen, wie man von denen behandelt wird.
Bei Entlassungen von Arbeitern, Handwerkern, Angestellten kräht noch nicht mal ein Hähnchen danach. So what....

#4 - 12.03.2019, 13:05 von cm1

"Blutbad"!?

Als mehr als 25.000 Mitarbeiterinnen einer Drogeriemarktkette ihren Job verloren und Probleme mit der Anschlussverwendung hatten, war das sehr bitter. Die MitarbeiterInnen der Bank sind wahrscheinlich besser qualifiziert und es gibt genügend Bedarf in der Pflege und Logistik.

#5 - 12.03.2019, 13:08 von f_aus_m

Blutbad? Oder Jungbrunnen?

Wenn die besagten 20.000 Leute über sind, frag ich mich, was diese gerade tun. Doppelte Arbeit. Abgesehen davon hatte ich noch nie den Eindruck, als würden die Banker (mit Ausnahme der überkandidelten und hoch verdienenden Typen a la Wall Street) besonders heftig arbeiten. Da der Arbeitsmarkt derzeit und wohl zumindest mittelfristig dank Konjunktur und Demographie gut läuft, wäre es besser jetzt als später. Natürlich wird das ja sozial abgefedert, durch Fluktuation mit Einstellungsbremse. Jetzt Banker vor Suppenküchen anstehen zu sehen, glaub ich dann doch nicht. Mir ist bei den Kritikern auch nicht klar, warum Steuerzahler (mangelnder steuerpflichtiger Gewinn und Staatsgarantien, Aktionäre (über Pensionspläne sind viele unbewußt engagiert, nicht nur zweifelhafte Staatsfonds) und Kunden (hohe Gebühren) für alles aufkommen sollen. Ich bin leider alles drei.

#6 - 12.03.2019, 13:12 von 123Valentino

In ihrer....,,

Meinungsumfrage fehlt eine Möglichkeit „ es ist völlig unerheblich“ was diese bekennenden kriminellen tun oder nicht tun.
Was soll geschehen, wenn Deutsche Bank und Commerzbank fusionieren ? Werden sie das womit sie sich beschäftigen dann effizienter Geschehen ? Um Gotteswillen.

#7 - 12.03.2019, 13:14 von brunellot

wenn 20.000 Arbeitsplätze wegfallen können...

...besteht offensichtlich dringender Handlungsbedarf, um die beiden Geldhäuser international wettbewerbsfähig zu machen. Es handelt sich hier immerhin um potentielle Lohneinsparungen in der Größenordnung von deutlich über 2 Milliarden €!

#8 - 12.03.2019, 13:17 von td007

Personalabbau 20.000 bedeutet ca. 2 Mrd. Kostensenkung

Leider waren keine ganz aktuellen Zahlen zu finden, aber mit ca. 100.000 Beschäftigten bei der Deutschen Bank und gut 50.000 bei der Commerzbank, zusammen ca. 150.000 Mitarbeitern bedeutet ein Personalabbau von 20.000 Stellen eine Senkung der Personalkosten von ca. 13% oder ca. 2 Mrd. Euro, bei ca. 100.000 Kosten pro Mitarbeiter. Für Einzelne möglicherweise lästig, aber in der Branche wohl über Fluktuation abzubauen ohne Entlassungen, was einen erheblichen Produktivitätsgewinn ermöglicht.

#9 - 12.03.2019, 13:18 von 0Kugelfang0

fusionieren?

Warum nicht? Ändert nichts an der Tatsache, das WIR die retten, so wie Land unter gerufen wird! und Land unter, wird bald ganz laut durchs Dorf tönen, das mal sicher!

PS : Die Hauptsache ist doch, das die Boni sicher sind und das sind sie, Garantiert durch jeden Deutschen Steuerzahler, gezahlt von " sPD!" Politik-Darstellern!

    Seite 1/10   10