Forum
Wirtschaft

Deutsche Verteidigungsausgaben: Zahlen des Zorns

DPA Der erste Haushaltsentwurf von Olaf Scholz zeigt: Deutschland ist bei den Verteidigungsausgaben weit vom sogenannten Nato-Ziel entfernt. Das sorgt bei Donald Trump für Ärger - aber auch bei Ursula von der Leyen.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/7    
#1 - 27.04.2018, 19:34 von RalfHenrichs

Deutschland hat sich -

auch wenn immer wieder gegenteiliges behauptet wird - nie völkerrechtlich auf ein bestimmtes Ziel verpflichtet. Deutschland ist Trump zu nichts verpflichtet. Und es gibt überhaupt keinen Grund die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Insofern kann sich v.d. Leyen aufregen. Zur Not kann sie ja zurücktreten, wenn sie das Budget nicht verantworten kann. Ich kenne niemanden, der sie vermissen würde.

#2 - 27.04.2018, 19:35 von wi_hartmann@t-online.de

"Verteidigungausgaben"

Bei den sogenannten Verteidigungsausgaben geht es im Wesentlichen um zusätzliche Rüstungskäufe in den USA .
Ausserdem stellt sich ganz klar die Frage gegen wen wir
uns verteidigen müssen, vielleicht gegen die "bösen Russen".
Es drängt sich eher die Annahme auf, daß das angeblich so
reiche Deutschland Tribut an seinen Herrn zu zahlen hat.

#3 - 27.04.2018, 19:39 von charly05061945

Verteidigungshaushalt

Solange das Verteidigungsministerium (seit nunmehr fast 5 Jahren in den Händen der "bewährten" Frau UvdL) nicht einmal in der Lage ist die vorhandenenen Mittel sinnvoll einzusetzen bin ich (Hptm. d.R.) gegen jede Erhöhung des Verteidigungshaushaltes!

#4 - 27.04.2018, 19:44 von RalfHenrichs

Deutschland hat sich -

auch wenn immer wieder gegenteiliges behauptet wird - nie völkerrechtlich auf ein bestimmtes Ziel verpflichtet. Deutschland ist Trump zu nichts verpflichtet. Und es gibt überhaupt keinen Grund die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Insofern kann sich v.d. Leyen aufregen. Zur Not kann sie ja zurücktreten, wenn sie das Budget nicht verantworten kann. Ich kenne niemanden, der sie vermissen würde. Sollte Trump zur "Strafe" die Verteidigungsausgaben der USA senken oder das US-Militär in Deutschland reduzieren, wäre das ein gutes Zeichen für Deutschland.

#5 - 27.04.2018, 19:51 von politisch_nicht_korrekt

Zusagen sollte man einhalten

Also ich weiß überhaupt nicht, was es da zu diskutieren gibt. Deutschland hat eine Zusage gegeben und sollte diese einhalten. Wie will man Trump eigentlich zum Einhalten von Zusagen und Verträgen bringen, wenn man es selbst nicht besser macht? Und dass 2% variabel zum BIP sind, war 2014 auch schon bekannt- eine dümmere Begründung fürs Nichteinhalten gibt es nicht.

#6 - 27.04.2018, 19:51 von Neandiausdemtal

Soweit kommt 's noch!

Erst den Tanz um die schwarze Null weiter treiben, besonders von Seiten der Union, aber für Waffen Milliarden verplempern wollen, ebenfalls mit der Union vorne weg.
Vielleicht sollte man im Sinne der CSU auch gleich noch für jedes Gewehr, jedes Geschütz und jeden Panzer ein Kruzifix mit einkalkulieren.

#7 - 27.04.2018, 19:55 von eunegin

2% sind keine bindende Verpflichtung!

Die 2% MUSS man nicht erfüllen. Bei allem Modernisierungsbedarf der Bundeswehr, ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Unser BIP ist nunmal sehr hoch, daher sind 2% sehr viel. Unsere europäischen Nachbarn würde ein hochgerüstetes Deutschland auch nicht gefallen. Der US Präsident ist Präsident der USA. Nicht der EU. Nicht von Mexiko und auch nicht von Deutschland. Wir sollten Selbstbewusstsein zeigen und machen, was Europa und uns passt. Ein verlässlicher NATO-Partner ist Deutschland allemal. Und bei jeden US-Abenteuer muss man nicht mitmachen.

#8 - 27.04.2018, 19:56 von rloose

Dann ist es wohl...

dringend an der Zeit diese schwachsinnige 2% Verpflichtung aufzukündigen. Ein Verteidigungsbündnis sollte seine Militärausgaben von der Bedrohung abhängig machen und nicht von der Wirtschaftskraft seiner Mitglieder. Alles andere wäre ökonomischer Blödsinn oder aber das „Verteidigungs“bündnis ist in Wahrheit gar keins. Wenn die USA meinen, sie müssten Militärbasen in aller Welt unterhalten und wie in Syrien z.B. völkerrechtswidrig drei leerstehende Gebäude für mehrere hundert Millionen abreißen, dann sollen sie das gefälligst auch bezahlen. Mit unserer Verteidigung hat das aber herzlich wenig zu tun. Schade, dass wir keinen Kanzler mehr haben, der das Trump mal klar machen könnte.

#9 - 27.04.2018, 19:57 von dirk1962

Die 2% sind blanker Unsinn

Was sollte die Bundeswehr denn kaufen für das Geld? Jedes Jahr drei Flugzeugträger um damit im Schlick der Nordsee zu rutschen? Wer wirklich glaubt, dass es Sinn macht, das alleine Deutschland mehr Geld im Jahr für Rüstung ausgibt wie Russland, der hat die Welt wirklich nicht verstanden.

    Seite 1/7