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Hartz IV und Geringverdiener: Wie der Staat die Fleißigen bestraft

DPA Der Sozialstaat hat ein Gerechtigkeitsproblem: Für Geringverdiener lohnt es sich oft kaum, mehr zu arbeiten. Manchmal werden sie sogar bestraft. Es gäbe Lösungen - doch die lohnen sich für die Politik kaum.
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#1 - 22.03.2019, 12:04 von steelbiker

Steuer

Meine Idee wäre die Einkommenskurve über eine Einkommenststeuererklärung glatt zu ziehen in der alle Einkommensformen irgendwie berücksichtigt werden. In den den Zeiten der App ließen sich auch kompliziertere mathematische Modelle so automatisieren, dass für alle ein gleichmäßiger Anstieg des Einkommens bei Hinzuverdienst dabei herauskommt, besondere Ansprüche wegen Bedürftigkeit etc ließe sich alles einbauen. Wer nicht so interessiert ist, nimmt nur das Ergebnis, für den interessierten ließe sich problemlos eine pdf generieren aus dem alles hervorgeht.

#2 - 22.03.2019, 12:04 von Kanalysiert

Korrekt!

Ein vernünftiger Mindestlohn, mit dem man über die Armutssicherung hinauskommt im Alter, wäre der einzige Anreiz für viele Demotivierte, sich Arbeit zu suchen. Wir spielen Abends manchmal gerne und am Discord/TS3 hört man das wahnsinnig oft: "Wozu, lohnt sich doch null. Mit Arbeit bekomme ich nur minimal mehr und im Alter bin ich dann wieder arm, da lohnt es sich einfach nicht." Tja....da kann man nicht mal was dagegen argumentieren und mit Eigenmotivation und Würde braucht man da gar nicht erst anzufangen, da wird man - verständlicherweise - milde verzweifelt ausgelacht.

#3 - 22.03.2019, 12:05 von stephan schad

Dieser Artikel

macht die Notwendigkeit der Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens eindrucksvoll deutlich.

#4 - 22.03.2019, 12:07 von Spiegelleserin57

Familienförderung...

also, gewollt von der CDU/CSU. Das ist das Ergebnis! Dass Singles, Rentner und Alleinerziehende dabei auf der Strecke bleiben interessiert erst mal keinen.
Der Bericht ist sehr informativ und zeigt wer im Staat benachteiligt wird.

#5 - 22.03.2019, 12:12 von Oettinger1977

Guter Schlussatz

"So bleibt dem deutschen Staat wohl noch länger Probleme erhalten, über deren Dringlichkeit sich eigentlich alle Experten einig sind - und für deren Lösungen bereits schlüssige Konzepte vorliegen."
So kann gefühlt wohl die gesamte Politik der letzten Jahre beschreiben.

#6 - 22.03.2019, 12:16 von RalfBukowski

Da kann ich die Frau verstehen, weil ich...

...das auch nicht verstehe: "...mehr verdienen, 2500 Euro brutto statt wie bislang 1400 Euro... ...Doch nach der ersten Gehaltsabrechnung im neuen Job hätte Sandra D. die Welt wohl nicht mehr verstanden. Denn nun blieben ihr noch 2065 Euro im Monat - statt wie bislang 2100 Euro. Aus 1100 Euro mehr Bruttolohn wurden 35 Euro weniger verfügbares Einkommen. Wie konnte das sein?" Die hat vorher aus 1400 brutto 2100 netto gemacht? Das Rezept will ich auch!!!!

#7 - 22.03.2019, 12:19 von reznikoff2

Naja

Dasselbe gilt natürlich auch für die Fleißigen, die zusätzlich noch gut verdienen. Die zahlen ja diesen ganzen verkorksten Sozialstaat, je mehr sie arbeiten je mehr. Natürlich braucht man die hier nicht erwähnen. Für die tut es hier und da ein hämischer Artikel und den Soli wegen der Gerechtigkeit.

#8 - 22.03.2019, 12:19 von Andre V

Die Lösung? Bürokratieabbau: Die Hälfte aller Gesetze und Verordnungen streichen und 90% aller Beamten in den Ministerien versetzen und an die Front schicken - in die Einwohnermeldeämter, die Zulassungsstellen etc. Ganz nebenbei lernen die Gretas dieser Welt und ihre Follower, dass sich Leistung mehr lohnt als Geschrei.

#9 - 22.03.2019, 12:21 von Politikverdrossener24

Gewollte staatliche Abhängigkeit

Steuern und Abgaben zusammengenommen ist das Belastungsniveu in Deutschland das höchste in Europa (außer Belgien).
Eine Entlastung würde viele Menschen aus der Abhängigkeit vom Staat befreien. Doch ein Politiker denk anders herum: Nehme ihm auf jeden Fall so viel seines Einkommens weg, dass er von dir abhängig wird. Dann kannst Du ihn mit Wahlgeschenken gefügig machen.

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