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Handelsabkommen mit Südamerika: Gewinner sind die Rinderbarone

AFP Ein Fanal für den freien Welthandel oder doch eher für die Vernichtung des Regenwalds? Eine Studie über die Folgen des EU-Mercosur-Abkommens zeigt: Profitieren würden vor allem südamerikanische Fleischproduzenten.
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#1 - 07.10.2019, 21:01 von Björn L

Es bestimmt der Einfluß

und das niemals mit Argumenten. Also braucht sich keiner zu wundern oder zu maulen. Gleiches passiert überall, es wird nur geschickter verpackt für ein europäisches Volk, was nun das Finanzamt als einziges Ärgernis begreift, nachdem die Vorfahren auf dem Weg dorthin gleiches getan haben bzw gleiches zu Verantworten haben. Geschichte neigt niemals dazu daraus zu lernen. Auch das beweist die Geschichte.

#2 - 07.10.2019, 21:13 von geri&freki

Reiner Wahnsinn!

Ein Teufelspakt, der allen noch teuer zu stehen kommt! Was ist eigentlich aus der Konvention von Rio geworden??

#3 - 07.10.2019, 21:17 von Deutsch-Brasilianer

Der amazonas ist nur zu retten...

wenn keiner mehr Handel mit Rinderzüchtern, Fleischproduzenten, Sojaanbauern, Zuckerrorhrbaronen und Bergbaufirmen betreibt. Dies Sektoren bringen keine Entwiklungseffekte, da sie zunehmend automatisiseren und weitgehend steuerbefreit sind. Das Marecosur-abkommen ist Kolonialismus 4.0 - Europa eignet sich immense Flächen f seien Massenkonsum an, braucht dafür nicht mal Kriege sondern nur ein paar Irreleitete wie Bolsonaro und seine Freunde aus der Agrar- und Bergbauoligarchie. Während die ihren Reibbach mit Katastrophen (Dammbrüche und Flächenbränden) machen, meinen Merkel und ihre minister für Umwelt und Entwicklung, dass das ganze mit einer Zertifizierung zu lösen sei, die garantiert, dass nichts aus abgeholzten Flächen stammt. Das Problem ist, dass es die armen Schlucker sind, die von ihren angeblich degradierten Ackerflächen vertrieben werden, die abholzen und danach kriminlaisiert werden - so werden ständig neue degradierte landwirtschaftliche FlÄchen produziert, die dann über internationale Zertifizierungsorganisation als Gehirnwäsche für "umweltbewusste" europäische Massenkonsumenten betreiben. Es hilft nichts: Umwelt- und Klimaschutz funktioniert nur über die regionalisierung der Märkte. Kauft beim heimischen Ökobauern! Der größte Umweltfeind ist die Globalisierung (Mercosur).

#4 - 07.10.2019, 21:18 von Architectus

... der Kunde

Niemand muss Südamerikanisches Rinderfleisch kaufen, Rind gibt es hier mehr als genug.....
Mir ist kein südamerikanisches Produkt das es nicht ebenso gut heimisch oder woanders her gäbe......
Es ist der nicht reflektierende Kunde...... sonst niemand.

#5 - 07.10.2019, 21:31 von Hwegraef

Gewinner?

Klar, die Rinderbarone können sich dann mit ihrem Gewinn Raumschiffe bauen, und auf einen klimatisch günstigeren Planeten fliegen, wo sie, solange sie nicht doch gestorben sind, ihren Reichtum genießen können. Wenn es tatsächlich so kommt wie ... ja wer weiß, vielleicht kommt es auch anders oder gar nicht, oder erst nach ihnen - kommt die Sintflut, werden sich sowieso die Barone sagen und heute leben wie die Made im Speck.
Die gefühlten Verlierer (von Morgen) dürfen sich heute zum Ausgleich schuldig fühlen - und sich selbst geißelnd durch die Straßen laufen. Gute Nacht!

#6 - 07.10.2019, 21:33 von derBlock

Zwei Dinge...

1) Ein Segen, dass Europa schon vor Jahrhunderten zum großen Teil entwalded wurde. Lässt sich vortrefflich auf die Anderen schimpfen, Heute.
2) Da die Rinderbarone und der Wald, Hier die Schweinebarone und Ihre Gülle... Einer muss ja profitieren...

#7 - 07.10.2019, 21:35 von Nandiux

Der totale Wahnsinn.

Die EU braucht sicher nicht noch mehr Rindfleisch aus Südamerika. Wer davon profitiert ist klar.

#8 - 07.10.2019, 21:42 von schrumpel500

Der Regenwald brennt also wegen Mercosur,

weil in Erwartung neuer Absatzmärkte landwirtschaftlicher Produkte und höherer Profite neues Ackerland geschaffen wird.

#9 - 07.10.2019, 21:45 von Schwanzhund

Und wo ist das Problem?

Wenn wir als EU mit Schwellenländern Abkommen treffen, was sollen die denn sonst an uns liefern, wenn nicht beispielsweise landwirtschaftliche Produkte? Nanotechnologie?

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