Forum
Wirtschaft

Immobiliensektor 2019: Das Ende des Baubooms

DPA Noch schnell ein Haus kaufen - oder lieber nicht? In der Bau- und Immobilienbranche deutet sich das Ende einer langen Hochphase an.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 27.12.2018, 10:45 von berthold.kogge

Ist doch gut. In einem anderen Spiegel-online-bericht von heute steht, dass der Staat 25 Mrd. Euro auf dem Konto hat, für Investitionen geplant, die aber nicht ausgeben kann da:
1. es an Planungskapazitäten mangelt.
2. man keine Baufirmen für die Ausführung bekommt.

Zu Punkt 1. wenn man selbst keine neue Planungsstellen schaffen will, dann sind ja vielleicht, wenn der Bauboom sich abschwächt, Kapazitäten aus der freien Wirtschaft frei.

Zu Punkt 2. Auch da kann man dann auf willige Ausführer hoffen, wenn der Bauboom abflacht.

#2 - 27.12.2018, 10:51 von Europa!

Eigentum lohnt sich

Immobilien als "Geldanlage" sind vielleicht keine besonders gute Idee. Aber die selbst genutzte Immobilie ist nach wie vor die beste Alterssicherung. Das Gerede von den "Schulden" ist Unsinn; denn wer "zur Miete" wohnt, muss genauso jeden Monat zahlen. Es muss ja nicht immer ein Haus sein. Im Gegenteil: Mit einer Eigentumswohnung bleibt man flexibel und schont die Umwelt.

#3 - 27.12.2018, 12:36 von Pinky McBrain

Schon klar. Und die hundertausende von Wohnungen, die man so dringend braucht baut man dann erst beim nächsten Boom. Thorben-Erik und Chantal-Wikipedia wohnen solange weiter bei Mutti.

Ganz ehrlich würde ich mir hier etwas mehr von SPON wünschen, als einfach immer nur die Studien einzelner Marktteilnehmer abzuschreiben und zu kommentieren. Hier folgt manchmal in einer Woche Boom auf Katastrophe auf Boom.

#4 - 27.12.2018, 12:55 von frederic_1618

Und war's doch niemals meins

Zitat von Europa!
....... Das Gerede von den "Schulden" ist Unsinn; denn wer "zur Miete" wohnt, muss genauso jeden Monat zahlen. Es muss ja nicht immer ein Haus sein. Im Gegenteil: Mit einer Eigentumswohnung bleibt man flexibel und schont die Umwelt.....
Auch die ETW will nicht nur gepflegt, sondern auch auf den Stand der Dinge gebracht sein. Zugegeben, immer noch preisweter als ein Haus, aber letztlich auch nicht ohne Kosten f. z.B. Modernisierung der Heizung, der Fassade und und und.
Aber wenn bei Renteneintritt die ETW auf dem Stand der Dinge ist, lässt sich mit kleinerer Rente einigermaßen leben.

#5 - 27.12.2018, 14:08 von deeperman

Weniger Bautätigkeit bedeutet noch höhere Mieten, also höhere Rendite für Immobilien-Investoren (bzw. Anreiz für Eigentum als Alternative zur Miete), also höhere Bautätigkeit. Typischer Schweinezyklus...

#6 - 27.12.2018, 14:21 von Jens_78

drollige Argumentationen

Eine selbstgenutzte Immobilie würde ich einem Mietverhältnis in jedem Fall vorziehen. Hier in einer ländlicheren Region in NRW zahle ich bei aktuellen Zinssätzen an die BankSummen in einer Höhe, in der ich auch Kaltmiete für ein gleichwertiges Objekt zahlen würde. Die Argumentation, dass man als Eigentümer ja zusätzlich auch die Immobilie in Schuss halten muss, wohingegen man als Mieter nur die Miete zahlt ist, ist auch nur halb richtig. Der Vermieter vermietet schließlich mit Gewinn, den Unterhalt der Gesamtimmobilie zahlen die Mieter ganz genau so über die Jahre kontinuierlich.

#7 - 27.12.2018, 15:00 von Cyberfeld

Ich denke nicht das eine Ende der Boom Phase gekommen ist auch wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommen sollte . Einfach zu viele Infrastrukturprojekte zu teure Wohnungen daher beleibt die Nachfrage groß. Änderung würde das nur wenn Investoren Fluchtartig ihre Gebäude verkaufen würden , was ich denke auch irgendwann der Fall sein wird , wenn die Blase platzt aber das passiert eher ihm Anschluss wenn eine Krise da durchdrückt oder irgendwann klar ist das es zu viele Wohnungen gibt.

Letzteres dauert auch mindestens 2-3 Jahre noch.

#8 - 27.12.2018, 15:52 von hexenbesen.65

Zitat von frederic_1618
Auch die ETW will nicht nur gepflegt, sondern auch auf den Stand der Dinge gebracht sein. Zugegeben, immer noch preisweter als ein Haus, aber letztlich auch nicht ohne Kosten f. z.B. Modernisierung der Heizung, der Fassade und und und. Aber wenn bei Renteneintritt die ETW auf dem Stand der Dinge ist, lässt sich mit kleinerer Rente einigermaßen leben.
Sie wissen aber, dass bei einer nur gemieteten Wohnung Sie selber auch für die Rückstandskosten tragen durch ihre Nebenkostenabrechnung ? Daran denken die meisten Mieter gar nicht.
Und ob ich eine Heizung von 40 000 Euro in ein Häuschen stecke (und alleine zahlen muss) oder eine für 80 000 Euro und 15 Parteien zahlen...ist schon ein kleiner, aber feiner Unterschied. Wir haben dieses Jahr Fassaden und Balkonsanierung gehabt. Rücklage 2 Jahre lang um 50 Euro / Monat erhöht und dann nochmal 4500 Euro Sonderzahlung. Bekommen Sie das als Häuslebesitzer auch hin ? Und nebenbei wird die Miete dann locker um 100 Euro erhöht...
Da frag ich mich, wer wohl die "bessere Karten" (bzw Finanzen) hat..
Unsere Hausanlage ist Top-gepflegt mit Aufzug und allem Schnickschnack, und wir zahlen für eine 106 qm Wohnung für 4 Leute an Nebenkosten 420 Euro---KEINE Miete mehr...und wenn die Kinder ausgezogen sind, halbiert sich Nebenkostenzahlung..Dh, als "Renter" zahlen wir für die große Wohnung nur noch ----grob geschätzt dann 300 Euro... Wo wohnen Sie als Renter so günstig ? Und da ist immer noch die Drohung der Kündigung (Eigenbedarf usw) und der Mieterhöhung...haben wir nicht mehr...
Rechnen Sie nach: 106 qm würden in 10 Jahren so um die 1200 - 1300 KALT kosten...bekommen Sie soviel Rente ??? Da rentiert sich JETZT NOCH den Kauf der Wohnung. Ob ich ein Leben lang Miete (steigend) zahle, oder 15 Jahre die "Miete" an die Bank- danach NIE WIEDER was....

#9 - 27.12.2018, 16:28 von quizzz

Aktien all day!!!

Ob ETW oder Haus mit Garten, ich ziehe meine Aktien jeder Immobilie vor. Zahlen später locker meine Miete, ich bleibe maximal flexibel und die langfristige Rendite schlägt Immobilienrenditen deutlich.

    Seite 1/2