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Langzeitmissionen: Mit Bioreaktoren und 3-D-Druckern zum Mars

NASA/ John Frassanito & Association Eine bemannte Mars-Mission würde drei Jahre dauern - und tonnenschwere Fracht erfordern. Jetzt haben Forscher berechnet, wie es leichter werden könnte: Mikroben und 3-D-Drucker sollen Sprit und Nahrung herstellen.
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#1 - 05.11.2014, 19:35 von d_grat

All diese Probleme hätten wir nicht, wenn man einfach nukleare Triebwerke bauen würde.
Damit wären Reisedauern von wenigen Wochen für Hin- und Rückflug möglich.
Start vom Mond aus würde auch die Strahlenprobleme lösen.

#2 - 05.11.2014, 19:43 von Dr_EBIL

Mir ist das Marsprogramm der NASA unverständlich

Heute weiß man, dass die Mondlandungen schon viel Glück erforderten. Sie sind schon lange her und wurden mit ganz anderer Technik erreicht.

Warum können sie nicht erst einmal zum Mond fliegen, dort ausprobieren, was sie auf dem Mars bräuchten und wenn etwas schief geht, könnte man die noch retten?

Warum will die NASA unbedingt auf den Mars?

Ich erinnere mich zwar, dass Bush der NASA ihre Programme zusammengestrichen hat und nur noch das Mars-Programm blieb als große Mission. Aber ernsthaft - so ein größenwahnsinniger Idiot ruiniert alles und da wehrt sich keiner, sogar jetzt nicht, wo er weg ist?

Amerika tut sich doch selbst keinen Gefallen, wenn sie schon bei einfach Raketen failen, wie gerade 2x geschehen, aber ausgerechnet eine vielfach schwierigere Mission, die soll dann klappen.

Nein, das ist das Drehbuch für die nächste Tragödie. Die Chinesen sind da schon schlauer.

#3 - 05.11.2014, 20:02 von carrion

@d_grat

Solange man den "Brennstoff" für die Mondstarts noch von der Erde aus liefern muss bleibt weiterhin das Risiko, dass so ein Taxi mal auf halbem Weg in die Luft fliegt. Je nach Höhe und Menge hätte die Welt sicher 'ne Weile Freude an so einem Vorfall. Und auf dem Mond selbst ist meiner Kenntnis nach nicht viel Verwertbares vorhanden.

#4 - 05.11.2014, 20:04 von BlakesWort

Der Mars ist ein interessantes Ziel, aber die technischen Hürden sind so extrem hoch, dass in eigentlich jedem relevanten Bereich gewaltige Technologiesprünge vonnöten wären. Eine bemannten Mondbasis wäre in jedem Fall eine sinnvolle Möglichkeit, um sich auf das Wagnis Mars einzulassen.

Das Scheitern einer Marsmission würde Projekte zur Kolonisierung unseres Sonnensystems in weite Ferne rücken, dabei ist dieses Ziel logisch und erstrebenswert, um das Überleben unserer Spezies zu sichern. Natürlich könnte es jedem Individuum ziemlich egal sein, ob es uns mit so endet wie mit den Sauriern, aber das wäre doch sehr sehr untypisch für unseren Verstand.

#5 - 05.11.2014, 20:10 von kaishakunin

Synthetische Biologie?

Gentechnisch veränderte Mikroben?
Herrlich. Mir drängen sich bei dem Gedanken einige richtig schön beklemmend-klaustrophobisch-haarsträubende Ideen für SciFi Horrorfilme mit Gänsehautgarantie auf.

#6 - 05.11.2014, 20:25 von brotherandrew

Begründen Sie das ...

Zitat von d_grat
All diese Probleme hätten wir nicht, wenn man einfach nukleare Triebwerke bauen würde. Damit wären Reisedauern von wenigen Wochen für Hin- und Rückflug möglich.
... doch mal näher; am besten unter Angabe seriöser Quellen.

#7 - 05.11.2014, 20:38 von Websingularität

naja, ...

Zitat von d_grat
All diese Probleme hätten wir nicht, wenn man einfach nukleare Triebwerke bauen würde. Damit wären Reisedauern von wenigen Wochen für Hin- und Rückflug möglich. Start vom Mond aus würde auch die Strahlenprobleme lösen.
Beim Hausbauen fängt man nicht mit dem Dach an.
Das drängendste Thema der Raumfahrt ist SSTO.
Wenn wir das schaffen würden, wäre der Weltraum fast bezwungen.

#8 - 05.11.2014, 20:43 von Websingularität

Zustimmung

Zitat von brotherandrew
... doch mal näher; am besten unter Angabe seriöser Quellen.
d_grat hat Recht.
Angesichts der räumlichen Entfernungen im All, macht Kernenergie ausnahmsweise Sinn.
Aber nur im Bereich der Raumfahrt.

#9 - 05.11.2014, 20:50 von 123egal

synthetische biologie - naja

Ich möchte nicht jedem den Unterschied von synthetischer Biologie und der "klassischen" Bioverfahrenstechnik, -Technologie oder Genetik erklären, daher bitte ich die Interessierten einfach zu googlen. Mein Verweis, dass lediglich 1 oben genannter Mikroorganismus (MO) wirklich synthetischer Natur und der Rest maximal genetisch modifiziert ist, sollte aber klar stellen, dass wir weit weg davon sind, Mikroorganismen beliebig künstlich herzustellen. Da wir noch nicht mal die vollständigen Stoffwechselwegen von 99,99 % aller MOs verstehen, ist der Verweis zur synthetischer Biologie sicherlich nur ein Eyecatcher um neue Forschungsgelder zu erhalten. Fantasieren kann man halt vieles....und ob die Forschungsergebnisse im Weltall reproduzierbar sind, steht noch auf einem anderen Blatt.

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