Forum
Wirtschaft

Trumps Pläne für Autozölle: Miese Aussicht

AP Die amerikanische Industrie hat vor Donald Trumps Autozöllen genauso viel Angst wie die deutsche - selbst Verbündete kritisieren den Präsidenten für den Plan. Das wird ihn aber wohl auch nicht umstimmen.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/10   10  
#1 - 20.02.2019, 07:08 von gichtschub

Mach doch DT

Die deutschen Autobauer sollten mal starke Schulter zeigen und alle Produktionsstätten in USA schließen!
Ganz einfach. Mit etwas Wille und Kraft wäre das machbar!
Amerika last!

#2 - 20.02.2019, 07:08 von ollydk

Sollen sie ihn doch machen lassen. Wenn da tatsächlich soviel dran hängt (u.a. fast 400.000 Arbeitsplätze), dann wird ihm das Ganze ordentlich auf die Füße fallen.
Aber ehrlich gesagt wird es langsam mal Zeit, dass die Republikaner Cochones zeigen und diesen Möchtegern-Präsidenten mal ordentlich in die Schranken weisen.

#3 - 20.02.2019, 07:14 von Alm Öhi

Es geht auch anders

Die EU könnte die Strafzölle vorzeitig einführen und Trump somit unter Druck setzen.

#4 - 20.02.2019, 07:25 von claus7447

Ja Donny's Deals

Ich verstehe nicht die "öffentliche" Aufregung unserer Gewerkschaften und Hersteller. Hat das ja die Käsefrisur jemals beeindruckt oder sich umstimmen lassen?

Wie im Artikel beschrieben, die Argumentation ist hanebüchen wie seine notstandsverordnung. Dieser Präsident wird vermutlich bis zum Ende seiner Amtszeit eine lange Reihe von Prozessen gegenüber gestellt sein.

Aber wer sich erinnert, bei antritt hätte er ein Ziel, das von Bannon beschrieben wurde, die zerstörung der strukturen. Das ist ihm teilweise bereits gelungen. Klima Abteilung, Verhältnis mit EU und NATO, Moral in den USA.
Ganz zu schweigen von der Staatsverschuldung.

Seine Anhängerschaft bröckelt. Langsam, aber... Die Steuer Rückzahlung war für viele eine Enttäuschung.


Es werden viele Jahre ins Land vergehen, bis dies wieder repariert werden kann.

#5 - 20.02.2019, 07:26 von severin123

Die Karten werden neu verteilt.

Dann müssen wir Zölle auf die Artikel draufschlagen, von denen die Amis am meisten profitieren. Apple , Microsoft & Co. Wenn ich an den zweiten denke gehts mir wie einem Junkie auf Entzug, gibt es überhaupt eine Alternative ? Aber vielleicht ist das, langfristig, der Weg aus der Abhängigkeit. Trump hat gezeigt was für eine Verwirrung man als Präsident stiften kann, früher oder später wird ein anderer kommen, vielleicht genauso drauf wie Trump mit mehr Rückendeckung aus dem Volk. Ohne Parodien von Alec Baldwin wer weiss, ob jemand das ganze lächerlich findet.

#6 - 20.02.2019, 07:28 von Klarstellung

völlig irrsinning

Ein Tesla besteht nachweislich zu fast 70% aus deutschen Bauteilen, es wird also nicht nur Tesla weh tun.....und die Wirtschaft ist global derartig miteinander vernetzt, das alle Hersteller zwangsläufig Schaden nehmen werden. Orangensaft aus Florida und Harley mit 25% Importzoll zu belegen, wir nicht viel bringen. Ich würde als EU jetzt die volle Macht ausspielen und einen generellen 25% Importzoll auf alle Waren, die aus den USA eingeführt werden belegen. Vom Popcorn, zur Jeans, zum Auto und Cola, google, Amazon etc, da wo es richtig, mächtig weh tut, z.B. Soja.

Wie gut das wir Nordstream bauen, man stelle sich vor wir wären von us-amerikanischen LPG abhängig? So wie die USA nun ihre Interessen durchsetzen, kann keine gleichberechtigte Partnerschaft (EU-USA) fortbestehen, die USA und deren abstruse Politik, werden uns leider immer fremder (ausdrücklich nicht die Menschen) und es ist frappierende zu sehen, das Trump dem Verhältnis der Länder einen derartigen, nachhaltigen Schaden zufügen kann.

#7 - 20.02.2019, 07:31 von observerlbg

Wir kennen das doch aus der Geschichte

Es gibt immer wieder die Einen, die glauben als Genie es allen Anderen, auch aus den eigenen Reihen, beweisen zu können, dass sie bar allen Wissens den Stein der Weisen gefunden zu haben. Und die Verlierer des Systems jubeln ihm zu, da sie nichts zu verlieren haben, aber glauben nach dem Zusammenbruch des Systems zu den Gewinnern zu gehören. Es wird eine Zeit nach DT geben, und dann müssen sich seine Unterstützer rechtfertigen: Judgment Day.

#8 - 20.02.2019, 07:37 von s.l.bln

Die EU hat...

,,,eigentlich nur die Möglichkeit, mit aller Härte zu antworten und vorab sollte sie keinen Zweifel daran lassen, daß sie das tun wird.
Nur wenn es gelingt, den politischen Preis für Trump zuhause hochzutreiben, wird man die nächsten Erpressungen verhindern.
Leider ist zu befürchten, daß Altmeier das wieder hintertreiben wird.

#9 - 20.02.2019, 07:45 von taipan61

Europa...

Europa muss meiner Meinung nach viel härter reagieren. Alle amerikanischen Stützpunkte schließen, auf eigene Beine stehen in jeder Hinsicht...sofort. Nichts mehr nach Amerika liefern dafür den Markt nach Osten (Russland) erweitern und ausbauen. Eine Nordstream 3 ins Gespräch bringen und den Russen Stützpunkte in Europa überlassen. Schlimmer als mit dem Donald Trump kann’s nicht werden. Ich sehe nicht ein warum wir denen nur noch Geld nachschieben sollen... ähh... ja die sind ja Pleite. Das war die Sowjetunion auch mal aber die haben das nicht uns angehängt.

    Seite 1/10   10