Forum
Wissenschaft

EU-Umfrage zur Zeitumstellung: Sommerzeit für immer?

dpa/dpaweb Was halten die Menschen in der Europa von der Zeitumstellung? Die jetzt beendete Umfrage der EU soll ein Stimmungsbild liefern. Doch was passiert dann? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/13   10  
#1 - 16.08.2018, 15:52 von aniani

...

Mir ist es egal, ob es immer Winter- oder Sommerzeit ist, Hauptsache es bleibt bei einer Zeit! Der Wechsel kostet mich immer eine ganze Woche, um mich zu berappeln.

#2 - 16.08.2018, 15:52 von hitcher

Abends länger hell?

... das entspricht genau meinem Lebensgefühl! Sommerzeit auf Dauer beibehalten fände ich gut!

#3 - 16.08.2018, 16:00 von kraus.roland

Die Zeitumstellung..

..war von Anfang an eine abartige und leichtfertige Manipulation unserer kosmisch bedingten Lebensrhythmen. Von dieser scheinbaren Kleinigkeit gehen erhebliche Momente von Gewalt gegen unser inneres Gleichgewicht aus. Das muss ein Ende haben!

#4 - 16.08.2018, 16:08 von Strichnid

Da fehlt die wichtigste Frage und deren Antwort:

Wann werden die Ergebnisse veröffentlicht?

#5 - 16.08.2018, 16:09 von bigroyaleddi

Die Idee war mal sehr gut,

weil man damit Energie sparen wollte. Jeder weiss, das klappt leider nicht. Deshalb weg mit der Umstellung. Völlig wuscht ob Sommerzeit oder die MEZ durchgehend läuft. Hauptsache, keine Änderungen mehr, die ja doch nur zeitweiligen Frust verursachen.

#6 - 16.08.2018, 16:24 von deichgraffe

Von Russland lernen

2011 hat Russland die ganzjährige Sommerzeit eingeführt, doch es gab zu viele Probleme im Winter und daher wurde 2014 dann die ganzährige Winterzeit eingeführt . Die überwiegende Mehrheit der Russen wünscht sich die alte Regelung, wie wir sie haben, zurück.
Wir Menschen sind vom Hell-Dunkel-Rhythmus gesteuert und der kennt keine Stunden oder Minuten. Doch unsere Zeiteinteilung drückt uns zu zwei Anpassungsterminen im Jahr, wo die Natur uns Wochen Zeit ließ.
Bei der Entscheidung geht es also darum, welches Übel größer ist. die Zwei Anpassungstermine oder die Inflexibilität gegenüber dem Lichtzyklus.
Ideal wäre eine langsame Anpassung. Z.B. durch flexible Arbeitsphasen in Frühling und Herbst.

#7 - 16.08.2018, 16:30 von m82arcel

Der Tag hat immer 24 Stunden, egal ob Sommer- oder Winterzeit Mir ist es also vollkommen egal. Auch mit der Umstellung kann ich leben: ich gehe einfach an dem Tag eine Stunde früher/später schlafen und fertig. Also macht was ihr wollt.

#8 - 16.08.2018, 16:35 von Nania

Ich bin offensichtlich einer der ganz wenigen Menschen, der für die Beibehaltung der Zeitumstellung ist. Nicht, weil sich damit Energiesparen lässt, sondern man dadurch im Sommer und im Winter die hellen Stunden gut nutzen kann. Wem hilft es im Sommer, wenn die Sonne zwar schon um 4:00 Uhr aufgeht (ja, es gibt da ein paar Berufe, die so früh wach sind, vermutlich aber keine Mehrheit), es dafür aber auch um 8.00 Uhr schon wieder dunkel wird? Im Winter haben wir dann die gleichen Zeiten wie bisher.

Und im Winter ist es ja im Grunde auch so: es bleibt dann zwar noch eine Stunde länger dunkel, dafür ist "nach hinten raus" etwas mehr Luft. Ich neige selbst zur Winterdepression, aber meist vor allem deshalb, weil ich morgens im Dunkeln aus dem Haus gehe und Abends im Dunkeln zurückkomme. An der morgendlichen Dunkelheit ändert sich natürlich nichts, aber vielleicht hätte ich am Nachmittag dann doch noch etwas Sonne.

Die aktuelle Regelung ermöglicht es zumindest, dass wir im Sommer die Tageszeit nutzen auch in unserer Freizeit nach der Arbeit noch gut nutzen können und die Regelung des Winters sorgt dafür, dass es zumindest für die meisten Menschen morgens etwas früher hell wird.

Winterzeit ganzjährig bringt in meinen Augen eigentlich kaum jemandem etwas.

#9 - 16.08.2018, 16:44 von bambata

Ich verstehe das Theater nicht.

Wer im Frühjahr bei der Zeitvorstellung um eine Stunde Schwierigkeiten hat, kann doch mit einem sehr einfachen Trick gegensteuern.

Einfach ab dem Sonntag, der eine Woche vor der Zeitumstellung liegt, die Uhr vor dem Zubettgehen um 10 Min. vorstellen, die Weckzeit bleibt gleich. Und dies bis zum folgenden Samstag jeden Abend wiederholen. So hat man die 60 Minuten Zeitvorstellung am Morgen des Samstags, in dessen Nacht auf Sonntag die Zeit umgestellt wird, bereits vollzogen. So machen das beispielsweise kluge Milchviehbauern. In dieser Woche komme ich halt zwischen 10 (Mo.) und 50 (Fr.) Min. zu früh zur Arbeit, aber das wird wohl kaum jemanden stören. Fließband- oder Schichtarbeiter können die Zeit ja bei einer zusätzlichen Tasse Kaffee vertrödeln.

Und die zusätzliche Stunde Schlaf im Herbst wird wohl kaum jemand ernsthaft beklagen wollen. Die Milchviehbauern machen es einfach umgekehrt zum Frühjahr.

    Seite 1/13   10