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Steuerpläne des Unions-Wirtschaftsflügels: Schön für alle, die gut verdienen

DPA Den Mittelstand entlasten - so lauten die Pläne vom Wirtschaftsflügel der Union. Doch was ist, wenn nichts dabei rauskommt? Und was ist mit denen, die ohnehin nicht profitieren? Es gibt eine Lösung.
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#1 - 13.08.2016, 09:33 von ulrich_loose

Schön für alle die Steuern zahlen...

Die die kaum oder keine Steuern zahlen können selbstverständlich auch nicht von geringeren Belastungen "Profitieren", die profitieren schon genügen von ihrer Nichtbelastung.

Immer diese spzialistische Grundhaltung des Spiegel der offenbar das Grundprinzip nicht verstehen will.

#2 - 13.08.2016, 09:36 von captain_chaos

was soll denn das

Immer wenn was passieren soll kommt die Begründung dass es für Geringverdiener nicht mehr gibt!
Immerhin bezahlen alle anderen die Mittel von denen auch Geringverdiener profitieren. Dann muss die Politik eben den Mindestlohn erhöhen und Leiharbeit auf 6 Monate befristen danach Festanstellung!
Alle anderen können doch nichts dafür, wenn die Geringverdiener mit ihrem Zustand zufrieden sind.
Es gibt doch Gewerkschaften und Betriebsräte ansonsten der Gang auf die Strasse.
Genauso ist es doch mit der Altersvorsorge nur weil die "Geringverdiener" keine abschliessen und lieber das Geld für Kippen oder Bier ausgeben , kann der Rest doch nichts dafür.
Versuchen sie doch mal vernünftige Handwerker zu bekommen, die wollen viel Kohle für wenig Leistung. Wer was leistet bekommt auch sein verdientes Geld!

#3 - 13.08.2016, 09:39 von franz.v.trotta

Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt

Die Mittelstandsvereinigung will Mittelständler entlasten. Was sonst?

#4 - 13.08.2016, 09:41 von rumpel84

Was genau ist jetzt schlimm daran, dass Leute, die jeden Tag arbeiten gehen und dabei jedes Jahr in der Progression hoch rutschen, auch mal entlastet werden?
Sie finanzieren schließlich alle anderen

#5 - 13.08.2016, 09:47 von karljosef

Huch!

Alle Jahre wieder!
Fast!

Vor jeder Wahl hört der gläubige Wähler, die Steuern werden gesenkt.

Nach der Wahl erfährt er immer wieder, dass es dank des Koalitionspartners nicht funktioniert (oder ähnliche Schmarren).
(Auch wenn, wie jetzt, beide Parteien hübsche Versprechungen für die Kleinverdiener und den Mittelstand machen.)

Das Ergebnis wird sein, die Schere zwischen reich und arm wird weiter geöffnet, die Nutznießer der Steueränderungen sind, wie immer die Reichen und Superreichen.

Und man wundert sich, dass immer weniger Leute zur Wahlurne gehen?

#6 - 13.08.2016, 09:56 von legad

Nichts hinzuzufügen!

Zitat von ulrich_loose
Die die kaum oder keine Steuern zahlen können selbstverständlich auch nicht von geringeren Belastungen "Profitieren", die profitieren schon genügen von ihrer Nichtbelastung. Immer diese sozialistische Grundhaltung des Spiegel der offenbar das Grundprinzip nicht verstehen will.
Erst die Leistung, dann die Entlastung! Wer (nahezu)keine Steuern zahlt, kann (nur geringe) keine Entlastung erwarten.

#7 - 13.08.2016, 09:58 von Nofretete

siehe rumple84

Was genau ist jetzt schlimm daran, dass Leute, die jeden Tag arbeiten gehen und dabei jedes Jahr in der Progression hoch rutschen, auch mal entlastet werden? Sie finanzieren schließlich alle anderen.

Das kann ich nur unterstreichen.

#8 - 13.08.2016, 10:02 von jaydee222

???

" Wer keine Einkommensteuer zahlt, profitiert abseits des zuletzt genannten Kindergeldes nicht. 95 Prozent der Einkommensteuer werden von Steuerzahlern bezahlt,die mehr als 28.000 Euro Einkommen haben. Die mit niedrigeren Einkünften zahlen kaum noch etwas, sie haben ja auch nicht viel."
Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. ... Natürlich können nur Leute mit einer steuerlichen Belastung entlastet werden. Bei allem Respekt für Gerinverdiener aber es ist auch mal gut wenn Personengruppen die mehr oder viel Steuern bezahlen entlastet werden. Den Gedankensprung von Einkommensteuer zu Konsumsteuer versteht wahrscheinlich nur der Autor.
Dass bei entsprechendem politischen Willen plötzlich genügend Geld da ist haben wir im übrigen alle - spätestens - letztes Jahr grlernt. Ob das Geld auch mal für die eigene Bevölkerung verwendet wird, oder für Banken? Griechenland, Flüchtlinge, Mont-Blanc Füller reserviert ist ist eine andere Frage.

#9 - 13.08.2016, 10:04 von powerranger

10 Prozent

der Bevölkerung zahlen 50% der Steuern. reicht das nicht?

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