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Besteuerung von Apple und Co: OECD präsentiert Kompromissvorschlag

DPA Die Besteuerung von Internetkonzernen soll gerechter werden. Die OECD verfolgt nun einen internationalen Ansatz. Demnach sollen die Unternehmen nicht nur an ihrem Firmensitz Steuern zahlen müssen.
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#1 - 09.10.2019, 14:26 von kaischek

Das hat Konsequenzen

Wenn ich diesen Vorschlag logisch zu Ende denke, muss das Stammwerk von VW in Deutschland künftig in China Steuern zahlen, wenn von hier Autos nach China exportiert werden. Und hiesige Markenartikler, die in andere Länder exportieren, dort dann auch. Das wird lustig. Harley Davidson müsste seine Exportabsätze bei deutschen Zahnärzten in D versteuern und sich dafür deutsche Steuerberater engagieren. Für den Oberzöllner, Trump, sicher ein gefundenes Fressen. Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler? Kann man digitales Geschäft steuerlich ungleich behandeln?

#2 - 09.10.2019, 14:51 von mikelinden

#1 kaischek

Bei dem Begriff "verbraucherorientierte internationale Unternehmen" wüsste ich auch gerne, was damit genau gemeint ist. Denn anders als bei Internetkonzernen, sehe ich bei materiellen Waren, wie Autos oder meinetwegen Kekse, keinen Handlungsbedarf, weil materielle Produkte eine Wertschöpfungskette durchlaufen. Angefangen beim Produzenten, über den Transport, ggf. Zölle bei der Einfuhr, über den Groß- und Einzelhandel - bis zum Verbraucher entstehen an vielen Stellen Gewinne, die in den jeweiligen Ländern versteuert werden.

#3 - 09.10.2019, 16:48 von Nils Melzer

#2 MikeLinden

Das "Double Dutch with an Irish Sandwich" funtioniert auch wunderbar bei Konzernen, die mit materiellen Gütern handeln. Fiat hat z.B. so ein hübsches Konstrukt, und VW prellt die deutsche Solidargemeinschaft ebenfalls um ein hübsches Sümmchen. In anderen Branchen sieht es nicht besser aus.