Forum
Wirtschaft

Soli-Abschaffung: Da lacht die Rezession

imago images / Travel-Stock-Imag Solange kein Geld vom Himmel fällt, sollte die Abschaffung des Solidarzuschlags besser verschoben werden - statt sie vorzuziehen. Gerade weil Deutschlands Konjunktur gefährlich kippt.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 2/18   10  
#10 - 16.08.2019, 13:54 von gruenertee

In einer Rezession müssen Steuern gesenkt werden, um die Konjunktur anzukurbeln. Ich hab ein Durchschnittliches Einkommen und freue mich über die 500,-EUR/Jahr. Zumal der Soli ab 01.01.2020 nicht mehr bestehend darf.

#11 - 16.08.2019, 13:56 von axel2003

großes Gejammer.

Der Spiegel berichtet pausenlos über die Rezession und niemand sonst.Was hat der Soli mit der Konjunktur zu tun,einfach nichts,weil der Soli einmal für den Aufbau geschaffen wurde und nicht um eine Rezession zu verhindern.Es geht nur darum,das Volk weiter großzügig abzuzocken und die Industrie und Wohlhabende zu schonen,wie wir es leider seit vielen Jahren haben und dafür möchte man den Soli bis in alle Ewigkeit behalten.Das Volk wird täglich auf mehr Steuern vorbereitet und wenn es die Mehrheit glaubt,dann wird zugeschlagen,"Soli,CO2 Steuer,höhere Fleischsteuer,Maut,ich höre aber nie,dass man die Vermögenssteuer wieder einführen möchte,denn damit könnte man vieles bezahlen.

#12 - 16.08.2019, 13:56 von lefty

Glaubwürdigkeit

sollte man auch sein in der Politik, dazu gehört auch der Soli. Der Staat nimmt genug Geld ein, man muss es nur Sinnvoll einsetzen. Wer hat unter diesen Umständen noch Lust zu Arbeiten ? Überstunden, Wochenende, Stress und und und. Die meisten arbeitenten Menschen sind mehr oder weniger frustriert, so kann es nicht weitergehen.
Nebenbei, wo will man sein Geld noch groß anlegen.

#13 - 16.08.2019, 13:56 von tommirf

Beitrag gelesen?

Zitat von venster
Eben weil die Konjunktur zu kippen droht, ist es der perfekte Zeitpunkt fuer die Abschaffung, weil dadurch die Binnennachfrage angekurbelt wird.
Es ist recht genau erklärt, warum dieser Weg, den das Geld gehen würde, nicht in einer Stabilisierung der deutschen Wirtschaft resultieren würde.
Blieben die Mittel dem Staat, und würden sie so wie vorgeschlagen für Investitionen im Inland ausgegeben, hätten sie eine echte Breitenwirkung.
Der Grund für die aktuelle Diskussion ist ein ganz anderer, viel einfacherer: in drei Bundesländern ist WAHLKAMPF, im Endstadium, und jetzt werden die Geschenke auf den Tisch gelegt...

#14 - 16.08.2019, 13:57 von be_winkler

Für Umverteilungsfanatiker....

....gibt es nie einen guten Zeitpunkt, den Bürgern ihr eigenes Geld zur selbständigen Verwendung zu überlassen. Umverteilung in der Art wie es inzwischen in Deutschland gang und gäbe ist, führt letztendlich dazu, dass Leistungsträger Mehrarbeit ablehnen, weil es sich für sie nicht rechnet. Ich kann ein Lied davon singen, weil ich als Arbeitgeber täglich mit Mitarbeitern diskutiere, die lieber nur einen 80% Job haben, als in die nächste Progressionsstufe zu rutschen. Warum diese Tatsache bei den Regierenden (und vielen Journalisten) nicht ankommt, ist mir schleierhaft. Wer will schon haben, dass Dritte über die Verwendung seines Geldes befinden? Da hilft auch nicht eine noch so hübsche Umschreibung, wie "Solidarität" oder dergleichen mehr. Dieses Menschenbild der Selbstlosigkeit ist in der Realität - zumindest in meinem Umfeld - nicht wirklich zu finden.

#15 - 16.08.2019, 13:58 von helgeHB

Vermögen ist genug da, es wird nur nicht ausgegeben.

