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SPD-Steuerkonzept: So moderat wie der Kandidat

DPA Ein paar Entlastungen für Geringverdiener und die Mittelschicht, etwas mehr Belastung für die Reichen: Das Steuerkonzept der SPD passt zum Kurs von Spitzenkandidat Martin Schulz - inklusive Prinzip Hoffnung. Der Überblick.
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#1 - 20.06.2017, 06:13 von pr8kerl

Was mir stinkt ist nicht die SPD

Mir stinkt es, dass milliardenschwere internationale Konzerne durch Steuertricks kaum noch Steuern zahlen. Also braucht es mehr EU, einen EU-Wirtschaftsminister, einen EU-Finanzminister und klare Regeln. Wer an der Hälfte der Tage im Jahr Umsatz in der EU macht muss in der EU versteuern, nach einheitlichem Steuersatz. Die SPD hat im Ansatz schon Recht, dass es fairer zugehen muss.

#2 - 20.06.2017, 06:15 von Halcroves

Mal die Frage an´s Establishment ....

unter 1300 Euro Brutto - wie bitte soll davon eine Famile leben ? Nebenbei wären das geerade mal 7,50 € die Stunde. Erklärt doch erst einmal denen, die von ihrer Hände - Arbeit leben. Warum ihr sie erst in die Armut schickt um ihnen dann noch die Rente zu nehmen. Warum nur der Prolet der euch gewiss nicht mehr wählt. Politik allein für Beamte und Angestellte, mit inflationsbereinigtem Einkommen, wird nicht reichen.

#3 - 20.06.2017, 06:18 von Garda

das war's dann....

Habe vor ein paar Monaten tatsächlich darüber nachgedacht, die SPD unter Schulz zu wählen. Aber von Woche zu Woche hat er sich als Schaumschläger entlarvt, und jetzt ist Schluss mit Lustig.
Diese Leute haben keine Ahnung, was man verdienen muss, um in den Ballungszentren seine Miete zu bezahlen. Was verstehen diese Leute unter Mittelklasse? Jedenfalls sind 3% Spitzensteuersatz-Erhöhung eine Frechheit und ich mache ein dickes Kreuz bei den Schwarzen.....

#4 - 20.06.2017, 06:18 von karljosef

Und noch emol

Die sogenannten Sozialdemokraten sollen sich mal an das Wahlversprechen von 0% MwSt.-Erhöhung erinnern, auch wenn es schon länger her ist.

Und daran, welche Bevölkerungsschicht (relativ, nicht absolut) davon am meisten betroffen ist.

#5 - 20.06.2017, 06:33 von sraab

Nix neues

Wohl eher "Prinzip Verzweifellung". Gerechtigkeitswahkampf - das ich nicht lache. Gerechtigkeit gehört in die Justiz. In die Gesellschaft gehören Respekt, Anstand, Toleranz und Fairness. Also Menschlichkeit! Ich würde die SPD wieder wählen, wenn sie offen und glaubhaft zugibt, dass die Maßnahmen der Agenda 2010 falsch waren. Das man daraus gelernt habe - und wenn sich die Lehren in den Wahlversprechen wiederfinden. Das ist mein "Prinzip Hoffnung!"

#6 - 20.06.2017, 06:36 von RalfHenrichs

Das Handelsblatt dazu

"Schulz lässt die Tassen im Schrank". Pflichtschuldiger Vorschlag also, aber nichts mutiges, nichts was emotionalisiert sondern nur gelangweilt abwinken lässt. Ob vernünftig oder nicht: für jemanden, der auf Angriffsmodus im Wahlkampf schalten muss, sicherlich das falsche Konzept. Die Abwärtsbewegung der SPD wird dadurch nicht aufgehalten werden.

#7 - 20.06.2017, 06:41 von th.diebels

tssssss

Schulz und seine genossenschaftlichen Mitstreiter werden von Tag zu Tag unglaubwürdiger !
Die Spezialdemokraten Steinmeier und Gabriel haben sich wohl rechtzeitig vom "sinkenden Schiff SPD" aus dem Staub gemacht und in Sicherheit gebracht ! ?

#8 - 20.06.2017, 06:51 von falco1001

Thema verfehlt

Der wichtigste Punkt wäre zunächst einmal, die durch das Parlament nicht genehmigten ständigen Steuererhöhungen durch Inflation ("kalte Progression") abzuschaffen.

Absolut inakzeptabel ist der Vorschlag, die Rentenversicherung noch ungerechter zu machen, als sie schon jetzt ist, indem bestimmte Leute bedeutend weniger Beiträge zahlen müssen als ihrer späteren Rente entsprechen.

#9 - 20.06.2017, 06:59 von b_r

Transaktionssteuer

Es ist nicht wahr was im Artikel über die Börsenumsatzsteuer steht. Diese ist sehr wohl bereits eingeführt worden im Ausland.

Ich wohne in Belgien und zahle für jeden Aktienkauf oder -Verkauf eine Steuer in Höhe von 0,26% des Betrages.

Bitte genauer recherchieren bevor solche Aussagen gemacht werden, die suggerieren, dass dieses Steuerkonzept ausschließlich auf dem "Prinzip Hoffnung" basiere.

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