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Erfolg für die EU: US-Präsident Trump will im Handelsstreit abrüsten

DPA Beim Treffen mit EU-Chef Juncker macht der US-Präsident überraschend Zugeständnisse. Er möchte mit den Europäern ein großes Abkommen aushandeln und auf Autozölle vorerst verzichten. Was steckt hinter dieser Kehrtwende?
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#1 - 26.07.2018, 06:12 von BeatDaddy

..und sobald

Trump zu Hause ist, wird er seine Meinung wieder ändern und sein Fähnchen in den Wind hängen. Mit diesem Mann kann man weder Geschäfte machen, noch sich auf vermeindlichen Verhandlungserfolgen ausruhen. Mal sehen, wie steil die Lernkurve bei Juncker ist. In der letzten Zeit sind die Lernerfolge der europäischen Politiker ja nicht so berauschend...Trump ist und bleibt der unfähigste aller amerikanischen Präsidenten und mit Leuten, die eine Persönlichkeitsstörung haben, kann man so oder so keine Übereinkünfte über ein vernünftiges Zusammenleben der Menschen aus den verschiedenen Nationen gewährleisten.

#2 - 26.07.2018, 06:19 von Listkaefer

Die Substanz der Einigung ...

... ist nicht klar: Trump verzichtet voerst auf Autozölle und die Europäer lassen mit sich reden. Das ist ein Anfang, mehr nicht.

#3 - 26.07.2018, 06:20 von Cluedo

Was kann man auf Trumps Worte geben?

Die Antwort kennen wir seit eineinhalb Jahren genau: nichts. Heute Poltern und Pöbeln, morgen Küsschen und Winken, auf der Rückreise nachtreten, heute A, morgen Z, Hauptsache, er kann sich irgendwo vor einer Kamera als "der Größte" darstellen.
Eines ist aber auch klar geworden: entschlossene und geschlossene Haltung der EU ist das Mittel, dem irrlichternden Amateur auf dem Präsidentenstuhl seine eigentlichen Grenzen zu zeigen.

#4 - 26.07.2018, 06:23 von simcoe

Wow!

Die EU als Ganzes wird dank Junker langsam zu dem was es sein soll. Eine globale Macht mit de man es sich nicht gesamt verscherzen will. Zuerst das Abkommen mit Japan und jetzt vielleiht sogar Zollfreiheit mit den USA. Gut so.
Aber nicht desto trotz, die EU muss jetzt trotz allem weiter in seine eigene Unabhängigkeit und Stärke investieren, von der Rüstung bis hin zu Bildung und Sozialem. Kulturell und gesellschaftlich ist Europa längst eine führende Weltmacht, die aber leider von vielen Seiten angegriffen wird.

#5 - 26.07.2018, 06:32 von kangootom

Schlechter Deal von Juncker

Die Geschichte ist doch diese: Trump erpresst die EU mit Strafzöllen. Die EU verhängt Gegenmaßahmen. Juckner trifft Trump und vermeldet das sofortige fallenlassen der Gegenmaßnahmen als Erfolg für die EU, weil Trump verspricht auf die Autozölle zu verzichten. Tut mir leid Herr Juncker, hier haben Sie uns EU Bürger im Stich gelassen. Ich wette es dauert keine 24 Stunden bis Trump einen hässlichen Tweet über Juncker und die EU rauslässt und die verkündete Vereinbarung als schlechten Deal betitelt, den er jetzt heldenhaft wieder revidiert. Trump hat entweder Alzheimer oder ist wirklich so wahnsinnig, wie er sich präsentiert.

#6 - 26.07.2018, 06:33 von dr._seltsam

Eine Waffe...

...vor der Brust, ist auch dann noch eine Waffe vor der Brust, wenn man sie unter einer Zeitung... err... einer emotionalen Kuscheldecke versteckt. Wie belastbar Aussagen des POTUS sind, wird sich zeigen. Spätestens, wenn das Trommelfeuer aus ungezielten Twittersalven wieder einsetzt. Wir alle werden Zeuge sein, wenn es um die Nachhaltigkeit einer Kimaveränderung geht!

#7 - 26.07.2018, 06:34 von karljosef

Jetzt warten alle Europäer ungeduldig auf Ergänzungen via twitter

von showmaster...
öhh, nein Entschuldigung, ganz falsch,
von president Trump

Zynisch lachende Grüße

#8 - 26.07.2018, 06:34 von Alter Falter

Was hinter der Kehrtwende steckt? Na, Trump natürlich. Dieser Mann ist die personifizierte Kehrtwende. Lächerlich.

#9 - 26.07.2018, 06:36 von jkl21

Neue Planwirtschaft?

Für mich hörte sich das gestern etwas anders an. Herr Junker hat hier ohne Mandat massive Versprechungen für die Abnahme von landwirtschaftlichen Produkten und Flüssiggas gegeben. Wobei ich mich frage, ob wir hier nun zu einer neuen Planwirtschaft kommen. Ich dachte immer, man kauft das was man braucht und dort, wo der Preis stimmt. Vieleicht sollte diese alte Regel der Marktwirtschaft mal jemand Herrn Trump erklären.

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