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Bahnvorstand beim Verkehrsminister: Erste Prüfung versiebt

DPA Nach dem Chaos im vergangenen Jahr ist der Druck enorm gestiegen. In aller Frühe musste der die Bahnspitze deshalb zum Rapport beim Verkehrsminister antreten - und fiel prompt mit seinem Vortag durch.
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#1 - 15.01.2019, 14:41 von fatherted98

da braucht man...

...nicht weiterlesen. Roland Pofalla trug vor....damit ist alles klar. Solche Leute ins solchen Positionen...und man kann froh sein das überhaupt noch ein Zug fährt.

#2 - 15.01.2019, 14:45 von tempolimit

Was

interessiert auch das Geschwätz vom *Vortag* ;-)

#3 - 15.01.2019, 14:49 von mikede

Vernünftiger Fahrplan

Warum nicht einfach nen realistischen Fahrplan auflegen? Es ist mir doch egal ob ich für die Streck 2:55 oder 3:15 brauche solange ich pünktlich bin. Pünktlich bedeutet +- eine Minute maximal. Die Chinesen schaffen das. Die haben bei Tempo 350 auch Internet - ohne Funklöcher.

#4 - 15.01.2019, 14:56 von Robert_Rostock

Zwiespältig

Sehen wir es zunächst mal positiv:
Bei Scheuer habe ich im Gegensatz zu etlichen seiner Vorgänger zumindest den Einruck, dass er sich für die Bahn interessiert und auch mit Nachdruck auf Verbesserungen drängt.
Außerdem sind in der letzten Zeit auf verschiedenen Ebenen einige sehr interessante Diskussionen in Gang gekommen, wie über die Fehler der Bahnreform, die notwendige Herauslösung des Netzes aus der DB AG, den Verkauf von Auslandsbeteiligungen wie Arriva, über ein Fernverkehrsgesetz oder den Deutschland-Takt, letzterer sogar als Absichtserklärung von Bund und Bahn.

Was ich jedoch bedenklich finde, ist die Tatsache, dass jetzt die Diskussion doch wieder sehr auf Personen fokussiert wird. Einerseits Pofalla, entweder -je nach Standpunkt- als Heilsbringer oder Gottseibeiuns.
Andererseits der aktuelle Bahnchef Lutz, der vielfach als Hauptschuldiger dargestellt und zum Abschuss freigegeben wird. Letzteres finde ich schon daher bedenklich, dass Lutz aus einer Eisenbahnerfamilie stammt, seit 25 Jahren bei der DB arbeitet. Also seit etlicher Zeit mal wieder ein Bahnchef ist, dem man gewisse Kenntnisse über das System Eisenbahn unterstellen kann. Das scheint dann wohl einigen nicht geheuer zu sein, sodass man doch lieber wieder einen Manager aus dem Flugwesen haben will wie seine beiden Vorgänger. Die weitaus länger und vor allem ungestörter wirken konnten, mit verheerenden Folgen.

#5 - 15.01.2019, 14:58 von niska

Schon lustig. Als ob gerade der Verkehrtminister irgendetwas richtig beurteilen könnte. Aber auch, wenn einem ein erwiesen Inkompetenter sagt, dass man inkompetent sei, muss das nicht unbedingt falsch sein. Man fragt sich nur irgendwann auf welchen Ebenen eines Unternehmens oder einer Behörde überhaupt Kompetenz wahrnehmbar wird, wenn sie oben konsequent fehlt.

#6 - 15.01.2019, 14:58 von Thomas Börner

Beim 2. Satz fehlt ein "r". Der Bahnchef fiel nicht am Vortag durch, sondern mit seinem Vortrag

#7 - 15.01.2019, 15:02 von HARK

Vorstand erweitern?

Ja logisch, wenn der Wasserkopf noch größer wird, dann klappt's auch mit der Pünktlichkeit. Wann traut sich ein DB-Manager endlich einmal, eine andere Verkehrspolitik zu fordern? Mit einem Lobbyisten der Autoindustrie zu frühstücken ist doch reinste Zeitverschwendung...

#8 - 15.01.2019, 15:03 von Reg Schuh

Dafür ist Herr SCheuer gegenüber der Automobilindustrie extrem duckmäuserisch.

Was die Bahn angeht: Auf welche Initiative gehen eigentlich die Prestige-Schnellbahnstecken-Ausbauten zurück, die in erster Linie mit den absoluten Geschwindigkeiten des TGV konkurrieren sollten (was von vorherein unmöglich war), und im wesentlichen den Bedarf weniger Geschäftsreisender bedienen, und dabei völlig am eigentlichen Auftrag der Bahn vorbei geplant wurden, bzw. die anderen Dinge wie Fahrplanabstimmungen, Zeitreserven, Nahverkehrsbedarfe stiefmütterlich behandelt wurden?

#9 - 15.01.2019, 15:04 von winfriedgiesen

seinem Vortag

In der Unterüberschrift ist von „seinem Vortag“ die Rede. Was für ein Unsinn! Da es die „Bahnspitze“ war, muss es heißen: „ihrem Vortrag“!

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