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Verlierer der geplatzten Bankenfusion: Drei Männer und ihr Baby

imago images/tagesspiegel / Hannibal Hanschke /REUTERS / imago images /STAR-MEDIA Deutsche Bank und Commerzbank fusionieren doch nicht. Das ist vor allem für drei Männer peinlich, die sich für den Zusammenschluss stark gemacht haben - und damit krachend gescheitert sind.
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#1 - 25.04.2019, 20:01 von serum_user

Ich bin glücklich!

Fusion ist keine Lösung. Die Banken sollten einmal Umdenken und kundenfreundlicher werden. Wir befinden uns nicht mehr in der Steinzeit.

#2 - 25.04.2019, 20:21 von cecile10

Herrn Scholz möge man sein industriepolitisches Engagement verzeihen - er ist Politiker. Herr Achleitner ist als Aufsichtsratschef eine Schande. Leider wird er aber an diesem Anker festhalten. Sehr zum Schaden der Aktionäre der Deutschen Bank. Gott sei Dank wurden die Comerzbank-Aktionäre von diesem wichtigtuenden Kapitalvernichter verschont. Ob dies die Aussichten der Commerzbank jedoch wesentlich verbessern wird, bleibt abzuwarten. Immerhin besser aber als wenn die Commerzbank der Faustpfand zur Resturkturierung der Deutschen Bank geworden wäre - man Bedenke nur, wie aus Badwill Eigenkapital geworden wäre.

#3 - 25.04.2019, 20:33 von kraut&ruebe

Achleitner

Paul Achleitner ist seit 2012 der bestbezahlte und gleichzeitig erfolgloseste AR-Vorsitzende eines DAX-Konzerns. Er hat sich zum wiederholten Mal verhoben, nach 7 Jahren sollte auf der kommenden HV Schluss sein. Andernfalls sollte die HV ihm die Entlastung verweigern.

#4 - 25.04.2019, 20:48 von jufo

Besser so

Eine politisch verordnete Fusion hätte vermutlich kein gutes Ergebnis gebracht. Die Niedrigzinsphase macht den Banken und Sparern das Leben schwer, sie gehört beendet denn sie steigert nur den Verschuldungswillen der Staaten ohne Investitionen zu fördern.

#5 - 25.04.2019, 21:12 von rosinenzuechterin

Unangemessene Berichterstattung

Man kann es aber auch übertreiben mit der Berichterstattung, den Hineindeutereien, den Unkenrufen usw. Die Fusion war halt eine Idee, die ins Spiel gebracht wurde und von der ergebnisoffen geprüft wurde, ob sie gut ist. Manche waren dafür, manche dagegen. Man ist - BEVOR man überhastet zwei Banken zusammengeschmissen hat - zu dem Ergebnis gekommen, dass die Idee nicht das hervorbringt, was man sich erhofft hat, und lässt es nun bleiben. Herr Scholz und seine Strohpuppen nehmen das zur Kenntnis. Ich finde nicht Anrüchiges daran, eine Idee zu haben, mit der man sich nicht durchsetzen kann. Man hat eben - auch als Minister, Banker oder Ex-Banker - nicht immer Recht. Oder man hat Recht, müsste dies aber mit der Brechstange durchsetzen, wovon die Herren wohlbesonnen Abstand nehmen. Das alles sollte uns nicht davon abhalten, auch weiterhin Ideen zu haben und zu entwickeln. Eine solche Berichterstattung wäre allenfalls angebracht gewesen, wenn Herr Scholz - so er es überhaupt hätte können - die Fusion gegen alle Widerständen und den gesunden Menschenverstand durchgesetzt hätte.

#6 - 25.04.2019, 21:13 von Circular

Die beiden Banken sollte bei anderen Instituten unterschlupfen

Deutschland hat mit seinen Volksbanken und Sparkassen genug Banken. Den internationalen Markt sollte man den USA oder China überlassen. Das ist nichts für Deutschland.

#7 - 25.04.2019, 21:26 von berthadammertz

Helfen Sie mir! Bitte klären Sie mich auf!

Habe ich den eigentlichen Grund für diese Fusion richtig verstanden: Es ging letztlich nur um den Nutzen der Aktionäre? Für mich so überzeugend; nichts von diesem sinnlosen Geschwafel über Menschenwürde, Freiheit, Gemeinnutz etc.
Als Konsequenz endlich eine Änderung der Verfassung:
Artikel eins: Das Kapital und dessen permanente Vermehrung sind unantastbar.
Dr. Bertha Dammertz, 82 Jahre

#8 - 25.04.2019, 22:17 von tomdabassman

@7 berthadammertz

Nein, es geht nicht nur um den Nutzen für die Aktionäre. Dieser ist ein Abfallprodukt von einer gesunden Unternehmensentwicklung. Eine Fusion hätte definitiv nicht dazu geführt. Nun wird man sehen, wie es weitergeht. Sewing könnte die DB sanieren, wenn er genügend Zeit bekommt, und die CoBa würde spielend leicht einen europäischen Partner finden. Das Nationaldenken ist hier völlig kontraproduktiv (Grüsse auch an Herrn Altmaier).

#9 - 25.04.2019, 22:39 von quark2@mailinator.com

Muß eigentlich immer jemand schuld sein ? Wo kommen wir hin, wenn jedesmal da jemand etwas versucht, dieser gleich im Risiko steht, von der Presse ans Kreuz genagelt zu werden ? Nicht alle Dinge klappen, erst recht nicht so komplexe Dinge. Was soll für eine Vollkaskogesellschaft rauskommen, wenn jeder, der mal auch nur ein bischen was wagt, gleich fertig gemacht wird, wenn es nicht klappt ?

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