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Trotz drohendem Handelskrieg: Wirtschaftsweise rechnen mit Wachstum von 2,3 Prozent

DPA In Deutschland herrscht nach Ansicht der Wirtschaftsweisen Hochkonjunktur. Die Experten sagen für das laufende Jahr ein Wachstum von 2,3 Prozent voraus. Doch sie warnen auch vor Risiken.
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#1 - 21.03.2018, 11:29 von hmmmm4711

Jedes Jahr das gleiche

bitte bitte lieber spon zeigen sie mir eine Statistik der letzten 30 Jahre in der die Prognose der „wirtschaftsweisen“ zutreffend waren!!! Jedes Jahr kann ich nur mit dem kopf schütteln und die Treffsicherheit der Aussagen dieser Damen und Herren ist gleich 0!

#2 - 21.03.2018, 11:42 von Antisozialist

Zitat von hmmmm4711
bitte bitte lieber spon zeigen sie mir eine Statistik der letzten 30 Jahre in der die Prognose der „wirtschaftsweisen“ zutreffend waren!!! Jedes Jahr kann ich nur mit dem kopf schütteln und die Treffsicherheit der Aussagen dieser Damen und Herren ist gleich 0!
Können Sie das Wetter in diesem Jahr korrekt vohersagen?
Da gibt es so viele Variablen, die sie eben nicht mathemathisch vorhersagen können, so etwa, ob in China ein Sack Reis umfällt, der dann dazu führt, dass in D am 21.5. eben nicht die Sonne scheint, sondern es regnet.
Sie können sich unter gewissen Bedingungen Voraussagen treffen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreffen, mehr nicht.
Da aber keiner in die Zukunft schauen kann, ist man auf Prognosen angewiesen, die durch Sonderereignisse natürlich kontakarriert werden können. In der Regel stimmen die Prognosen ja auch, wenn man die Richtung als Massstab nimmt. In den letzen Jahren wurde in D Wirtschaftswachstum vehergesagt und diesen hatte wir auch. Wo ist also ihr Problem??

#3 - 21.03.2018, 11:44 von Antisozialist

Zitat von hmmmm4711
bitte bitte lieber spon zeigen sie mir eine Statistik der letzten 30 Jahre in der die Prognose der „wirtschaftsweisen“ zutreffend waren!!! Jedes Jahr kann ich nur mit dem kopf schütteln und die Treffsicherheit der Aussagen dieser Damen und Herren ist gleich 0!
Sie brauchen den Kopf nicht zu schütteln, man weiss, dass Sie davon keine Ahnung haben. Oder können Sie die Lottozahlen am nächsten Samstag vorhersagen?
Der Trend und die grundsätzlichen Aussagen stimmten in D für die letzten Jahre immer.

#4 - 21.03.2018, 11:48 von Rooo

Unwichtig. Es zählt nur pro Kopf, bzw. die Produktivität.

Unwichtig. Es zählt nur pro Kopf, bzw. die Produktivität. Lässt man Millionen Menschen ins Land, die versorgt werden müssen, so steigt auch der Output der Wirtschaft. Deshalb ist aber der durchschnittliche Deutsche nicht wohlhabender geworden. Von mir aus kann sich das BIP halbieren, wenn die Bevölkerung um 60% zurückgeht. Wohlstand ist, was jeder einzelne im Schnitt mehr in der Tasche hat.

