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Interaktive Grafik: So hoch ist Ihr Einkommen im Vergleich zu anderen

Wie stehen Sie mit Ihrem Einkommen da? Haben andere Menschen mit gleicher Bildung oder Familiensituation mehr oder weniger Geld zur Verfügung? Diese interaktive Grafik zeigt es Ihnen.
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#1 - 12.08.2019, 09:11 von Talent

Tolle Grafik

Eine sehr tolle Grafik die mir zeigt wie durchschnittlich ich mal wieder bin. Wenn man ehrlich ist geht das eigentlich in allen Bereichen so, man denkt immer man in einzigartig, aber in Wirklichkeit ist man ganz normaler Durchschnitt:)

#2 - 12.08.2019, 09:19 von dasfred

Erfreulich, ich bin nicht der Ärmste

Es ist also noch Luft nach unten. Allerdings ist die Frage nach dem Einkommen relativ. Entscheident ist, was ich draus mache. Wenn ich selbst koche, brauche ich weniger, als wenn ich auswärts essen muss. Benötige ich ein eigenes Auto um mobil zu sein, geht wieder was runter. Ist mein Haushalt voll ausgestattet, oder stehen noch dringende Anschaffungen an? Habe ich günstige Discounter im Umfeld oder nur teurere Supermärkte? Es gibt viele Faktoren, die ein anscheinend gutes Einkommen schnell abschmelzen können. Wer schon während Studium oder Ausbildung gelernt hat, mit wenig auszukommen, kann das auch als Rentner. Für andere kann schon eine geringe Senkung des Einkommens in eine Schuldenspirale führen.

#3 - 12.08.2019, 09:20 von triptychon5zehn

Männlich, weiß, Akademiker, Arsch voller Studienschulden - und 70% sind "reicher". Ich falle dann mal aus dem Raster. Aber das tu ich irgendwie immer ;) Traurig ist dabei eigentlich nur, dass es Menschen gibt die (Solo, keine Kinder, wohnt in der Großstadt) über meinem Gehalt liegen, ich komm damit eigentlich gut klar. Mir ist grundsätzlich unverständlich warum ein Mensch mehr als 5000 brutto/Monat benötigt. Diese Summe ist für jeden Menschen Luxus und für mich gelten alle Menschen ab diesem Gehalt als Reich, mir sind Statistiken dabei ziemlich egal.

#4 - 12.08.2019, 09:24 von klkruch

Schönes Tool für Alleinerziehende...

Hier wird einmal plastisch dokumentiert, dass eigentlich jede Bevölkerungsgruppe mehr Einkommen zur Verfügung hat als Alleinerziehende! Selbst der viel beschworene Migrationshintergrund oder gar ein Vergleichskollektiv ohne Ausbildung steht besser dar. Vor Armut schützt daher nicht Bildung, sondern Kinderlosigkeit!
Um dem Bashing vorzubeugen: ich sage das als Vater von 4 Kindern unter 14 Jahren (hier die Referenz) im oberen Prozent. Wenn ich mir aber angucke, was übrig bleibt, wie machen das die anderen?
Respekt, Ihr allein Erziehende...

#5 - 12.08.2019, 09:27 von Grestorn

Zitat von triptychon5zehn
Mir ist grundsätzlich unverständlich warum ein Mensch mehr als 5000 brutto/Monat benötigt. Diese Summe ist für jeden Menschen Luxus und für mich gelten alle Menschen ab diesem Gehalt als Reich, mir sind Statistiken dabei ziemlich egal.
5000€ brutto im Monat bedeutet ohne Kinder rund €2500 netto. Davon gehen z.B. in München rund die Hälfte für die Miete drauf.

Bleiben als rund €1250 für alles andere. Damit kann man gut auskommen, ohne Zweifel, aber wohlhabend ist anders.

Also ich kann sehr gut verstehen, wieso für jemanden €5000 brutto im Monat nicht ausreichend ist. Jedenfalls ist es nicht wirklich reich, sondern bestenfalls "ein gutes Auskommen".

#6 - 12.08.2019, 09:31 von notbehelf

Erstaunlich

Das es uns gut geht wusste ich ja. Dass ein Single > 6.000 € netto haben muss, um einen vergleichbaren Lebensstandard zu haben, hätte ich so nicht für möglich gehalten.

#7 - 12.08.2019, 09:34 von Heliumatmer

Komplett falsche Einschätzung

Mit Verlaub, komplett falsche Einschätzung des hier Schreibenden, leider sehr häufig anzutreffen: "den meisten Deutschen so wie Merz: Sie wissen nicht, wo sie". Merz wusste sehr wohl, wo er sich einzuschätzen hat, und er wusste auch, dass er damit keine Chance hat. Er wusste nur nicht, wie er auf merkelsche Art gekonnt vor der Öffentlichkeit verschleiern und tarnen kann. Hätte er vorher üben müssen. War aber so von sich überzeugt, dass er dies nicht für nötig hielt. Wie perfekt Merkel diese Methode der Täuschung beherrscht, kann man bei Stephan Hebel, "Mutter Blamage" nachlesen. Klar, dass die Forscher zum beschriebenen Ergebnis kommen. Nicht nur die beschriebene Einschätzung klappt nicht, auch die der Politik insgesamt klappt nicht. Man könnte das wahlunmündig nennen.

#8 - 12.08.2019, 09:35 von Grestorn

Zitat von klkruch
Hier wird einmal plastisch dokumentiert, dass eigentlich jede Bevölkerungsgruppe mehr Einkommen zur Verfügung hat als Alleinerziehende! Selbst der viel beschworene Migrationshintergrund oder gar ein Vergleichskollektiv ohne Ausbildung steht besser dar. Vor Armut schützt daher nicht Bildung, sondern Kinderlosigkeit! Um dem Bashing vorzubeugen: ich sage das als Vater von 4 Kindern unter 14 Jahren (hier die Referenz) im oberen Prozent. Wenn ich mir aber angucke, was übrig bleibt, wie machen das die anderen? Respekt, Ihr allein Erziehende...
Ist ja nicht überraschend, da Alleinerziehende sehr oft gar nicht oder nur teilzeit arbeiten (können).

Das ist keine Kritik, sondern eine Feststellung.

Wieso gehen Sie denn eigentlich davon aus, dass die Grupper der Personen mit Migrationshintergrund generell weniger verdienen sollten, als andere Personen? Auch wenn das sicherlich so ist, würde ich das nicht als Selbstverständlichkeit ansehen. Zumal alle zugewanderten Fachkräfte ja nun sicher eher zu den Mittel- oder Gutverdienern gehören.

#9 - 12.08.2019, 09:37 von SusiWombat

Zitat von dasfred
Allerdings ist die Frage nach dem Einkommen relativ. Entscheident ist, was ich draus mache.
Entscheidend ist, was ich darüber denke.

In einem Land, in dem Geflüchteten nicht einmal ein Handy gegönnt wird, während man selbst seine Familienfotos auf dem Megaflat oder per Beamer anschaut, ist vieles eine Frage der Einstellung. Es fängt damit an, dass ich selbst entscheiden kann, ob ich mich ewig benachteiligt fühlen möchte oder nicht. Ich kann selbst entscheiden, ob es für mich wichtig ist, dass der Nachbar etwas größeres, teureres, lauteres hat als ich oder nicht.

Natürlich, die Alleinerziehende, die ihrem Kind die Teilnahme an der Klassefahrt nicht ermöglichen kann, ist davon explizit ausgenommen. Aber die meisten ewig unzufriedenen haben sich dieses Schicksal selbst ausgesucht.

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