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Elite-Treffen in Davos: Ökonomen warnen vor drei Risiken für die Weltwirtschaft

DPA Handel, Brexit, China: Die Aussichten für die globale Ökonomie sind so schlecht wie lange nicht. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos zeigen sich Manager skeptischer als in den Jahren zuvor.
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#10 - 22.01.2019, 00:28 von nolle.woida

Wenn die Manager pessimistisch in die Zukunft blicken, gibt es Hoffnung für den Normalen..

#11 - 22.01.2019, 00:41 von m.klagge

Das möglicherweise größte Risiko

wird leider nicht genannt. Durch die immer schnellere Umverteilung von unten nach oben, vulgo Wegbrechen des realen, nicht des Merz'schen Mittelstands werden in absehbarer Zeit immer weniger Konsumenten in der Lage sein, am Konsum teilzunehmen. Eigentlich eine ganz einfach Sache, die allerdings nicht in neoliberale Köpfe passt

#12 - 22.01.2019, 01:26 von Listkaefer

Kann mal jemand erklären, ...

... warum alles wirtschaftlich wachsen muss? Wäre es nicht besser, wenn die Weltwirtschaft sich in einem stablilen Gleichgewicht befinden würde, gerne auf hohem Niveau für alle? Die Ressourcen der Erde sind endlich, das Wachstum deshalb auch. Wachstum einzelner Staaten geschieht irgendwann wohl nur auf Kosten anderer Länder, die nicht wachsen.

#13 - 22.01.2019, 02:41 von ratxi

Gruselig

Es ist gruselig, von Menschen regiert zu werden, die ein Schreckensszenario heraufbeschwören mit der Option, dass sich die Wirtschaftsleistung der Welt „nur“ binnen zwanzig und die von China „nur“ binnen 11 Jahren verdoppelt.
Das muss man doch einfach mal wirklich sacken lassen, welcher Wahnsinn mittlerweile als totale Normalität zu gelten hat...

#14 - 22.01.2019, 03:23 von sieman

Wieso China

Vor ca. 4 Jahren hat China der Welt mitgeteilt das Ihre Wirtschaft zu schnell waechst und nicht Nachhaltig ist und daher das Wachstum der Wirtschaft gebremst werden muss. Die Wirtschaft in China waechst mit 6.6% sehr gut - fuer die Chinesen.

#15 - 22.01.2019, 03:53 von haraldbuderath

Risiken für die Weltwirtschaft

Die USA und GB sind Risiken für die Weltwirtschaft, China,Russland und Deutschland probieren dieses Risiko mit Verhandlungen zu minimalisieren, Holzköpfe aus dem Englisch Angelsächsischen Raum hindern die Weltwirtschaft mit Sanktionen und Haltlosen Beschuldigungen, die heutige Weltwirtschaft wird gegängelt und schikaniert durch die USA/GB, die EU braucht die Chinesen und Russen als Partner aber sicher nicht die USA oder GB wie die Geschichte zeigt, USA und GB sind Pleite und Leben auf Pump, Waffen und Kriegsmaterial brauchen die USA/GB andere Nationen wollen Frieden und Handel,

#16 - 22.01.2019, 04:08 von meinerseits

Risiken, Wachstum

Der Spiegel gibt Lagardes Aussage so wieder:
"Eine Eskalation der Handelskonflikte sei ein wesentliches Risiko für die Wirtschaftsentwicklung, stellte der IWF fest..."
Die WirtschaftsWoche formuliert zutreffender: "Eine Eskalation von Handelskonflikten über die bisher bereits in der Prognose berücksichtigten hinaus bleibt eine der wesentlichen Risikoquellen für den Ausblick..."
Wenn man den nicht mit Sachkenntnis ausgestatteten und eventuell von zweifelhaften Beratern gesteuerten Präsidenten der USA weiter machen lässt, wird dieses Risiko wohl nicht aus der Welt geschaffen werden.
Ich sehe auch das Risiko, dass der nicht umweltbewusste Bürger und Funktionär sowohl in den USA als ach in China weiterhin mit der Vorstellung eines gottgegebenen Wachstums ad infinitum leben wollen, und halte auch diese Erwartung für ein Problem.

#17 - 22.01.2019, 04:39 von gerryflint

Ach ja,

die Mär des ewigen Wachstums. Gleich dem Zinseszinseffekt ist exponentielles Wachstum ein Wachstum ohne Grenzen. Wir leben aber in einem System begrenzter Ressourcen. Selbst mit unbegrenzten Ressourcen bliebe das Problem der Abwärme, die bei jeder Energieumwandlungskette in beträchtlichem Maße anfällt. In ein paar Hundert Jahren wäre bei nur 2% weltweiter, jährlicher Zunahme des Energieumsatzes die durschnittliche Temperatur der Erde auf unbewohnbare Werte gestiegen, denn Wirtschaftswachstum = Wachsender Energiebedarf.

#18 - 22.01.2019, 05:48 von 53er

Right or wrong, my economy

Viele hohle Worte zu den Risiken für die Weltwirtschaft aber kein Wort zu den Risiken für den Weltfrieden. Die ungleiche Verteilung von Vermögen nimmt exponential zu. Ob es kumuliert in manchen Händen gut aufgehoben ist muss ernsthaft bezweifelt werden. Dies ist kontraproduktiv, sowohl für die Weltwirtschaft als auch für den Weltfrieden. Die Ökonomen scheinen vor lauter Wirtschaftswachstumsduselei ihre ersten Probleme nicht zu kennen. Das scheint das Fazit von Davos zu sein.

#19 - 22.01.2019, 06:05 von frank.best

Wachstum, Wachstum, Wachstum....

Ich vermisse bei all dem einen Böick auf die Ressourcen unseres Planeten. Es muss doch inzwischem jedem klar sein, das ein stetig steigendes Wirtschaftswachstum rein nicht ewig weitergehen kann und der Ressourcenverbrauch unseren Planeten schon heute überfordert. Aber kaum ein Wort dazu. Traurig.

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