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Bayer: Französisches Gericht widerruft Zulassung für Glyphosat-Unkrautvernichter

REUTERS Der Bayer-Konzern hat in Frankreich eine Niederlage einstecken müssen: Das Verwaltungsgericht in Lyon widerrief die Zulassung für das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup Pro 360.
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#1 - 15.01.2019, 21:23 von fkfkalle3

Pech gehabt

Nun müssen wir die Synegieelemente zur Anwendung bringen. Werte Belegschaft, danke für eure gute Arbeit. Wir hatten endlich Gelegenheit, jede Menge des Geldes zu verbrennen. Ihr werdet sicher einsehen, dass wir, umkostensparend zu produzieren, die Anzahl der Mitarbeiter korrigieren, ... kommt demnächst .

#2 - 15.01.2019, 21:26 von at.engel

Konkret geht es hier nur um das Produkt "Roundup Pro 360". Langfristig sollen aber alle Produkte auf Glyphosat-Basis verboten werden. Das entsprich laut "Liberation" allein in der EU einem Markt von einer Milliarde Euro.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Roundup in Deutschland langfristig weiter verwendet wird, wenn es in anderen Ländern schon verboten wird.
Ich weiß auch nicht, wie Bayer in Europa Glyphosat als unschädlich verteidigen will, wenn schon Staaten es verbieten. Das dürfte langsam eng werden für Bayer.

#3 - 15.01.2019, 21:26 von hoeffertobias

Völlig sinnfrei!

Andere Herbizide sind was Mobilität, Toxizität gegenüber Säugetieren und Langlebigkeit im Verhältnis zur Wirkung deutlich nachteiliger, demnach umweltschädlicher. Ergo gibt es nur die Möglichkeit, vollständig auf Pflanzenschutzmittel zu verzichteten (wobei der Konsument dann bereit sein muss, die daraus resultierenden Kosten zu tragen), oder aber der Landwirt muss Roundup durch deutlich schädlichere Mittel ersetzen, um die selbe Wirkung zu erzielen. Die Richter leben also entweder in einer Traumwelt oder sind völlig ahnungslos. Davon abgesehen nerven mich die Paletten mit "Grünbelagentferner" in den Kassengängen der Baumärkte. In Laienhände gehört Glyphosat auf keinen Fall und wer sich über schwindende Insekten aufregt, der sollte bei sich im Garten damit anfangen, seinen Teil dagegen beizutragen....

#4 - 15.01.2019, 22:17 von geotie

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie Bayer sich auf Monsanto so einlassen konnte. Eine so große Firma wie Bayer mit tausenden von Beratern, wollte die Chefetage wirklich nur ihre eigene Meinung hören? Nach dem Motto, ich verdiene am meisten und deshalb habe ich immer Recht oder woran hat es gelegen?

#5 - 15.01.2019, 22:45 von geri&freki

Pest vs. Cholera

Zitat von hoeffertobias
Andere Herbizide sind was Mobilität, Toxizität gegenüber Säugetieren und Langlebigkeit im Verhältnis zur Wirkung deutlich nachteiliger, demnach umweltschädlicher. Ergo gibt es nur die Möglichkeit, vollständig auf Pflanzenschutzmittel zu verzichteten (wobei der Konsument dann bereit sein muss, die daraus resultierenden Kosten zu tragen), oder aber der Landwirt muss Roundup durch deutlich schädlichere Mittel ersetzen, um die selbe Wirkung zu erzielen. Die Richter leben also entweder in einer Traumwelt oder sind völlig ahnungslos. Davon abgesehen nerven mich die Paletten mit "Grünbelagentferner" in den Kassengängen der Baumärkte. In Laienhände gehört Glyphosat auf keinen Fall und wer sich über schwindende Insekten aufregt, der sollte bei sich im Garten damit anfangen, seinen Teil dagegen beizutragen....
Viele Menschen haben in ihren Gärten nicht nur damit angefangen, selbst etwas gegen den Insektenrückgang zu unternehmen, sondern sind schon seit vielen Jahren dabei. Sollen die es jetzt damit belassen und es kritiklos hinnehmen, dass - oft in nächster Nachbarschaft hinter dem Gartenzaun - weiterhin auf großer Fläche mit Glyphosat geaast wird?
Mittlerweile steht außer Zweifel, dass Glyphosat schädliche Auswirkungen auf Bienen, Regenwürmer und andere, ökosystemar unverzichtbare Organismen hat. Diese reichen so weit, dass sich eine weitere bzw. längerfristige Anwendung von selbst verbietet. Insofern ist es auch absurd, damit zu argumentieren, dass andere Pestizide ja noch schädlicher sind. Nach dem Motto: Mord ist doch viel schlimmer als Totschlag oder nur schwere Körperverletzung
Je länger man den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel, noch dazu auf großer Fläche duldet, desto länger blockiert man die Fortentwicklung alternativer, umweltschonender Methoden des Pflanzenschutzes!

#6 - 16.01.2019, 00:44 von markus333

Glyphosat ist das ungiftigste Herbizid aller Zeiten.

Ich kann hoeffertobias nur 100% zustimmen. Wenn man Glyphosat verbietet, dann verbietet man das ungefährlichste Herbizid von allen. Totaler Schwachsinn. Das ist ist so sinnfrei, wie Elektroautos zu verbieten, um die Stickoxid-Probleme in den Griff zu bekommen. Das IARC ist eine ideologisch geleitete Lobbytruppe - was die machen, hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Da sollte SPON mal nachhaken, da sind sicherlich einige "Leichen" im Keller! Dass man in der öffentlichen Meinung auf solche Scharlatane reinfällt, spricht nicht für unsere ach so "kritischen Medien". Man sieht ja am Brexit, wie toll die Ergebnisse von solchen medialen Fails sind. Hinterher will es wieder keiner gewesen sein.

#7 - 16.01.2019, 00:59 von damianschnelle

Es hilft ja manchmal

sich damit auseinanderzusetzen warum Monsanto in den USA vor Gericht so große Probleme hat. Kleiner Hinweis, es geht da u.a. um Monsantointerne Mails, aus denen hervorgeht welche krebserregende Wirkung das Zeug hat.

#8 - 16.01.2019, 04:24 von thequickeningishappening

Ein Verbot ist Das kleinere Übel gegenüber Der Klagegewelle

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer war "ökonomischer Selbstmord" mit Ansage. Unzählige Forenteilnehmer wussten es aber Die Ampel wurde auf Grün geschweißt ( ich sehe Parallelen zu Vodafone-Mannesmann und damals ist Geld geflossen ).

#9 - 16.01.2019, 06:59 von fehleinschätzung

yes

was braucht es noch, um Bayer aus Manager Größenwahn komplett an die Wand zu fahren? Warum führt man nicht DDT wieder ein? Wenn es och so harmlos ist, sollen die Manager zur Beruhigung jeden Tag im Jahr zum Frühstück ein Glas davon öffentlichkeitswirksam trinken! Ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, warum man Monsanto nicht einfach gekauft hat, um es dann stumpf dicht zu machen. Das Festhalten am Gift, ist ein Irrweg - für uns alle...

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