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"Progress M-27M" : Russischer Raumfrachter verglüht über Pazifik

DPA / Roscosmos Tagelang trudelte der russische Raumfrachter "Progress M-27M" unkontrolliert durch das Weltall. Nun ist der sieben Tonnen schwere Apparat über dem Pazifik in die Erdatmosphäre gestürzt - und dabei offenbar fast komplett verglüht.
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#1 - 08.05.2015, 08:38 von Pixopax

Die angebliche Zuverlässigkeit der robusten russischen Technik ist ein Märchen, das ist nicht der erste Fehlschlag. Ähnlich zuverlässig sind auch die restlichen Raketen, es gibt schöne Videos die die Fehlschläge zeigen, u. a. auch Flugabwehrraketen die nach dem Abschuss auf die Erde fallen.

Zu Anfang der Raumfahrtgeschichte ging ebenfalls sehr viel schief, die Mehrzahl der Sonden der UDSSR gingen verloren, also die USA längst jede Menge Erfolge verbuchte. Ein Trick der UDSSR: Man gab den Start nicht bekannt, erst wenn alles glückte wurde der große Erfolg bekannt gegeben.
Ging es schief wurde die Sonde als Satellit "Kosmos xx" benannt.

#2 - 08.05.2015, 09:44 von rus.-ukrain.-deutscher

Zitat von Pixopax
Die angebliche Zuverlässigkeit der robusten russischen Technik ist ein Märchen, das ist nicht der erste Fehlschlag. Ähnlich zuverlässig sind auch die restlichen Raketen, es gibt schöne Videos die die Fehlschläge zeigen, u. a. auch Flugabwehrraketen die nach dem Abschuss auf die Erde fallen. Zu Anfang der Raumfahrtgeschichte ging ebenfalls sehr viel schief, die Mehrzahl der Sonden der UDSSR gingen verloren, also die USA längst jede Menge Erfolge verbuchte. Ein Trick der UDSSR: Man gab den Start nicht bekannt, erst wenn alles glückte wurde der große Erfolg bekannt gegeben. Ging es schief wurde die Sonde als Satellit "Kosmos xx" benannt.
Das bei hochkomplizierter Technik immer mal Rückschläge passieren das bleibt nicht aus. Trotzdem kann man sagen das Russische Raumfahrt Technik robust und zuverlässig ist. Mann siehe wann die letzen Kosmonauten verünglückten. Anfang der 1970er sind drei Kosmonauten ums leben gekommen. Im Gegensatz zu den USA 1986 und 2003. Und die russische Technik ist gut genug um als erstes unbemannt auf dem Mond zu landen, erstes auf dem Mars und erstes auf der Venus gewesen zu sein.

#3 - 08.05.2015, 10:02 von Tiananmen

Zitat von Pixopax
Die angebliche Zuverlässigkeit der robusten russischen Technik ist ein Märchen, das ist nicht der erste Fehlschlag. Ähnlich zuverlässig sind auch die restlichen Raketen, es gibt schöne Videos die die Fehlschläge zeigen, u. a. auch Flugabwehrraketen die nach dem Abschuss auf die Erde fallen. Zu Anfang der Raumfahrtgeschichte ging ebenfalls sehr viel schief, die Mehrzahl der Sonden der UDSSR gingen verloren, also die USA längst jede Menge Erfolge verbuchte. Ein Trick der UDSSR: Man gab den Start nicht bekannt, erst wenn alles glückte wurde der große Erfolg bekannt gegeben. Ging es schief wurde die Sonde als Satellit "Kosmos xx" benannt.
Offenbar trauen sich die USA nicht einmal zu, vergleichbare Technik zu entwickeln, zumindest nicht zu einem tragbaren Preis. Folglich wird "Outsourcing" betrieben, also das Risiko auf kommerzielle Unternehmen und die Russen verlagert. Und übrigens: mit Luna 9 waren es die Russen, die als erste weich auf dem Mond landeten.

#4 - 08.05.2015, 11:05 von Pixopax

Von 13 ZONS-Sonden waren 10 Ausfälle

Bei den Luna-Sonden gab es 11 Fehlschläge bis eine glückte. Bei den 3 Sonden die auf dem Mars landen sollten war keine erfolgreich.

Von 14 MARS-Sonden war nur eine einzige erfolgreich

Mars96 und Phobos Grunt waren Ausfälle, Phobos milliardenteuer.

