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Streit über Auto-Export: US-Handelsministerium übergibt Zoll-Empfehlungen an Trump

FOCKE STRANGMANN/EPA-EFE/REX/Shutterstock Der nächste Zug im Handels-Poker: Das US-Handelsministerium hat Donald Trump berichtet, ob die USA Zölle auf EU-Autos erheben sollen - ohne Details bekanntzugeben. Der Präsident hat jetzt 90 Tage für eine Entscheidung.
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#10 - 18.02.2019, 07:54 von saumhuhn

Ich glaube nicht, dass diese Zölle

Autos betreffen sollen, die tatsächlich in den USA von deutschen Werken gebaut werden. Es dürfte nur eine Importsteuer sein. Wenn sie soviele Autos direkt in den USA herstellen, bauchen sich die deutschen Autobauer auch nicht aufregen.

#11 - 18.02.2019, 08:02 von Actionscript

Um alleine Zölle zu erheben, .....

...ohne durch den Kongress zu gehen, muss der Präsident die Wareneinfuhr als nationale Bedrohung deklarieren. Und das tut Trump gerade. Damit macht er aber auch ausländische zB deutsche Autos teurer, die in den USA produziert werden. Das zeigt, dass er keine Ahnung hat und wieder nur seine Wähler Basis erfreuen will. Die grösste Bedrohung für die USA ist der Präsident selber.

#12 - 18.02.2019, 08:03 von bernteone

da wird zu viel gejammert

Der russische Markt ist nach den Sanktionen für viele Unternehmen auch eingebrochen und kein Wort der Sorge . Jetzt ist die deutsche Autoindustrie dran und da geht das Gejammer los . Ich glaube die Autoindustrie ist robust genug das wegzustecken . Hochpreisige Fahrzeuge werden auch weiter verkauft , ab einer bestimmten Summe spielt Geld keine Rolle mehr und der Rest muß sich neu orientieren und vielleicht die Investitionen in den USA überdenken. Die meisten amerikanischen Hersteller werden wohl auch betroffen sein , da viele auch komplett oder teilweise im Außland gefertigt werden . Man sollte nicht die Amerikaner dafür verantwortlich machen , der Mist ist ausschliesslich Trump und seiner Clique zuzuschreiben . Hoffentlich merken sich die Europäer wer dazu gehört .

#13 - 18.02.2019, 08:03 von itzenflitz

Vielleicht sollte die EU

anbieten, z.B. die Importzölle auf Rindfleisch in Höhe von 68% zu senken. Da haben alle Etwas davon, der Verbraucher bekommt preiswerter hochwertiges Fleisch. Und die Amis dürfen weiter deutsche Autos fahren.
PS: Trotz höherer Durchschnittszölle sind die Zollzahlungen der Europäer insgesamt geringer, weil die Importe der
EU aus den USA um 150 Mrd. US-Dollar unter den Importen der USA aus der EU liegen. Insoweit könnte man das wirklich der Fairness halber mal angleichen...

#14 - 18.02.2019, 08:08 von Mhamilton

Zahn um Zahn

Hallo Deutschland, es wird Zeit aufzuwachen. Alles was Trump und seine Gefolge verstehen ist Auge um Auge Zahn um Zahn. Leider sind wir wieder soweit :(

#15 - 18.02.2019, 08:12 von sossossos

Danke!

Zitat von bennic
Alle sind entsetzt und lamentieren. Der VDA und die Bundesregierung sollten lieber Klagen in den USA vorbereiten. Wenn die amerikanischen Staatsanwälte genauso konsequent sind wie beim „Mauernotstand“, dann sollte das kein Problem sein, so etwas gerichtlich zu lösen. So ein Strafzoll ist nicht nur diskriminierend sondern trifft auch direkt amerikanische Jobs - wenn das nicht ein Sicherheitsrisiko ist? Und dann Facebook, Google, Apple und Amazon mit entsprechenden Steuern in Europa belegen. Facebook ist sogar ein echtes Sicherheitsrisiko für Europa (s. Cambridge Analytica) und sollte entsprechend behandelt werden. Es ist nur schade, dass alle wieder reden und sich keiner etwas traut! Rüpel auf dem Schulhof muss man mit Konsequenzen konfrontieren, sonst hört das nicht auf.
Danke für den Beitrag. Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können. Bleibt die Frage warum unsere Politiker das nicht ebenso glasklar sehen. Vielleicht mischen doch zu viele Berater aus USA in unserer Politik mit? McKinsey lässt grüßen.

#16 - 18.02.2019, 08:23 von memyselfeandi

Die Lösung wäre..

... den europäischen Zoll auf US Autos auf US Höhe zu senken. Meines Wissens hat Trump vor kurzem vorgeschlagen die Zölle auf 0 zu senken. Allerdings ohne Reaktion von Seiten der EU.
Jetzt ist das Geschrei groß weil Trump die Folterwerkzeuge aus dem Schrank holt.

Die von Merkel erwähnten Werke in den USA fallen natürlich auch nicht unter US Zoll.

#17 - 18.02.2019, 08:24 von claus7447

Zitat von muekno
Schickt die Arbeiter nach Haus und produziert die für den Export bestimmten Fahrzeuge wieder, das fängt locker die Einrüche des Exports nach USA wieder auf. Begründung, wegen des Handelskrieges China drohen auch importzölle in Chin auf in USA produzierte Fahrzeuge. Wenn weiterhin nichts mehr für den US markt produziert wird steigt auch der Importbedarf. ferner wird wegen der drohenden Stahlimportzölle eine Verteuerung der Produktion in den USA. Mr. POTUS DT wird dann schon sehen, was für Stimmung mehrere zusätzliche 100 tausend Arbeitslose machen und die Handelsbilanz wenn der Export wegbricht. Machen wir es drohen mal wie DT mit diesen Massnahmen, falls die Zölle in Kraft treten. Nicht jammern, verhandeln, einfach machen.
Sie sollten dringend einen BWL Kurs belegen!

Und Donny drohen, hilft nicht, 6 jährige hören nicht zu.

#18 - 18.02.2019, 08:30 von kuac

Zitat von glissando
OK, das muss man jetzt nüchtern zur Kenntnis nehmen. Trump liebt (oft leere) Drohungen. Wir sollten nur jetzt nicht wie das Kaninchen auf die Schlange schauen. Da Trump bekanntlich ein vollends unzuverlässiger Verhandlungspartner ist, bereitet man sich auf die Eventualitäten vor und lässt seine Drohungen unkommentiert ins Leere laufen.....
Wo sehen Sie leere Drohungen? Er kündigt einen Vertrag nach dem anderen. Der Dealmaker kennt das Mafiasystem nur zu gut, drohen, erpressen und gewinnen. DE hat kaum Möglichkeiten ihn Paroli zu bieten. In der Gasfrage/Nordstream 2 ist die EU geteilt. Was das Vorgehen gegen RU offensive Waffensysteme angeht, da herrscht auch keine Einigkeit und der Exportweltmeister ist auch sonst wegen der Überschüsse nicht so beliebt.
Also, es gibt genug Hausaufgaben zu erledigen. DE braucht eine starke und stabile Regierung.

#19 - 18.02.2019, 08:33 von ich2010

Trump selbst ist eine Gefahr für die Sicherheit. Derart unüberlegtes Handeln, das augenscheinlich mehr durch Emotionen geleitet ist durch den Verstand läßt noch weit Schlimmeres befürchten.

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