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Urteil in Monsanto-Prozess: Bayer muss krebskrankem Paar zwei Milliarden Dollar zahle

Oliver Berg/ DPA Der Pharmakonzern Bayer hat in den USA auch den dritten Prozess wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verloren - und soll nun Schadensersatz von umgerechnet 1,78 Milliarden Euro zahlen.
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#1 - 14.05.2019, 00:17 von gerecht89

Das ist doch Krank

Sorry aber die Gerichte in USA spinnen doch Schadensersatz 1.78 Milliarden Euro wie kommt diese Summe zusammen aber hat Bayer und alle Firmen in den USA Pech gehabt ich würde nach so einer zahlen dieses Land verlassen mit allen Fabriken Geschäftsstellen etc um solche Urteile in Zukunft zu vermeiden aber so schlau sind die nicht die Zahlen lieber und entlassen dann Personal

#2 - 14.05.2019, 00:26 von konterspieler

Die Gier ist für eine Firma zum Verhängnis geworden.

Niemand hatte BAYER gezwungen MONSANTO zu kaufen, eine Marke von zweifelhaftem Ruf. Auch geht es in den USA darum, der deutschen Industrie maximal zu schaden, wann immer dies möglich ist, das ist offensichtlich. Das ist dort seit einiger Zeit Regierungspolitik.

#3 - 14.05.2019, 00:28 von eichenbohle

Frage:

Müssen solche Zahlungen in den USA versteuert werden?
Würde ja den Geldsegen erheblich schmälern.
Oder? ;-)
Aber leider könnten sich nur die Erben über solche Summe freuen.
Ob die Geschädigten noch lange was von dem Geld haben, kann man nur wünschen.

#4 - 14.05.2019, 00:35 von meresi

Keine Krebserkrankung

wenn richtig angewendet. Ich kenne die Anleitung nicht für dieses Zeug. Kann mich aber gut an Tri erinnern. Trichloräthylen, ein Solvent in der Industrie in den 60-90er häufig verwendet. Trug man keine Gummihandschuhe war die Wirkung auf der Haut klar ersichtlich. Auch das Einatmen war nicht zu empfehlen, obwohl viele meinten: geh stell dich nicht so an. Ich hab versucht dieses Zeugs zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. So ähnlich wird es mit dem Zeug von Monsanto sein. Warum Bayer diese Firma kaufte obwohl weltweit bekannt war das es Probleme gibt entzieht sich meinem Verständnis.

#5 - 14.05.2019, 00:41 von rinzai

Wenn's dem Esel zu bunt wird....

Das kommt dabei raus.Erinnere mich noch als Porsche VW schlucken wollte.Habgier und Größenwahn.

#6 - 14.05.2019, 00:44 von sischwiesisch

Das war klar !

Kaum gehört Monsanto einer anderen, ausländischen Firma, gehen den amerikanischen Richtern samt Geschworenen die Urteile ganz leicht mit größter Selbstverständlichkeit von der Hand. Das hat natürlich etwas mit Psychologie zu tun und ist so durchschaubar und typisch.
Bayer wird den Kauf noch bitter bereuen, mit unseren ehemaligen amerikanischen Freunden in Rücken.

#7 - 14.05.2019, 00:44 von AxelSchudak

Lawfare

Zum Ausgleich sollte man einfach mal jedem betroffenen Nutzer eines Onlinedienstes wie z.B. Facebook oder Amazon eine Entschädigung von 1000€ zugestehen, was dann für die EU etwa 200 Milliarden wären. Oder gleich 2 Milliarden pro Nase - warum auch nicht... Mass und Vernunft sind offensichtlich keine zu berücksichtigenden Kategorien.

#8 - 14.05.2019, 00:52 von damianschnelle

Und

warum wird auch hier wieder mit keinem Wort erwähnt, was die Süddeutsche schon 2017 berichtete? Gegenstand dieses Artikels waren u.a. die geleakten Monsanto-Mails. Diese spielen in den USA schon eine Rolle.

#9 - 14.05.2019, 00:53 von oldman2016

20.000 Arbeitspätze bei Bayer futsch

Ein Arbeitsplatz kostet in Deutschland pro Jahr ca. 100.000 Dollar. Bei zwei Milliarden Dollar muss Bayer zwingend 20.000 Arbeitsplätze abbauen. Lasst die Amis ruhig weiterklagen. Der Konkurs Bayers wird die einzige Möglichkeit sein, dem Schadensersatz-Wahnsinn us-amerkanischer Prägung zu entgehen.

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