Sonnst wären die Zinsen ja nicht da, wo sie sind.

#16 - 16.08.2019, 13:59 von Oskar45

Falsche Schlussfolgerung - Milliarden werden anderweitig verschleudert

Die arbeitende Bevölkerung wird seit Jahren von der Politik nicht beachtet und kurz gehalten. Diese Steuerzahler, die jeden Tag aufstehen und das Land am Laufen halten gilt es zu entlasten.
Milliarden an Euros werden von unseren Regierenden für Dritte und andere Länder umverteilt und ausgegeben. So ca. 30 bis 50 Milliarden pro Jahr für Flüchtlinge; insgesamt Aufwendungen bis zu einer Billion € ohne dass diese Personen das Land voranbringen. Zudem hat oder will unsere SPD zusätzliche Milliarden für den EU-Haushalt zu den jetzigen ca. 16 Mill. Nettozahlungen bereit stellen, obwohl die EU schrumpft. Gelder für bisher von den USA geleistete Zahlungen an internationale Institutionen werden mit leichter Hand von unserer Regierung ersetzt. Kindergeldzahlungen ins EU-Ausland werden nicht in Höhe des dortigen Niveaus sondern auf deutschem Niveau bezahlt mit der Folge, dass teilweise die Einnahmen aus Kindergeld höher als die Verdienste der Beschäftigten sind. Zudem wird internationaler Steuerbetrug und Mehrwertsteuerbetrug nicht ausreichend verfolgt. Würde man nur Ansatzweise bei diesen Feldern aktiv werden um Einsparungen oder Einnahmen zu erzielen, würden wir Bürger und Steuerzahler prächtig in diesem Land leben können.

#17 - 16.08.2019, 13:59 von spargelei

Ein typischer Fricke...

...,denn neben Vater Staat weiß nur Thomas Fricke, was der Steuerzahler am besten mit seinem Geld macht. Ich denke, dass wir, dem Weltökonomen Fricke folgend, eine Flat-rate-Einkommenssteuer von 100% einführen sollten. Danach kümmert sich ein gigantischer Beamtenapparat um die Umverteilung des Geldes im Fricke`schen Sinne. So hätten wir sicher auch Vollbeschäftigung bis in alle Ewigkeit, denn fast alle würden bei Vater Staat "arbeiten" und das Geld sinnvoll umverteilen. Es sind immer die alten Thesen bei Ihnen, Herr Fricke. Möglichst viel Geld für den Fiskus, der Bürger weiß es sowieso nicht sinnvoll zu verwenden. Oder anders formuliert (nach M. Thatcher): Sie leiden unter der sozialistischen Krankheit, da Ihnen ständig das Geld anderer Leute ausgeht, um die Welt zu verbessern...

#18 - 16.08.2019, 13:59 von Sensør

Aufschwung Ost hat fertig

Das Thema Aufschwung Ost ist nach 30 Jahren wirklich durch. Sicher könnten weitere Steuereinnahmen für dieses oder jenes hilfreich sein, aber dann bitte aufrichtig benannt, und nicht diese Solidarzuschlags-Verarsche.

#19 - 16.08.2019, 13:59 von EmKay

Feine Argumentation

Von wem wird man eigentlich bezahlt um für den Beibehalt zu argumentieren? Meine Frau und ich zahlen knappe 2000€ im Jahr nur für den Soli. Wird der abgeschafft, geht das Geld 1:1 in die Region an Handwerker und Dienstleister.
Das ist mir allemal lieber, als das Geld für sinnlose und unnütze Maßnahmen zu verbrennen.

Der Autor sollte mal lieber für einen schlanken und effizienten Staat argumentieren. Ich bin mir sicher, dass wir auch nur mit dem halben Bundeshaushalt in einem Schlaraffenland leben könnten. Aber auch Dank des Lobbismus von allen Seiten blähen wir den Beamtenapparat und damit Gesetze und Vorschriften bis zur absoluten Handlungsunfähigkeit immer weiter auf. Wenn es mal eine Partei geben sollte, die sich vehement dafür einsetzt und nicht nur selber an die Töpfe will, gehe ich auch wieder wählen.

    Seite 2/18   10