Forum
Wirtschaft

Klagen von Krebs-Patienten: Prozesswelle gegen Bayer-Tochter Monsanto in USA beginnt

REUTERS Es dürfte nur der Auftakt für eine Reihe von Prozessen sein: Die Bayer-Tochter Monsanto muss sich in den USA erneut vor Gericht verantworten. Wieder geht es um mögliche Krebsrisiken durch den Unkrautvernichter Glyphosat.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 3/3    
#20 - 26.02.2019, 17:37 von ardbeg17

Zitat von conrath
...die mit immer niedrigeren Preisen für ihre Produkte nach immer effizienteren Verfahren der Bewirtschaftung sucht. Die Bodenbearbeitung wird durch den Einsatz von Glyphosat massiv reduziert. Pflügen ist nicht mehr. Zu energieintensiv und zeitaufwändig. Grubbern reicht, geht schnell und braucht weniger Energie ( Schlepper). Aber vorher müssen die Pflanzen die dort stehen - Zwischenfrüchte wie Unkraut - totgespritzt werden, sonst geht die in einem Arbeitsgang von Grubbern und Einsaat von Getreide z.B., später im Unkraut unter. Das ist der wahre Grund für die weite Verbreitung von Glyphosat. Nebenwirkungen: Bodenverdichtung, abnehmender Humusgehalt der Böden - man müsste dsfür ja Zwischenfrüchte unterpflügen und im Boden durch Bakterien verrotten - daurch abnehmendes Bodenleben, geringere CO2 Bindefähigkeit der Böden usw. Nachhaltige Landwirtschaft ist eine Alternative, da die Produkte zu höheren Preisen verkauft werden können weil sie gesünder sind. Das Argument von Bayer, nur so, mit dem Einsatz von Chemie und hier vor allem Glyphosat, könne die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden ist ein Trug und falsch.
Teils richtig, teils nicht. Wie durch Pflügen Humus erhalten bleibt und durch Grubbern zerstört wird, müssen sie mal genauer erläutern. Tatsache ist, dass durch die pfluglose Bodenbearbeitung die bis in die 80er-Jahre bedrohliche Bodenerosion in weiten Teilen der Welt deutlich reduziert werden konnte. Ein Nachteil wiederum ist, dass etliche Krankheitserreger besser überleben, z.B. Mykotoxinbildner im Getreide. Die Quittung finden wir dann in feuchten Jahren im Brot wieder.
Und ja, echtes Bio ist eine Alternative. Kann jeder bereits heute kaufen - wer aber nur herumtönt und von anderen einfordert, anstatt selbst zu handeln, ist ein Heuchler.

#21 - 20.03.2019, 09:34 von damianschnelle

Leider

lässt SPON die Diskussion zum aktuellen Urteil in den USA nicht zu. Auch zu den geleakten Monsanto-E-Mails findet man in den großen Medien nichts, obwohl sie in den USA eine Rolle bei den Gerichtsentscheidungen spielen.

#22 - 22.05.2019, 09:36 von Augenrollen

Also echt...

Also wenn man mit einer Chemiekeule herum hantiert, sollte man doch schonmal davon ausgehen das es nicht gesundheitsfördernd ist oder?? Wenn man es dann noch über Jahrzehnte benutzt... Also echt mal! Dazu finde ICH, sich mit fast 80 über Krebs beschweren auch schon fast peinlich. Heut zu Tage (wo die Menschen knapp 100 werden durch Medizin ua) bekommt fast jeder am "Ende" Krebs. Irgendwie muss die Natur uns Menschen ja noch eindämmen können!
Naja und die WeltHerrscher wollen uns dumm also muss überall alles explizit erklärt werden! Wie, das man keine Katzen in die microwelle steckt... Oder, man lässt sich es mal auf der Zunge zergehen, das man von Rauch von brennendem geäst den man einatmet, krank werden kann... Man muss wohl auch einem Erwachsenen Menschen erklären, daß man Unterwasser nicht einatmen und auch kein bezin trinken sollte! Reden Eltern nicht mehr mit ihren Kinder und hören diese deswegen auch nicht mehr zu in Schule?
Ergo, ich finde diese Klage lächerlich!
Ich überlege gerade ob ich meinem Hund Zecken und floh Schutz über die Chemiekeule nutze und in 12 Jahren Krebs riskieren, oder ob ich es lasse und er kriegt Meningitis oder auch nicht.. Oder er stirbt an einem andere Krebs tumor weil wir in der nähe eines kkw wohnen...
Gruselig, wenn ich so über die zukunft der Menschheit nachdenke...

    Seite 3/3