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MacKenzie Bezos: Geben ist seliger denn Steuernzahlen

Daniel Acker/ Bloomberg via Getty Images MacKenzie Bezos, Ex-Frau des Amazon-Chefs, will von ihrem Vermögen spenden, "bis der Safe leer ist". Andere US-Milliardäre gebärden sich ähnlich philanthropisch. Kritiker sehen darin ein Problem. Warum?
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#1 - 01.06.2019, 16:09 von cmolen

Wo ist das Problem??

Immer wieder die Kritiker. Wo ist das Problem? Man spendet eine Million und spart dadurch die Hälfte des gespendeten Betrags durch eine Steuerrückerstattung. Na und? Eine Million geht dorthin wo es wirklich gebraucht wird und eine halbe Million wird weniger an Waffen und sonstige unnütze Subventionen ausgegeben. Gute Sache...bitte mehr Spenden von Reichen mit dem Herzen am richtigen Fleck.

#2 - 01.06.2019, 16:09 von RalfHenrichs

Schlicht asozial

Es gibt zwei moralisch vernünftige Vorschläge: Steuern zahlen (wurde angesprochen) und den Arbeitern ein vernünftigen Lohn zahlen. Spenden aus einem solchen Vermögen hat nichts mit Moral zu tun, da sie so oder so bestimmen, was mit dem Geld passiert. Solche Leute stehen außerhalb der Gesellschaft.

#3 - 01.06.2019, 16:12 von Lelas

Klar wird auch hier wieder rumgemeckert und das noch so dünnste Haar in der Suppe gesucht. Reiche können machen was sie wollen, gegenüber dem links-ideologischen Milieu, den Nachplapperern und denen, die es mangels Intellekt und Bildung (!) nicht besser wissen, haben die keine Chance auf objektive Beurteilung.

#4 - 01.06.2019, 16:13 von gruenerfg

Beruhigend

Es ist ja sehr beruhigend, daß man für alles, was so passiert, immer Kritiker finden kann. Generell befürworte ich auch das Steuerzahlsystem. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel in Deutschland sehe, daß gezahlte Steuern nur dafür verwendet werden, Militär-, Auto- und die Pharmazeutische Industrie zu mästen, ohne dazwischen mal an Bildung, Wohnungsbau ect. zu denken, dann gefällt mir das System, immerhin kommt was rein.

#5 - 01.06.2019, 16:17 von m.w.r.

Nö Danke.

Zitat von cmolen
Immer wieder die Kritiker. Wo ist das Problem? Man spendet eine Million und spart dadurch die Hälfte des gespendeten Betrags durch eine Steuerrückerstattung. Na und? Eine Million geht dorthin wo es wirklich gebraucht wird und eine halbe Million wird weniger an Waffen und sonstige unnütze Subventionen ausgegeben. Gute Sache...bitte mehr Spenden von Reichen mit dem Herzen am richtigen Fleck.
"....Eine Million geht dorthin wo es wirklich gebraucht wird.." und das bestimmt ein Millionär der unter schlechten Umständen gar keine Ahnung hat sondern Eigeninteressen? Nö Danke das ist alles andere als gut.

#6 - 01.06.2019, 16:18 von Gerdd

Sicher ist es kritikwürdig, wenn man seine sozialen Beiträge ...

... am System vorbei einsetzt. Das Argument wäre allerdings um ein vielfaches glaubwürdiger, wenn das System nachvollziebar besser mit den Steuereinnahmen umginge. Und das gilt nicht nur on den USA, sondern auch hier - von der Vision, die da einige in Ibiza für Österreich entwickelt haben, mal ganz still zu schweigen.

#7 - 01.06.2019, 16:26 von tommit

Denkt ihr wirklich so kurz

Zitat von cmolen
Immer wieder die Kritiker. Wo ist das Problem? Man spendet eine Million und spart dadurch die Hälfte des gespendeten Betrags durch eine Steuerrückerstattung. Na und? Eine Million geht dorthin wo es wirklich gebraucht wird und eine halbe Million wird weniger an Waffen und sonstige unnütze Subventionen ausgegeben. Gute Sache...bitte mehr Spenden von Reichen mit dem Herzen am richtigen Fleck.
Machen wir uns doch mal ein Bild:
Damit Bill Gtes jedes Jahr aufs Neue 17 Milliarden Dollar machen kann muss sich gked in eine Richtung konzentrieren.
Jetzt gäbe es ische reinige Turnschuh-Trainigsanzug Genztagler denen es lieber wäre morgens die Brötchen aus der Spende des Milliardär zu bekommen.
ALso wünschen sie sich 1000 Bill Gates , hat aber einen RIesen Nachteil

1000 Bill Gates würden zunächst einmal vor dem Spenden 17 Billionen Dollar jedes Jahr auf sich versammeln...
D.h. der Familienvater tritt morgens an den Tisch und sagt:
Ihr kommt heute etwas zu spät in die Schule oder hungrig denn die Sopenden sind heute 30 min zu spät gewesen...

Warum also nicht alles Geld der Erde auf einen Menschen possen der dann nach seinem Gutdünken spendet..
In Afrika haben wir auch lernen müssen zu helfen helfen anstatt mit unserem Ackergrät blind nach Ertrag durch die dünne Humusschicht zu pflügen... die anschliessend vom regen abgetragen wird...
Wie passt ein Homo Sapiens mult, der erkennen muss, dass er ein teil der Natur ist, in der eigene Muskeln nur durch eigenes Tun kommen zu der Ansicht man 'werde' bespendet?

Besser ist es für die Länder dass sich die Leistung erst garnicht aus dem Land herausbewegt. Dann muss man es auch nicht spenden... und durch die Hände verantwortungsloser Dritter mit AA-Rating schicken.

Möchte mal sehen was passiert wenn die Armen nicht mehr bereit sind ihre billige Arbeitskraft zu spenden... ich würde die Show geniessen

#8 - 01.06.2019, 16:31 von HansPa

Danke SPON

Vielen Dank für die Erläuterungen der Vermögensungleichheit in den USA und wie die Superreichen mit ihrem Geld umgehen. Immerhin wird in den USA gespendet, zwar um Steuern zu sparen und um die Kontrolle zu behalten. Wie ist das denn hier in Deutschland? Böse Frage. Zack matched wieder die Zensur. Ich brauch gar nicht weiterschreiben. Egal, hab’s wenigstens versucht.

#9 - 01.06.2019, 16:31 von dgs

Grotesk!

Erst werden die abartigsten Tricks angewandt, um Steuern zu sparen - um dann spenden zu können. Andersherum sollte es sein: Liebe Amazons und co: Bezahlt eure Angestellten gut (Einzelhandel, nicht Logistik!), die Zulieferer, zahlt Steuern wie eure Angestellten und ihr könnt euch wirklich als Philanthropen fühlen. Dann habt ihr auch nicht dass Problem, dass ihr eure Milliarden rein waschen müsst.

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