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"Finanztest"-Untersuchung: Mit diesen Konten und Depots können Sie für Ihre Kinder sp

Guido Mieth / Getty Images Wie können Eltern am besten Geld für ihren Nachwuchs zurücklegen? Die Zeitschrift "Finanztest" hat untersucht, welche Anlagen es gibt - und was sie kosten.
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#1 - 17.09.2019, 07:29 von herbert

wenn ich die Millionen Alleinerziehenden Mütter und Väter sehe

in Deutschland, die kommen kaum über die Runden und haben garantiert kein Geld zum Anlegen oder sparen.

#2 - 17.09.2019, 07:43 von Bolligru

Wer Schwankungen überschaubar zu halten

sind ETF grundsätzlich betrachtet keineswegs geeigneter als gemanagte Fonds, eher im Gegenteil. Dafür sind sie kostengünstiger. 10 jahre sind heutzutage bei volatilen Märkten zu kurz um Schwankungen aussitzen zu können. Besser 15 oder 20 Jahre einkalkulieren. Die Zinsangebote sind derzeit natürlich ein Witz. 3 Prozent klingen gut, aber gedeckelt auf 500,- oder 1.000,- ? Und wie viel gibt´s darüber? Auf jeden Fall sollte man so früh wie irgend möglich einsteigen, wenn für den Nachwuchs was halbwegs Sinnvolles dabei herauskommen soll.

#3 - 17.09.2019, 07:58 von Alpen_Milch

17000€

Für ein Studium :D Weiß ja nicht wo ihr lebt, aber da kommen locker nochmal 15000€ drauf.

#4 - 17.09.2019, 08:08 von timrydel

Mythos ETF

Das die Damen und Herren der Finanztest immer beharrlich auf ETFs verweisen, finde ich mysteriös. Bei ETFs bin ich permanent zu 100% im Markt investiert. Und das macht in einem Aktienmarkt wie wir ihn 2018 hatten richtig Spaß: ungebremster Fall in den Abgrund (hieß beim DAX mal eben satte 18% minus). Und ein aktiv gemanagter Fonds kann mal eben Schlechtperformer wie Deutsche Bank oder Bayer aussortieren. Ein ETF kauft stur alles. Soll heißen: Recherche nach guten aktiven Fonds lohnt sich, aber Finanztest muss sich zurückhalten, denn eine klare Aussage wäre eine Empfehlung nach MiFID II - und dann könnte der Leser bei Mißerfolgen Finanztest als Empfehlungsgeber verklagen...

#5 - 17.09.2019, 08:20 von Kurt2.1

#1

Zitat von herbert
in Deutschland, die kommen kaum über die Runden und haben garantiert kein Geld zum Anlegen oder sparen.
Sollen die anderen Millionen deswegen auf diese Möglichkeit verzichten?

#6 - 17.09.2019, 08:24 von andreas01

Fallstrick?

und mit 17000 auf dem Konto, das sich die Eltern abgespart haben, gibt es dann im Falle eines Studiums Bafög???

#7 - 17.09.2019, 08:39 von grmblfix

Prozentrechnen schwach?

"bei einer monatlichen Sparrate von 50 Euro weniger als 12 Euro pro Jahr kosten."

jähliche Sparrate: 12*50€ = 600€
12€ sind von 600€ wieviel Prozent? 12€/(600€/100) = 2

2% der jährlichen Sparsumme als Kosten?! Das muss man erst mal reinholen!

#8 - 17.09.2019, 08:48 von Egonolsen

ETFs

sind seit Jahren die beste Anlage, jedenfalls in meinem Depot und wenn man nicht gerade auf die lahmen deutschen Werte setzt. Auch hier kann man ja streuen. Aber man muss sich eben damit befassen. Das ist immer noch das größte Manko bei den deutschen Sparern. Selbst die Förderung bei Riester lassen viele einfach liegen, dabei kann man schon für 60EUR / Jahr in einen ETF die Förderung mitnehmen. Schöner Nebeneffekt, man spekuliert ohne Risiko, weil alles was man eingezahlt hat auch ausgezahlt werden muss und man es jederzeit in eine selbst genutzte Immobilie stecken kann.

#9 - 17.09.2019, 08:50 von misterknowitall2

Bin Laie...

Zitat von timrydel
Das die Damen und Herren der Finanztest immer beharrlich auf ETFs verweisen, finde ich mysteriös. Bei ETFs bin ich permanent zu 100% im Markt investiert. Und das macht in einem Aktienmarkt wie wir ihn 2018 hatten richtig Spaß: ungebremster Fall in den Abgrund (hieß beim DAX mal eben satte 18% minus). Und ein aktiv gemanagter Fonds kann mal eben Schlechtperformer wie Deutsche Bank oder Bayer aussortieren. Ein ETF kauft stur alles. Soll heißen: Recherche nach guten aktiven Fonds lohnt sich, aber Finanztest muss sich zurückhalten, denn eine klare Aussage wäre eine Empfehlung nach MiFID II - und dann könnte der Leser bei Mißerfolgen Finanztest als Empfehlungsgeber verklagen...
und deswegen will ich überhaupt nicht groß selber agieren. Ich überlasse das gerne einem Computerfond, der wird da genauer und akribischer dran arbeiten als ein aktiver Manager das überhaupt könnte. Der Mensch kann mal Glück haben und aufs richtige Pferd setzen, was sich bei Laufzeiten über 10 Jahre allerdings relativieren dürfte. Außerdem ist er teurer.

ETFs sind natürlich nur eine Anlageform, die durch andere Anlagen zu ergänzen sind, um das Risiko zu minimieren.

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