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Trump gegen China: "Dieser Handelskrieg kann noch viel hässlicher werden"

AFP Der Ökonom David Weinstein hat herausgefunden: Donalds Trumps Strafzölle auf Produkte aus China belasten US-Verbraucher. Im Interview spricht der Experte über Vergeltung aus Peking - und warnt auch die Europäer.
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#1 - 09.05.2019, 12:51 von lomax3030

Der Eskalator ist wieder am Werk. Diese Planungsunsicherheit ist Gift für die Industrie und allgemein das ganze Land.

#2 - 09.05.2019, 13:02 von Bell412

Zölle auf EU Autos: Produktion in den USA?

Nur mal nachgefragt; angenommen, Trump würde Zölle auf europäische und damit deutsche Autos erheben,
beträfe das auch die Daimler und BMW, die ja in nicht geringer Stückzahl in den USA gefertigt werden?
Weil, am Ende vom Tag ist jedes Auto von BMW oder Daimler in den Augen des Trumpeltiers eben ein europäisches, egal, wo es gefertigt wurde.
Im Umkehrschluss, wenn nun die EU als Gegenmassnahme Zölle auf US Produkte erhöhte oder neu einführte, wären dann eben auch jene BMW und Daimler, die in den USA gefertigt werden, davon betroffen?
Doppelt gestraft, sozusagen? Für Trump sind's Europäer und für die EU Amerikaner..

#3 - 09.05.2019, 13:04 von sikasuu

Was man den Kumpels an Steuern schenkt....

... muss man doch wieder rein holen. Wovon soll den das Militär bezahlt werden.
.
Wir schaffen durch Zölle Arbeitsplätze hört sich ja gut an. Das das aber in einem Land das fast ½ seiner Konsum&Investitionsartikel einführen muss, dessen Produktionskapazität kaum noch konkurrenzfähig ist, eine "unsichtbare" Abschöpfung der Verbraucher ist, der gerade mit seinem Einkommen über die Runden kommt, die Einheimische Industrie die Preise wohl locker um 24,5% erhöhen wird...
.
... versteht sein Fanclub wohl erst, wenn das Geld gar nicht mehr reicht!
.
Apple hat mal versucht, Produktion in die USA zurück zu verlagern.
War wohl nicht so prall:-( Guckste hier:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-04/usa-china-import-elektronikproduktion-iphone-apple-donald-trump
.
Na ja, jedes Land hat die Regierung die es verdient. Einigermaßen freie Wahlen voraus gesetzt. Das müssen die in U-SA wohl selbst regeln.

#4 - 09.05.2019, 13:08 von riomaster181

Sensationell!

Man brauch also einen renommierten (?) Ökonomen um herauszufinden daß Strafzölle auf Importwaren die Verbraucher belasten. Sollte die dahinterstehende Absicht etwa die sein, über dadurch erhöhte Preise die Kunden zum Kauf von strafzollfreien, also z.B. einheimischen Produkten zu verleiten? Vermutlich bekommt er dafür den Nobelpreis, vielleicht nicht für Ökonomie sondern eher den für Binsenweisheiten

#5 - 09.05.2019, 13:11 von hergen.heinemann

Etwas unklar, was Weinstein meint,

wenn er sagt:"Die chinesischen Exportunternehmen haben ihre Verkaufspreise für die USA so gut wie gar nicht gesenkt." Er meint wohl die CIF-Preise, also vor US-Zöllen. Wenn die CIF-Preise nicht gesenkt wurden, heißt das, dass die US-Kunden die gesamten Zölle selbst bezahlen. Rüpel Trump nmmt es den Kleinen (Verbrauchern) und gibt es denen, die schon vor Reichtum stinken. Ob er wohl nochmal gewählt wird? Gut möglich.

#6 - 09.05.2019, 13:12 von hardeenetwork

Trump zerstört und...

...der nächste Präsident muss dann ab 2021 alles wieder kostspielig aufbauen. Das wird für die Amerikaner mit hohen Spätfolgen zu Buche schlagen. Und wenn es ganz hart kommt, werden sie ausserdem ihre Weltmachtstellung verlieren.

#7 - 09.05.2019, 13:12 von spon_5217121

Die Rechnung zahlt der Bürger

Der normale amerikanische Bürger muss selbst herausfinden w a s sich da eigentlich im Weissen Haus abspielt.Muss die Konsequenzen dieser Wahl begreifen und erkennen;Wer einen paranoiden Egomanen mit den Schalthebeln der Macht spielen läßt,darf sich nicht wundern wenn dieser rücksichtlos alles kurz und klein schlägt.

#8 - 09.05.2019, 13:12 von w.diverso

Zu dem Ergebnis,

dass die amerikanischen Verbraucher die Strafzölle zumindest zum Teil bezahlen werden müssen, dazu brauchte man keine Studie machen, da genügt der Hausverstand. Fast schon lustig finde ich die Aussage Trump, dass sie in Zukunft doch die Produkte die sie aus China importieren auch selber herstellen können. Beim Können fängt es schon an. Gibt es in Amerika überhaupt noch genug Menschen mit den notwendigen Wissen? Ich denke nicht. Und dann ist da das zweite Problem, wo bekommen sie bei Vollbeschäftigung überhaupt genug Arbeitskräfte her? Aus Mittelamerika und Mexiko? Scheinbar hat der beste Geschäftsmann aller Zeiten und Länder da nicht genug nachgedacht. Dass Handelsverträge manchmal nachverhandelt werden müssen, ist schon klar, aber mit der Taktik von Trump wird das nicht besonders erfolgreich sein. Die Amerikaner sollten vielleicht da mal ein paar Erwachsene suchen die mit den Chinesen vernünftig verhandeln.

#9 - 09.05.2019, 13:19 von flaps25

Worüber niemand redet...

Es geht nur um Profite und gewinne zugunsten einer reichen Oberschicht. Da wird alles rausgepresst bis zur xten Nachkommastelle. Und natürlich reagieren derart fragile Systeme bei kleinsten Einflüssen sofort. Hat aber keinen interessiert. Hauptsache Glibalisierung, Hauptsache Gewinne, Hauptsache wir sind Exportweltmeister. Und dann kommt, was kommen muss, irgendwo auf der Welt spinnt irgendwer, und schon kriegen alle Panik. Weil man zugunsten von wenigen superreichen Profiteuren nicht mehr solide im Sinne von allen wirtschaftet. Sonst wäre Trump relativ egal....

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