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"Phobos Grunt": Marssonde ist in den Pazifik gestürzt

"Phobos Grunt"*ist auf die Erde gekracht: Nach Angaben russischer Behörden stürzte die russische Marssonde in den Pazifik. Damit erreicht eine bedeutende Mission ihr enttäuschendes Ende.
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#1 - 15.01.2012, 19:14 von wago

... und wieder

die ganze mediale Aufregung umsonst! Vielleicht sollten die Medien, vor allem die vermeintlichen Qualitätsmedien, und ihre Macher endlich kapieren, dass ihre Konsumenten nicht doof sind.

#2 - 15.01.2012, 19:40 von Pumuggl

Zitat von sysop
"Phobos Grunt"*ist auf die Erde gekracht: Nach Angaben russischer Behörden stürzte die russische Marssonde in den Pazifik. Damit erreicht eine bedeutende Mission ihr enttäuschendes Ende.
Die Bildunterschrift "Radaraufnahme der trudelnden Sonde: Eintritt in die Atmosphäre" suggeriert, das sei ein Foto der gerade verglühenden Sonde. Das finde ich immer so schade bei solchen Berichten. Frei nach dem Motto "BILD sprach zuerst mit der Leiche".

Wer jedoch ein wenig selbst recherchiert, der wird finden, dass der betreffende Bericht mit diesem Foto auf der Fraunhofer FHR-Seite schon am 10.Januar gepostet wurde, also laaaaange vor der akuten Absturzphase:

Fraunhofer FHR - Fraunhofer-Forscher untersuchen bevorstehenden Absturz der russischen Marssonde Phobos-Grunt

Aber mit solchen Halbwahrheiten lässt sich halt wunderbar Quote machen... :-(

#3 - 15.01.2012, 19:42 von count_zer0

Aehem...

Zitat von wago
die ganze mediale Aufregung umsonst! Vielleicht sollten die Medien, vor allem die vermeintlichen Qualitätsmedien, und ihre Macher endlich kapieren, dass ihre Konsumenten nicht doof sind.
...von was sprichst du?

#4 - 15.01.2012, 19:43 von horstma

Bedeutend?

Was ist daran bedeutend, auf einem großen Felsbrocken im All zu landen? Es gibt dort Sand, Steine und Felsen, wie auf dem Mond oder dem Mars auch. Ich habe mich schon immer gefragt, warum man auf diese, Entschuldigung, belämmerte Idee gekommen ist. Um mal was Neues zu machen? Prestige? Um zu zeigen, daß man auch "Mars kann"?

#5 - 15.01.2012, 19:48 von josifi

Zitat von horstma
Was ist daran bedeutend, auf einem großen Felsbrocken im All zu landen? Es gibt dort Sand, Steine und Felsen, wie auf dem Mond oder dem Mars auch. Ich habe mich schon immer gefragt, warum man auf diese, Entschuldigung, belämmerte Idee gekommen ist. Um mal was Neues zu machen? Prestige? Um zu zeigen, daß man auch "Mars kann"?
Oh Mann... "Was bringt es, mit diesem Segelschiff loszufahren? Wie, um neue Länder zu entdecken? Für was soll das gut sein?" Das hätten Sie vermutlich im 16. Jahrhundert gesagt...

#6 - 15.01.2012, 19:53 von coolbobby

Zitat von horstma
Was ist daran bedeutend, auf einem großen Felsbrocken im All zu landen? Es gibt dort Sand, Steine und Felsen, wie auf dem Mond oder dem Mars auch. Ich habe mich schon immer gefragt, warum man auf diese, Entschuldigung, belämmerte Idee gekommen ist. Um mal was Neues zu machen? Prestige? Um zu zeigen, daß man auch "Mars kann"?
Zum Glück gibt es viele motivierte Forscher auf dieser Welt, die nicht die gleichen Ansichten wie Sie haben und so die Menscheit nach vorne bringen. Wir würden sonst wohl noch mit einem Knüppel auf auf Bäumen sitzen.

#7 - 15.01.2012, 19:54 von klausd_

Nichtmal der Namen der Sonde ist korrekt übersetzt worden. Das Ding heißt im Deutschen Fobos-Grunt. Фобос-Грунт = Fobos-Grunt. Beweis ist die DIN_1460: ISO 9 Das Ф wird mit F übersetzt.

Schade SPON.

Gruß, Klaus

#8 - 15.01.2012, 19:59 von rhominus

Zitat von horstma
Es gibt dort Sand, Steine und Felsen, wie auf dem Mond oder dem Mars auch.
Aha, und welchen Sand, welche Felsen und welche Steine gibt es dort?
Nachzusehen, anstelle sich eine Antwort auszudenken oder "Steine halt", zu sagen, ist der Unterschied zwischen wissenschaftlicher Denkweise und der des Mittelalters. Und der Unterschied zwischen der heutigen Welt und der des Mittelalters ist die Antwort auf die Frage:
Zitat von horstma
Was ist daran bedeutend, auf einem großen Felsbrocken im All zu landen?
Viele Grüße

#9 - 15.01.2012, 20:01 von gweihir

Kobalt verbrennt nicht

Es verteilt sich stattdessen fein in der Luft und toetet dann ein paar Jahre lang Menschen. Immerhin ist die Halbwertszeit nur ca. 5 Jahre, also nach ca. 50 Jahren (Faustregel) harmlos. Plutonium ist da ein ganz anderes Kaliber.

Die Verharmlosung und Luegerei die hier, wie bei allem radioaktiven, von offizieller Seite betrieben wird ist allerdings abstossend und wiederlich.

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