Forum
Wirtschaft

Verkäufe in China brechen ein: Jaguar Land Rover plant offenbar massiven Stellenabbau

Getty Images Großbritanniens größter und traditionsreicher Autohersteller Jaguar Land Rover schlittert in die Krise - und will Medienberichten zufolge mit drastischen Einschnitten reagieren. Grund sei weniger der Brexit, sondern der Verkaufseinbruch in China.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 10.01.2019, 10:00 von thequickeningishappening

Als neutraler Beobachter

Die Designs Der neueren Baureihen sowohl bei Jaguar als auch bei Landrover (speziell Die kleinen Range Rovers) können mit Der Konkurrenz aus Stuttgart und München nicht mithalten. Mercedes und BMW verzeichnen übrigens weiter leichte Wachstumsraten in China.

#2 - 10.01.2019, 10:34 von kenterziege

Man muss unterscheiden zwischen Jaguar und Landrover

Jaguar hat schon seit längerem Schwierigkeiten, die völlig unabhängig vom Brexit und von der momentanen Entwicklung in China ist. Limousinen in dieser Preisklasse haben es schwer.
Landrover hatte sich in den letzten Jahren gut gemacht. Aber gerade bei den SUV's muss es ein Diesel sein. Und hier liegt aktuell eine Schwäche.
Jetzt kommen noch die Unsicherheiten des BREXIT dazu. Das hält keine Firma aus. Die Idioten, die GB in den harten Brexit fahren, verhalten sich absolut unverantwortlich. Die ausgefeilten Ketten der Zulieferer zur Produktion ist auf Dauer durch die Lagerhaltung nicht auszugleichen. Das gibt weitere Kosten- und Flexibilitätsnachteile gegenüber der Konkurrenz.
Übrigens: Das Eingangsbild hätte eine Presseabteilung der Konkurrenz aus Japan und Korea nicht durchgehen lassen. Dort wirken alle Mitarbeiter in ihren weißen Anzügen smart und machen keinen Türsteher-Eindruck.

#3 - 10.01.2019, 11:18 von deeperman

Kein Konzern

Jaguar/Land Rover ist kein Konzern, wie der SPIEGEL schreibt, sondern es sind Marken des indischen Tata-Konzerns.

#4 - 10.01.2019, 11:37 von RalfBukowski

Oh, seht mal...

...die bauen den Defender wieder!

#5 - 10.01.2019, 11:40 von Beijinger

Die Probleme bei Jaguar - Landrover

liegen m.E. an einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck auf dem chinesischen Automarkt im SUV Segment, bei dem inzwischen auch die lokalen Hersteller stark profitieren. Im gehobenen SUV Segment haben die ausländischen Wettbewerber aus D (Audi, BMW, DB, VW) , Japan, Korea, eingeschränkt USA schlicht den besseren Mix und das bessere Image im Angebot. Und Jaguar? Das gleiche, mit ihrem kleinen Angebotssortiment im oberen Pkw Segment einfach keine wettbewerbsfähige Alternative zu den anderen internationalen Herstellern. Solange der Markt brummte, konnte Jaguar/LR noch einigermaßen mithalten. Damit ist jetzt Schluss und Diesel ist hier in China noch nie ein Thema gewesen, für PKW war und ist diese Verbrennungstechnik verboten.

#6 - 10.01.2019, 13:05 von Andre V

China

China hat eine interessante Entwicklung vor sich: Der Handelsüberschuss sinkt, die Leistungsbilanz ist kurz davor, sogar ins Negative abzurutschen. Wenn dann noch Gerüchte dazu kommen, dass das Wirtschaftswachstum in der Realität nur 2-3% betragen soll anstelle der regierungsamtlich gemeldeten 6%, dann wird das noch ganz anderen Firmen böse Kopfschmerzen verursachen als nur Jaguar.

#7 - 10.01.2019, 14:13 von rrv.vogt

Auch bei Geely Autotomobiles

Chairman: Mr. Li Shu Fu
Zu denen Volv0 und Proton ( Lotus ) gehören und die außerdem das größte Daimler-Aktienpaket halten , scheinen die Geschäfte nicht mehr besonders gut zu laufen, obwohl doch Li Shu Fu ein überzeugter E- Mobil -Fetischist ist.

#8 - 10.01.2019, 17:37 von dirkcoe

Alle Europäischen Autobauer

sind auf Schrumpfkur - der Strukturwandel nimmt seinen Anfang. Egal ob VW Konzern, Opel, Ford oder jetzt Rover. Das ist erst der Anfang. Als nächstes werden viele Zulieferer folgen, die Komponenten für Verbrenner bauen. Die Stückzahlen werden kontinuierlich sinken und das Personal entsprechend abgebaut. Ein ganz normaler Vorgang in einem Strukturwandel.

#9 - 10.01.2019, 21:16 von paysdoufs

So so

Ein „freiwilliges Entlassungsprogramm“ also... - Wollte die Presseabteilung da in subtilem schwarzen Humor machen oder ist das einfach nur eine grottenschlecht Übersetzung? Wie dem auch sei: Wenn ein Kleinhersteller wie Jaguar meint sieben Baureihen (gerade nachgeschaut...) anbieten zu müssen, gehen die Kosten natürlich durch die Decke.

    Seite 1/2