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Vorwurf Umweltschäden: Los Angeles klagt gegen Monsanto

Richard Vogel / AP Seit Monaten wird die Bayer-Tochter Monsanto in den USA mit Klagen überzogen. Nun zieht auch Los Angeles vor Gericht - dieses Mal geht es allerdings nicht um Glyphosat.
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#1 - 31.05.2019, 12:06 von cipo

"Die Kläger werfen Monsanto vor, jahrzehntelang verheerende Folgen der toxischen Schadstoffe für Natur und Lebewesen verschwiegen zu haben. Das Unternehmen sei von 1935 bis 1977 der einzige Hersteller von Polychlorierten Biphenylen (PCB) in den USA gewesen. 1979 wurde die Chemikalie dort verboten."

Aha, und da wartet man dann 40 Jahre lang mit der Klage? Merkwürdig.

#2 - 31.05.2019, 12:10 von AxelSchudak

Unklar...

Irgendwie wird mir aus dem Artikel nicht klar, was genau der Kern der Anklage ist.

So wie sich das liest sind das Umweltverschmutzungen, die vor mehr als 42 Jahren stattgefunden haben, was unplausibel klingt. Etwas mehr an Information wäre schön gewesen.

#3 - 31.05.2019, 12:44 von wmb58

Bayer hat sich übernommen

Für mich war Monsanto schon seit Jahrzehnten ein verbrecherisches Unternehmen. Produzent von Agent-Orange (vielleicht kommt auch noch eine Klage aus Vietnam). Verantwortlich für PCB und Dioxin in vielen Böden der Erde. 90 Prozent der weltweit produzierten Gen-Pflanzen stammen aus den Laboren von Monsanto. Also fast alles!
Das Unternehmen sticht hervor durch Erpressung, Bestechung, gefälschte Labortests etc. Landwirte in der ganzen Welt werden mit Knebelverträgen an Monsanto gebunden, Kritiker und geschädigte werden mit Klagen überzogen etc. Schlimm, dass es solche Firmen überhaupt gibt. Da ist die Cosa Nostra ein Witz dagegen.
Ich hätte mich diebisch gefreut, wenn man diesen Verbrechern das Handwerk gelegt hätte.
Nun trifft es Bayer. Eine deutsche Firma. Aber wenn die Gier übermächtig wird und die Bayer-Manager dazu bringt, bei diesen Aktionen mitzumischen, dann geschieht es ihnen Recht.
Das skrupellose gierige Management, und die Aktionäre, die gejubelt hätten, wenn dieser Deal ohne Probleme über die Bühne gegangen wäre, kämpfen bald ums Überleben des Unternehmens.
Ich glaube, Bayer wird es in wenigen Jahren in der jetzigen Form nicht mehr geben. Leider

#4 - 31.05.2019, 12:51 von Knödeldämmerung

40 Jahre

Ich kann jetzt nur spekulieren, möchte aber darauf hinweisen, dass die wirtschaftlich genutzen Flächen mit der Einstellung der Fabrikation nicht sofort an die Stadt oder an die öffentliche Hand fallen, sondern meistens als Brache veröden, ungenutzt und verschmutzt eben. Bis beispielsweise Öle bis ins Grundwasser vordringen, dort auffallen und bis der Verursacher zweifelsfrei geklärt ist, vergeht auch einige Zeit.

#5 - 31.05.2019, 13:01 von wannbrach

Man muss sich doch fragen: Haben die Bayer- Bosse keine Zeitung gelesen, oder haben sie geschlafen?! Weit for dem Zukauf von Monsanto war es schon bekannt, dass viele Leute Monsanto verklagen wollten. Da Ich täglich ausländische Zeitungen lese, habe Ich nur den Kopf geschüttelt über die Entscheidung Monsanto zu kaufen.

#6 - 31.05.2019, 13:05 von architekt09

Wirtschaftskrieg

Interessant: alle Vergehen seit Jahren bekannt, so richtig geklagt wird, seit Monsanto den Deutschen gehört.

#7 - 31.05.2019, 13:15 von Asser

Geschieht Bayer recht

Wenn die so blöd sind, eine so toxische Firma zu kaufen, dann sollen die damit selber klarkommen. Sie könnten genauso gut die porösen Atomkraftwerke an der deutsch-belgischen Grenze kaufen. Ach ne, ist ja nicht deren Branche. Oder paar seltene Erden Minen mit allen Abbauprodukten in China. Ach ne, China lässt das ja nicht zu.

Hoffe es muss kein Euro von meinem Steuergeld an diesen Verein fließen.

#8 - 31.05.2019, 13:19 von Kreklova

Risiken nach Deutschland entsorgt

Blackrock, sowohl an Monsanto als auch an Bayer maßgeblich beteiligt, hat gegen den Reibach von 63 Mrd. €(?) die Risiken auch wg. Glyphosat nach Deutschland exportiert. Herrn Baumann hat man anscheinend davon überzeugt, dass Sicherungen gegen Prozessrisiken unnötig seien. Da Bayer systemrelevant ist, wird es im schlimmsten Fall die Steuerzahler treffen.

#9 - 31.05.2019, 14:09 von muckp

Konzernrettung?

wo ist denn die Regierung die auf Kosten der Steuerzahler Bankenrettung macht? Da geht doch auch noch ein bisserl Konzernrettung? Die paar Milliarden machen ja auch nix mehr aus. Wir Dummen zahlen das

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