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Wahlkampf in Griechenland: Tsipras opfert den Aufschwung

AP Griechenlands Wirtschaft wächst, der Staat kommt wieder an Geld. Um seine Wiederwahl zu retten, drückt Ministerpräsident Tsipras teure Maßnahmen durch. Er riskiert damit den zarten Aufschwung - und ärgert Europa.
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#30 - 11.03.2019, 18:12 von El Barredo

Ich versteh euch nicht.

Soweit ich weis war Griechenland fast so pleite das die Wirtschaft sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich kann mich noch an den Vergleich erinnern vom Hafen (Piräus?) halb gesteuert von internationalen Konzernen (die erfolgreicher war) und die andere von Griechen. Internationale Hilfsgüterlieferungen an viele Bewohner Griechenlands. An Neuwahlen, Regierungswechsel, an Volksbefragungen usw..... ein paar Jahre später werden nach all den Reformen und Veränderungen, Verbesserungen ersichtlich. Warum wird jetzt an den Reformen Kritik geübt? Das Land ist es doch sichtbar im Aufschwung? Im Anbetracht dessen was Griechenland an Schulden faktisch erlassen wurden, wird hier immernoch von Schuldenschnitt geredet! Das die damaligen Schritte als Fehlschlag bewertet werden darüber kann ich heute nur den Kopf schütteln. Ich kann nur vermuten das sogenannte Foristen zum "Generation Now" gehören und Lösungen, (staatsumspannende) morgen oder, am besten gestern erwartet haben......

#31 - 11.03.2019, 18:13 von rudi_ralala

Zitat von Schämer
Griechenland ist kein Exportland, daher wird eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit nicht helfen,..
Da wird es Sie erstaunen, dass Griechenland bezogen auf das BIP, prozentual mehr exportiert als Deutschland.

#32 - 11.03.2019, 18:18 von rudi_ralala

Zitat von Kurt-C. Hose
Ja, Sie übersehen, dass das Leben in Griechenland deutlich billiger ist.
Bitte was?
Eines steht fest, Sie leben nicht in Griechenland.
Gemüse und Obst, sowie Olivenöl ist preiswerter als in Deutschland, vielleicht noch Strom und Wasser aber das war es dann auch schon fast. Zur Zeit auch noch die Mieten und Immobilien.

#33 - 11.03.2019, 18:31 von rudi_ralala

Zitat von ruhepuls
....Man kann nicht "arbeiten wie in Griechenland" aber verdienen wie in Deutschland.
Ob diesen Blödsinns geht einem der Hut hoch.
Es sollte sich doch langsam rumgesprochen haben, dass die Griechen mehr arbeiten als die Deutschen. Wenn Sie in Griechenland in eine Taverne essen wollen, können Sie das auch noch um Mitternacht. Versuchen Sie das mal in Deutschland.
Gehen Sie mal in ein Büro in Athen, da sitzen die Leute oft noch abends um neun Uhr.
Die meisten Tankstellen sind rund um die Uhr geöffnet.

#34 - 11.03.2019, 18:31 von Konvertit

Der Nächste in der nicht enden wollenden Schlange von linken Regierungschefs, denen nach kurzer Zeit das eigene Wohl wichtiger ist wie das seines Volkes. Linke Ideen sind zwar toll, leider enden aber alle Linken Chefs über kurz oder lang als korrupte, an der der Macht hängende, bigotte Egoisten die Ihr Land an die Wand fahren.

#35 - 11.03.2019, 18:41 von rudi_ralala

Zitat von ein-berliner
Wenn alles so bleibt und die Euros von der EU wieder reichlich fließen geht es den Griechen bestimmt bestens. Nur nicht an der Mentalität rühren und bloß keine funktionierenden Finanzämter einsetzen.
Die Finanzämter funktionieren so gut, dass die Griechen Notwehrmaßnahmen ergreifen und mehr und mehr schwarz arbeiten.
Im letzten Oktober bekamen die Griechen von der EZB deshalb die Rote Karte gezeigt. Man soll doch lieber die Steuern senken, als immer Höhere einzufordern, die niemand mehr bezahlen kann.
Wenn eine Handwerkerrechnung 1000 Euro ausmacht, kommen noch mal 240 Euro an Umsatzsteuer drauf und Handwerkerechnungen sind anders als in Deutschland von Privaten nicht absetzbar.
Also spart sich der Auftraggeber die 240 Euro und der Handwerker die Einkommenssteuer auf die 1000 Euro. Also eine klassische win - win Situation, nur nicht für den Staat.

#36 - 11.03.2019, 18:46 von rudi_ralala

Zitat von Konvertit
Der Nächste in der nicht enden wollenden Schlange von linken Regierungschefs, denen nach kurzer Zeit das eigene Wohl wichtiger ist wie das seines Volkes. Linke Ideen sind zwar toll, leider enden aber alle Linken Chefs über kurz oder lang als korrupte, an der der Macht hängende, bigotte Egoisten die Ihr Land an die Wand fahren.
Das gilt doch wohl nicht nur für Linke?!
Da habe ich andere Erfahrungen in meinem langen eben gemacht.

#37 - 11.03.2019, 18:46 von tinnytim

Zitat von El Barredo
Soweit ich weis war Griechenland fast so pleite das die Wirtschaft sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich kann mich noch an den Vergleich erinnern vom Hafen (Piräus?) halb gesteuert von internationalen Konzernen (die erfolgreicher war) und die andere von Griechen. Internationale Hilfsgüterlieferungen an viele Bewohner Griechenlands. An Neuwahlen, Regierungswechsel, an Volksbefragungen usw..... ein paar Jahre später werden nach all den Reformen und Veränderungen, Verbesserungen ersichtlich. Warum wird jetzt an den Reformen Kritik geübt? Das Land ist es doch sichtbar im Aufschwung? Im Anbetracht dessen was Griechenland an Schulden faktisch erlassen wurden, wird hier immernoch von Schuldenschnitt geredet! Das die damaligen Schritte als Fehlschlag bewertet werden darüber kann ich heute nur den Kopf schütteln. Ich kann nur vermuten das sogenannte Foristen zum "Generation Now" gehören und Lösungen, (staatsumspannende) morgen oder, am besten gestern erwartet haben......
Vielleicht machen Sie sich einfach einmal schlau über die Auswirkungen der griechischen Staatsschuldenkrise https://de.m.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise#Wirtschaftliche_Fo lgen
Das jetzige Wachstum ist immer noch auf sehr niedrigem Niveau.
Greifbarer: Das BIP von Griechenland war 2008 noch so groß wie das von Hessen, mittlerweile ist es gerade mal auf dem Niveau von Rheinland-Pfalz.
Sogar der IWF als ein Standbein der Troika hat mittlerweile zugegeben, dass man mit Sparen kein Wachstum fördern kann:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/IWF-haelt-Neoliberalismus-fuer-ueberschaetzt-article17798831.html

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