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EU-Vergleich: Arbeitslose in Deutschland am ehesten arm

DPA Nirgendwo in der EU ist das Risiko so hoch wie in Deutschland, als Arbeitsloser in die Armut abzurutschen. In Frankreich und Dänemark ist die Quote nur halb so hoch. Politiker fordern eine Veränderung im Sozialsystem.
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#1 - 26.02.2018, 21:19 von Seifert

Bisheriges Politcredo war doch: Hauptsache ist,dass es den Unternehme(r)n gut geht. Menschen spielen nur dann einer Rolle,wenn sie wohlhabend oder mehr sind.
Christliche bzw.soziale Politik ebend....

#2 - 26.02.2018, 21:22 von eckbusch

Prozente sind nur Zahlen

Da muss man mal etwas tiefer bohren. Die Armutsschwelle bei uns ist definiert bei 60% vom Durchschnittseinkommen. Das ist in der Tat nicht viel. Wenn ich aber denselben Parameter in Bulgarien anlege, so reden wir hier über 900 Euro und dort über 250. Alles in grober Peilung, bitte keine Erbsenzählerei jetzt.
Also mal den Ball flach halten:

#3 - 26.02.2018, 21:27 von mina2010

Wenn ich mich richtig erinnere,

wurde der Sozialstaat unter einem solzialistischen Kanzler abgeschafft. Benannt wurde das Ganze auch noch nach einem Herren, der durch einige Eskapaden unangnehem aufgefallen ist.
Der este hat neben seinen Einkünften als Pensionär nun noch einige einträgliche Nebenjobs die sicher nicht auf seine Pension angerechnet werden und dem anderen gehr es vermutlich auch nicht gerade schlecht.
Und der Wirtschaft geht es doch gut!

#4 - 26.02.2018, 21:32 von Kritisch-und-kritisch

Kann mich gut erinnern

als ich mit knapp 50 arbeitslos wurde. Das Jahr bis zu H4 war schnell rum, die Sorgen und Ängste vor dem Absturz immens. Trotz guter Vraussetzungen (Ausbildung...) ist der zweite Platz bei der Bewerberauslese letztendlich der erste Verlierer. Habe Glück gehabt, bin wieder gut untergekommen. Einfach nur Glück gehabt. Man spürt schon den Sog der Absturzspirale, erst werden die Erspanisse verbraucht, zwischendurch auf dämliche Fortbildungen geschickt, letztendlich bleibt der Versuch der Selbständigkeit mit hoher PKV, ein Haifischbecken.

#5 - 26.02.2018, 22:10 von Ma5terofDi5a5ter

Jap sprech aus eigener Erfahrung

bin 29 Maschinebau-Techniker habe 40-50 Bewerbungen geschrieben sogar als Industriemeachniker und Co und bekomme seit über eine Jahr kein Job ALG1 ist ausgelaufen jetzt hab ich noch ein paar 100 € und bin nicht mal mehr Krankenversichert Kongratulatione La Regierung.... und Hartz 4 beantrage ich nicht das ist unter meiner Würde ich geh mit wehenden Fahnen unter...

#6 - 26.02.2018, 22:11 von brohltaler

"Der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht"

Ja, liebe Agenda-"Sozis", jetzt erntet Ihr was Ihr gesät habt. Allerdings auf Kosten von hunderttausenden geplagten Betroffenen hierzulande! Ihr guten Menschen und Weltenretter. Nur die Unserigen habt ihr vergessen. Waren das nicht die Leute, die Euch in jahrzehntelanger Treue immer weit über die 30% gebracht haben? Wo sind sie bloß geblieben? Ach ja, nicht wenige davon landeten bei einem nicht wirklich sympathischen Haufen. Und wieso habe ich trotzdem kein Mitleid mit Euch? Aber so überhaupt gar keins? Komisch!

#7 - 26.02.2018, 22:36 von sbv-wml

Ich vermisse etwas

Nämlich Äußerungen zu dem Thema von CDU CSU SPD.
Aber ich glaube, da kommt nix.
FDP und AfD lasse ich aussen vor, denn von denen kommt erst recht nix.

#8 - 26.02.2018, 22:39 von jwfk

Völlige Irreführung

Je kleiner die Arbeitslosenquote, desto höher ist in dieser Gruppe der Anteil derjenigen mit sehr geringem Einkommen, weil diejenigen mit den schlechtesten Arbeitsmarktchancen die geringsten Einkommen haben; hier ballen sich die größten Probleme. Deshalb war 2006 das Armutsrisiko der Arbeitslosen auch geringer; die Arbeitslosenquote war nämlich viel höher. So konstruieren linke und grüne Politiker aus arbeitsmarktpolitischen Erfolgen einen angeblichen Skandal.

#9 - 26.02.2018, 22:45 von pittiken

Grüne Politiker fördern, meine Güte, Grüne zusammen mit der SPD haben doch die Hartz-Gesetze zu verantworten, sich jetzt als den Retter der Armen hinzustellen, funktioniert nicht. Die SPD hat das bis heute auch nicht begriffen.

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