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Statistik für Deutschland und Europa: Die Vermessung der Armut

Getty Images Kein Geld für Kleidung und eine vollwertige Mahlzeit? Neue Daten zeichnen ein detailliertes Bild der Armut in Deutschland und Europa. Sie belegen, dass auch hierzulande Menschen mit wenig Einkommen Not leiden.
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#1 - 08.11.2017, 15:09 von Kurt-C. Hose

Blickwinkel

Immer auch eine Frage, ob es realistisch ist, dass niemand in der Bevölkerung "arm" ist oder Mangel leidet. Im Weltmaßstab sind wir mit 83,5 % der Bevölkerung, die NICHT arm sind, und 96,5% der Menschen, die keinen ernsthaften Mangel leiden, ein glückliches Land in einer glücklichen Zeit.

#2 - 08.11.2017, 15:09 von Pfaffenwinkel

Was wirkliche Armut bedeutet,

weiß ich aus meinen Kinderjahren (ich bin Jahrgang 1941). Heute misst man Armut allerdings mit anderen Maßstäben, jedenfalls in Deutschland. Armut ist also relativ.

#3 - 08.11.2017, 15:09 von ofelas

2030

Jeder 2 Rentner wird weniger als 800 im Monat haben, ceteris paribus Hartz4 (3 Mn), Arbeitslose (3Mn) und dann 13Mn Armutsrentner macht 19Mn!

Die Aufstocker oder zusätzlichen Millionen Arbeitslose durch die Automatisierung (20-35% der abhängig Beschäftigten) garnicht mitgerechnet.

Wer spricht diese Entwicklung bei uns an, was sind die Strategien der Politik?

#4 - 08.11.2017, 15:17 von akkronym

Es darf nicht vergessen werden,

dass diese Armut zum Teil mutwillig durch die Politik herbei geführt wurde (Agenda 2010) und seither von dieser und den neoliberalen Kräften mit Zähnen und Klauen verteidigt wird.

Ein großer Teil dieser Armut ist Programm und politisch gewollt.

#5 - 08.11.2017, 15:20 von Nordstadtbewohner

Der Armutsbegriff ist relativ

Wenn ich mir die Zahlen im Artikel so anschaue, so stelle ich fest, dass es den Menschen in Deutschland sehr gut geht. Was mir missfällt, ist die Armutsdefinition von unterhalb 60% des Durchschnittseinkommen an sich. Da das Durchschnittseinkommen in Deutschland sehr hoch ist, geht es mit Menschen mit zB. 50% des Durchschnittseinkommens im Vergleich zu anderen Ländern sehr gut. Von daher verstehe ich das Wehklagen zwischen den Zeilen nicht.

Arm ist für mich jemand, der keine Bleibe für die Nacht hat und Hunger leiden muss. Davon sind inzwischen selbst die ärmsten EU-Staaten entfernt. Wer mehr vom Leben will, der sollte sich bezahlte Arbeit suchen. Die ist noch immer das beste Mittel gegen Armut.

#6 - 08.11.2017, 15:24 von Felix Mantel

Thilo Sarrazin fragen!

Das Gejammer über die vermeintliche Armut in Deutschland entbehrt jeglicher vernünftigen Grundlage. Schon Thilo Sarrazin hat durch Selbstversuch festgestellt, dass man sich mit etwa 100 EUR pro Monat zwar nicht luxuriös aber dennoch vollwertig ernähren kann. Solche einfachen Wahrheiten finden leider keinen Weg in die Mainstream-Berichterstattung.

#7 - 08.11.2017, 15:25 von competa1

Haben Sie schon mal..

Zitat von Kurt-C. Hose
Immer auch eine Frage, ob es realistisch ist, dass niemand in der Bevölkerung "arm" ist oder Mangel leidet. Im Weltmaßstab sind wir mit 83,5 % der Bevölkerung, die NICHT arm sind, und 96,5% der Menschen, die keinen ernsthaften Mangel leiden, ein glückliches Land in einer glücklichen Zeit.
..etwas von sozialer Armut gehört.Es geht in diesem angeblich so glücklichen Land nicht darum,dass wir mehr zu essen haben als die Menschen in Eritrea,und soziale Armut ensteht aus monetärer Armut.Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß für Ihren nächsten Opernball Besuch.

#8 - 08.11.2017, 15:29 von hans.lotz

Nonsens

Eine hanebüchene Statistik und eine wirre Interpretation. Beides überflüssig, tendenziös und der Realität fern.

#9 - 08.11.2017, 15:29 von Crom

Zitat: "Für sie gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens hat - und zwar im jeweiligen Land."
Das ist falsch, als arm gilt man mit weniger als 50 Prozent des mittleren Einkommens, mit weniger als 60% gilt man nur als von Armut gefährdet.

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