Forum
Wissenschaft

Millionen Larven umgesiedelt: Forscher transplantieren Korallen am Great Barrier Reef

Great Barrier Reef Marine Park Authority/dpa Erst fingen sie den Laich ein, dann brüteten sie die Eier aus und brachten die Larven in gefährdete Gebietet: Wissenschaftlern ist es gelungen, Korallen am Great Barrier Reef zu transplantieren.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
#1 - 26.11.2017, 19:46 von Kurt-C. Hose

Lächerlich

Das Korallensterben ist eine unmittelbare Folge der Klimaerwärmung. Wer dagegen etwas tun will, muss den CO2-Ausstoss verringern. Korallen umzusiedeln ist reine Kosmetik.

#2 - 26.11.2017, 21:44 von joergzs

Die geschlüpften Larven - es waren mehrere Millionen

Es werden wohl ein paar Potenzen mehr gewesen sein.
Der Prof. schrieb ja auch ein bisschen was anderes:
"He sees great promise in the mass larval restoration approach and says it has the potential to make a difference to reef recovery on a larger scale using natural coral spawn slicks that contain many millions of larvae from different coral species."

#3 - 27.11.2017, 23:49 von Celegorm

Zitat von Kurt-C. Hose
Das Korallensterben ist eine unmittelbare Folge der Klimaerwärmung. Wer dagegen etwas tun will, muss den CO2-Ausstoss verringern. Korallen umzusiedeln ist reine Kosmetik.
Klimaveränderung bzw. Wärmeereignisse sind zwar sicherlich ein wichtiger Faktor, allerdings nur einer von verschiedenen. Wenn man alles andere ausblendet, macht man es sich darum zu leicht, insbesondere da andere Ursachen leichter und direkter zu beeinflussen wären. Dem Great Barrier Reef etwa setzt ein ganzes Bündel an Stressoren zu, zu welchen u.a. der Sedimenteintrag, Schadstoffe und physische Beschädigung durch Landwirtschaft, Kohleindustrie, Schifffahrt und Tourismus gehört.

Wärmeereignisse sind zudem zwar häufiger und intensiver geworden, sind aber nach wie vor einzelne Vorkomnisse die nur alle paar Jahre ein grösseres Ausmass erreichen. In solchen Situationen das Riff zu stabilisieren indem man bei einer möglichst raschen Wiederbesiedlung mithilft, kann durchaus sinnvoll sein.

#4 - 27.11.2017, 00:37 von phoenix68

Warum gleich laecherlich?

Zitat von Kurt-C. Hose
Das Korallensterben ist eine unmittelbare Folge der Klimaerwärmung. Wer dagegen etwas tun will, muss den CO2-Ausstoss verringern. Korallen umzusiedeln ist reine Kosmetik.
Die Ursache des Korallensterbens ist multi-faktoriell, z.B. Umweltverschmutzung, Ueberduengung, Wirbelstuerme (es ist seit langem bekannt, dass nach jedem Wirbelsturm ein Teil des Riffs stirbt) und auch Klimaerwaermung. Sicher, es ist ungemein wichtig die Ursachen eines jeden Faktors zu bekaempfen; macht das den Versuch der Transplantation laecherlich? Ich denke, die Korallenriffe haben jede Hilfe noetig.

#5 - 27.11.2017, 05:33 von thequickeningishappening

In den Philippinen war die Ursache Dynamite fishing

Die Ursache am Barrier Reef ist durch Klimawandel verursachte Meereserwaermung! Dynamite fishing kann man verbieten, Das Meer laesst sich nicht per Gesetz abkuehlen!

#6 - 27.11.2017, 08:48 von Kurt-C. Hose

Zitat von Celegorm
Klimaveränderung bzw. Wärmeereignisse sind zwar sicherlich ein wichtiger Faktor, allerdings nur einer von verschiedenen. Wenn man alles andere ausblendet, macht man es sich darum zu leicht, insbesondere da andere Ursachen leichter und direkter zu beeinflussen wären. Dem Great Barrier Reef etwa setzt ein ganzes Bündel an Stressoren zu, zu welchen u.a. der Sedimenteintrag, Schadstoffe und ......
Die großen Korallenbleichen der letzen Jahre betreffen nicht nur das Great Barrier, sondern auch die Malediven und andere ozwanische Riffformationen. Die Häufung der Bleichen ist ganz eindeutg ein Phänomen der globalen Klimaerwärmung. Mit jedem einzelnen anderen der Stressfaktoren könnte das Riff klarkommen, mit Temperaturerhöhungen auf über 34 Grad allerdings nicht. Auch transplantierte Korallen vertragen diese Temperaturen nicht. Und wer mal dort gewesen ist und das Ausmaß mit eigenen Augen gesehen hat (Great Barrier zu 30%, Malediven zu zwei Dritteln zerstört), kann die Idee, dass man "dagegen anpflanzt" nur lächerlich finden.

#7 - 27.11.2017, 12:45 von kernziel

Dugong=Seeschwein?

...nicht Seekuh?