#5 - 21.03.2018, 11:52 von mapcollect

Leider nicht nachhaltig

Denn die gutlaufenden Exporte haben wir vor allem einem schwachen Euro und Zurückhaltung bei den Löhnen zu verdanken. Bei der Reallohnentwicklung der letzten 20 Jahre ist Deutschland Schlusslicht unter den Industrienationen, d.h. der einfache Arbeitnehmer profitiert kaum von dem Wirtschaftswachstum. Die Produktivitätsfortschritte sind eher zurückgegangen, in wichtigen Zukunfts- und Schlüsseltechnologien spielt Deutschland keine große Rolle. Die Überschüsse fliessen zu einem großen Teil als Kredite und Investitionen ins Ausland. In Anbetracht der überschuldeten Situation in Europa sind diese Gelder stark ausfallgefährdet (Beispiel Target II Forderungen der Bundesbank). Es wäre besser gewesen, diese in Forschung und Bildung und digitale Infrastruktur zu Investieren. Die niedrigen Löhne in Deutschland sind auch ein Grund, warum wir einen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften haben. Dazu kommt eine falsche Einwanderungspolitik, die selbst qualifizierten Zuwanderern die Einreise sehr schwer macht. Vollkommen ungebildete Zuwanderer können allerdings relativ einfach mittels Schleusern ins Land gelangen.

#6 - 21.03.2018, 11:55 von Sportzigarette

Zitat von hmmmm4711
bitte bitte lieber spon zeigen sie mir eine Statistik der letzten 30 Jahre in der die Prognose der „wirtschaftsweisen“ zutreffend waren!!! Jedes Jahr kann ich nur mit dem kopf schütteln und die Treffsicherheit der Aussagen dieser Damen und Herren ist gleich 0!
in den letzen Jahren lagen die doch ganz gut oder irre ich da? Sie schätzen halt vorsichtig und mußten in den vergangenen Jahren doch nur leicht nach oben korrigiert werden. Aber besser vorsichtig schätzen und dann etwas draufsatteln, als umgekehrt oder? Und Prognosen sind halt Schätzungen, wenn man es genau vorhersagen würde, wäre man ja ein Orakel!

#7 - 21.03.2018, 11:58 von Waldschrat22393

Fachkräftemangel die 10te

das ewige Mantra der Wirtschaft. Das jedes Jahr 100.000 very high potentials in den Sack hauen und in Skandinavien, den Alpen oder über'n Tech Arbeit "finden" wundert hierzulande niemanden?! Wie wäre es mal mit der Zahlung von int. üblichen Gehältern und dazu gehörenden Arbeitsrahmenbedingungen. Dann gibt es auch keinen Fachkräftemangel mehr. Das gilt für die VHP genauso, wie für die Pflegeberufe in denen seit Jahren rd. 400.000 Stellen besetzt werden könnten.
PS: Fachkraft ist übrigens jeder der eine Ausbildung abgeschlossen hat. Insofern kann man nur davor warnen Kreti und Pleti Zeugnisse hinterherzuwerfen nur um eine "Integration" zu erleichtern bzw. überhaupt erst möglich zu machen. Das schafft nur zusätzliche Probleme.

#8 - 21.03.2018, 11:59 von muellerthomas

Zitat von mapcollect
Denn die gutlaufenden Exporte haben wir vor allem einem schwachen Euro und Zurückhaltung bei den Löhnen zu verdanken. Bei der Reallohnentwicklung der letzten 20 Jahre ist Deutschland Schlusslicht unter den Industrienationen,
Die Leistungsbilanzüberschüsse sind aber zuletzt nicht mehr gerstiegne, d.h. die Exporte haben das Wachstum nicht geestärkt.

Und ja, die Reallohnentwicklung der letzten 20 Jahre war schlecht, aber seit ein paar Jahren besser sich die Lage deutlich.

#9 - 21.03.2018, 12:06 von christian-h

Angabe

Woher kommt die Differenz?

Zitat von
Die Zahl der Beschäftigten dürfte bis 2019 um rund 1,1 Millionen steigen, die der Arbeitslosen um etwa eine Viertelmillion auf 2,275 Millionen abnehmen.
Wenn sich die Zahl der Beschäftigten um 1,1mio erhöht, die Zahl der Arbeitslosen sich aber nur um 250.000 verringert, woher kommt die Differenz von 850.000?
Soll das heißen das 850.000 Menschen mehr wie einen Arbeitsplatz haben?

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