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Rückschlag für Salvini: Italiens Wirtschaft kommt nicht vom Fleck

FLAVIO LO SCALZO/EPA-EFE/REX Italiens Vizepremier Matteo Salvini poltert gegen Brüssel und will die schwächelnde Wirtschaft mit Steuersenkungen ankurbeln. Doch die Lage des Landes ist noch verheerender als gedacht.
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#1 - 31.05.2019, 16:33 von claus7447

In diesen etwas wirren Zeiten ist es gut ...

... zu sehen wie Populisten mit Wirtschaft können!

Es sind eben 2 Dinge die man können muss:

Parolen raushauen - aber dann auch die Maßnahmen erfolgreich einsetzen - beim zweiten haben diese Leute meist keinen Sprit mehr im Tank.

#2 - 31.05.2019, 16:35 von dwg

Man muss die Scharlatane nur lange genug machen lassen, da die Systeme, an denen sie herum dilettieren ein wenig träge sind und falsche Steuerimpulse Zeit brauchen sich zu manifestieren. Auch Trumps Anhänger werden merken, daß sie die Rechnung bezahlen. Der entscheidende Unterschied ist nur, daß Salvini "nur" Italien ruiniert, während Trump einen Weltbrand anfacht.

#3 - 31.05.2019, 16:38 von Niteftef

Neoliberale vs Rechtspopulisten

Da weiß man gar nicht gegen wen man stärker sein soll. Aber man kann ja seine Meinungen nicht plötzlich ändern, nur weil es gegen jemanden geht, den man nicht mag: Also ich halte die Wirtschaftspolitik für nicht verkehrt - er muss nur aufpassen nicht zu überzocken.

#4 - 31.05.2019, 16:46 von claus7447

Zitat von Niteftef
Da weiß man gar nicht gegen wen man stärker sein soll. Aber man kann ja seine Meinungen nicht plötzlich ändern, nur weil es gegen jemanden geht, den man nicht mag: Also ich halte die Wirtschaftspolitik für nicht verkehrt - er muss nur aufpassen nicht zu überzocken.
Nun, ich nehme an das Salvini lesen kann - sein Finanzchef wird ihm dann vorlesen wie es sich mit Zinsen verhält die der Italienische Staat zu bezahlen hat um die Renten und andere Geschenke zu bezahlen.

#5 - 31.05.2019, 16:47 von Tolotos

Salvini tut so, als könne er die EU zwingen, seine Rechnungen zu bezahlen.

Ob er das selbst glaubt, ist dabei völlig bedeutungslos. Er hat Erfolg, solange er genug Wähler findet, die ihm glauben wollen. Leider sind parlamentarische Demokratien ja so strukturiert, dass diejenigen, die die politischen Entscheidungen treffen, für deren Folgen nicht zur Verantwortung gezogen werden. Die Verantwortung wird auf diejenigen abgeschoben, die sie gewählt, - oder auch nicht gewählt, haben!

#6 - 31.05.2019, 16:48 von mimas101

tststs

Kein Wunder das der Herr Vize vor ein paar Tagen pressewirksam auf das drohende ökonomische Ungemach dadurch aufmerksam machte in dem er lauthals forderte das sein Alles-Versteher Draghi doch bitte jetzt sofort für alle Schulden mittels Notenpresse bürgen müsse.
Wobei er mit bürgen eher meinte: Die Defizite in dem Haushalt sind durch weitere Inflationsgelder der Draghi-Bank auszugleichen.
Prompt spendeten auch andere Südländer dem Herrn Vize reichlich Beifall (kostet halt nix und belastet auch keine Haushaltsstelle).

Was aber wird Herr Vize erst sagen wenn Weidmann Draghi nachfolgt und das nordeuropäische Starke-Geld-Modell einführt das wiederum eine gewisse realistische Haushaltsplanung in den Südländern erforderlich machen würde?

#7 - 31.05.2019, 16:48 von DaveyD

Armes Italien

Ein Land mit soviel Potential. Seit Jahrzehnten von seinen Politikern brachgelegt. Und auch jetzt werden wieder andere Schuld sein.

#8 - 31.05.2019, 16:50 von Profdoc1

war das anders zu erwarten?

Populisten berauschen sich an der Vox Populi. Machen Versprechungen, die sie nicht halten können; wissen das auch. Und dann bricht das Kartenhaus in sich zusammen. Das Haus Italien ist kurz davor.

#9 - 31.05.2019, 17:02 von mkummer

Die Burschen

geben erst dann Ruhe, wenn sie die Demokratien via totalem Vertrauensverlust der Bevölkerung kaputt bekommen und sich mit ihren privaten Einkommen ruhig auf ein Inselparadies in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet haben.

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