Forum
Wirtschaft

Klagen von Krebs-Patienten: Prozesswelle gegen Bayer-Tochter Monsanto in USA beginnt

REUTERS Es dürfte nur der Auftakt für eine Reihe von Prozessen sein: Die Bayer-Tochter Monsanto muss sich in den USA erneut vor Gericht verantworten. Wieder geht es um mögliche Krebsrisiken durch den Unkrautvernichter Glyphosat.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/3    
#1 - 25.02.2019, 15:28 von Beat Adler

Warum Wissenschaft, wenn es Gefuehle, und facebook gibt?

Warum Wissenschaft, wenn es Gefuehle, und facebook gibt?

Politische und juristische Entscheidungen ganz ohne wissenschaftliche Grundlagen nehmen immer mehr zu, weil die Gefuehle, das was auf/im/bei Facebook steht "richtiger" sind!

Spielt es eine Rolle? Im Fall Glyphosat nicht wirklich. Die EU kann auf Glyphosat verzichten. Sie kann es verbieten, denn die Europaeer sind reich genug, das, was fehlt, zu importieren. Die Bauern der EU koennen ohne Glyphosat die Einwohner Europas nicht mehr ernaehren und gleichzeitiog die Bodenfruchtbarkeit erhalten. Ist das noch wichtig? Wer weiss! Nord -und Suedamerika sowie die nicht EU Mittelmeeranrainer koenne alles, was das europaeische Kaeuferherz begehrt, den Gaumen kitzelt, liefern. Die EU kann ganz auf sogenannte Bio-Landwirtschaft umstellen.

Nur nebenbei: Macron erwaehnte in seiner Eroeffnungsrede zur Landwirtschaftsmesse in Paris, dass das Fundament der franzoesischen Landwirtschaft, die Nummer 1 in Europa, auf 400'000 Bauernfamilien aufgebaut ist und noch vor dem Jahre 2050 60% dieser Bauern OHNE Nachfolge in den Ruhestand uebertreten. Das Problem der EU Landwirtschaft scheint sich von selbst zu loesen :-(

Er erwaehnte auch Glyphosat aus dessen Anwendung Frankreich noch im Jahre 2021 aussteigen will, viele Jahre VOR der Rest EU. Aber er sagte zugleich, dass er immer noch auf die wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Glyphosat wartet! Wenigstens Einer, der FUER Wissenschaft als Basis seiner politischen Entscheidungen eintritt!
mfG Beat

#2 - 25.02.2019, 15:32 von Nonvaio01

auf gehts

am besten der konzern ist danach pleite,

#3 - 25.02.2019, 15:32 von hefe21

Aktionärrisch

Das wollen wir einfach nicht glauben, dass Bayer im Kaufvertrag für ihre US-Erwerbung keinerlei Regressansansprüche an die Altaktionäre aus späteren Klagsrisiken implementiert hat und sich somit ohne Einschränkung der US-Justiz auslieferte. Nebenbei sei nochmal erwähnt, dass dieser Kauf über Kredite bei deutschen und schweizer Banken finanziert wurde und somit ein mittlerer 2stelliger Milliardenbetrag zu den US-Altaktionären verschoben wurde. Helfen kann den Leverkusenern da wohl nur mehr der Hinweis, dass Bayer auch viele US-Aktionäre aufweist und sich Corporate America da mit wahnwitzigen Klagssummen teilweise ins eigene Fleisch schneidet.

#4 - 25.02.2019, 16:11 von duggy

Bis zur Übernahme gewartet?

Unabhängig davon, ob man Glyphosat nun für krebserregend hält oder nicht, ist es verwunderlich, dass die Klagen erst nach der Übernahme durch ein nicht-amerikanische Unternehmen erfolgreich sind.

#5 - 25.02.2019, 16:28 von meister_proper

Was hat die Bayer-Leute nur geritten,

diese juristische Kamikazeaktion zu fliegen? Dass Monsanto eine Klagewelle ins Haus steht hat sich ja schon länger abgezeichnet. Im Netz findet man Artikel, die schon in 2013 von "Class Action Suits" wegen Roundup berichten. Und man weiß ja wie amerikanische Gerichte in Bezug auf solche Anschuldigungen verfahren. Die Schadenersatzzahlungen für kanpp 10.000 Kläger könten Bayer in den Konkurs treiben.

#6 - 25.02.2019, 17:16 von conrath

Der dümmste Deal der Bayer-Geschichte

Ich weiß nicht, was unsere sog. CEOs und Manager reitet, aber es ist ein Skandal erster Güte. Wer so b..d ist, ein amerik. Unternehmen mit einem grottenschlechten Image für einen Mondpreis zu kaufen - die US Aktionäre werden in Champagnerlaune getaumelt sein - und sehenden Auges dieses Risiko eingeht, dem ist nicht zu helfen. Jetzt, nachdem der Deal unter Dach und Fach ist, rollt natürlich die Klagewelle an, um Bayer den Garaus zu machen. Seit Jahren die gleiche Leier. Wieviel Geld haben deutsche Unternehmen in den USA schon versenkt und sie tun es weiter. Und dann wundern sich unsere Oberschlauen wie Herr Merz und andere Finanzgrössen, das man hier in DE keine Lust auf Aktien hat.

#7 - 25.02.2019, 17:56 von Luscinia007

Mit Bayer muss man da kein Mitleid haben. Wer Monsanto kauft, weiß, auf was er sich einlässt.
Eigentlich ist das jetzt ein Anlass, die Geschäftsführung, die nur auf ihre Merger-Boni geachtet hat, wegen Untreue zu verklagen.

#8 - 25.02.2019, 18:19 von regelaltersrentner

Zitat von Nonvaio01
am besten der konzern ist danach pleite,
Was haben sie davon, wenn eine deutsche Firma pleite geht und 100.000 Mitarbeiter Arbeitslos werden?

#9 - 25.02.2019, 18:21 von dorage

Hoffentlich geht da richtig die Post ab

Hoffe die kriegen richtig mal eins an den Kopf mit ihrer Art und Weise mit unserer Gesundheit und der Menschheit und der Tier-und Pflanzenwelt umzugehen. Wird aber wie schon immer ein Traum bleiben, Da müsste schon in der Schule darauf hingearbeitet werden dass genau diese Forscher und sogenannten Spitzenmanager, die ja genau von dort kommen und ausgebildet wurden, sich solchen Gedanken bewusst sind oder zumindest bewusst werden. Eine weitere Aufgabe für das Bildungssystem. Ob die Parteiendiktatur in Deutschland das hinkriegt?

    Seite 1/3