2011 stürzten 2 Raketen ab wegen Triebwerkschaden
Im Februar, August und November erreichten Satelliten wegen Problemen mit den Oberstufen nicht ihre geplante Umlaufbahn.

Letztens ist eine Russische Trägerrakete fehlerhaft gewesen, hat einen Galileo-Satelliten falsch ausgesetzt.
Jetzt diese Versorgungseinheit.

Jetzt schauen Sie sich mal die US- und Europasonden an, von denen einige seit Jahren (!) auf dem Mars herum fahren, Punktlandungen durchführten und banhbrechendes erreichten.

Fehlerrate Russische Starts: 16%, USA 5%
Europa: Bis auf die eine Ariane 4 und eine 5er 0% soweit ich weiß.

Mit veralteten Raketen weiter zu fliegen bringt keine Sicherheit, die Strategie der USA und Europa, neue Technologien zu nutzen bringt sehr viel. Dafür kommerzielle Unternehmen einzusetzen bringt noch viel mehr, weil diese schneller und agiler reagieren.
Das Raumfahrtprogramm der Russen steht still, wie sie eine eigene Raumstation ins All bringen wollen ist mir schleierhaft, Wunschträume angesichts der seit jahrzehnten stillstehenden Entwicklung..

#5 - 08.05.2015, 11:45 von multi_io

Zitat von Pixopax
Die angebliche Zuverlässigkeit der robusten russischen Technik ist ein Märchen, das ist nicht der erste Fehlschlag. Ähnlich zuverlässig sind auch die restlichen Raketen, es gibt schöne Videos die die Fehlschläge zeigen, u. a. auch Flugabwehrraketen die nach dem Abschuss auf die Erde fallen. Zu Anfang der Raumfahrtgeschichte ging ebenfalls sehr viel schief, die Mehrzahl der Sonden der UDSSR gingen verloren, also die USA längst jede Menge Erfolge verbuchte. Ein Trick der UDSSR: Man gab den Start nicht bekannt, erst wenn alles glückte wurde der große Erfolg bekannt gegeben. Ging es schief wurde die Sonde als Satellit "Kosmos xx" benannt.
Naja... Wenn eine Sojus abstürzen würde, dann würde man das bekannt geben. Ist ja auch schonmal passiert -- nur dass das 45 Jahre her ist. Dass alle russische Weltraumtechnik "robust und zuverlässig" ist, ist in der Tat so nicht richtig -- russische Mars-Sonden beispielsweise haben, im Gegensatz zu US- und EU-Sonden, reihenweise Fehlschläge hingelegt. Aber dass "Sojus" ein sehr zuverlässiges System ist, bestreitet niemand.

#6 - 08.05.2015, 12:05 von klangschmied

@Pixopax

Bei den Russen haben viele Raketen während den testflügen Pannen, jedoch sind weit weniger Personen in Russischen Raketen gestroben, als in denen von der NASA, oder haben sie vergessen, warum die NASA mit den SOnden aufgehört hat... oh, sie glauben immer noch es seien die Finanzen?
Einfach mal nachschauen (googlen) wieviele Personen in den bemannten Flügen der NASA bereits gestorben sind.

#7 - 08.05.2015, 12:17 von Augustusrex

Naja

Immerhin fliegen die russischen BUK-Fla-Raketen. Haben sie ja jetzt bestätigt.

#8 - 08.05.2015, 12:18 von hundogonzalez

Zitat von rus.-ukrain.-deutscher
Das bei hochkomplizierter Technik immer mal Rückschläge passieren das bleibt nicht aus. Trotzdem kann man sagen das Russische Raumfahrt Technik robust und zuverlässig ist. Mann siehe wann die letzen Kosmonauten verünglückten. Anfang der 1970er sind drei Kosmonauten ums leben gekommen. Im Gegensatz zu den USA 1986 und 2003. Und die russische Technik ist gut genug um als erstes unbemannt auf dem Mond zu landen, erstes auf dem Mars und erstes auf der Venus gewesen zu sein.
Ihr lustigen Propagandisten. Es ist immer wieder ein neues Trauerspiel wenn ihr vorgebt, Deutsche zu sein und dann sogar miteinander ehrfürchtig über Russland diskutiert. Peinlich peinlich...

#9 - 08.05.2015, 12:40 von benmartin70

Zitat von rus.-ukrain.-deutscher
Das bei hochkomplizierter Technik immer mal Rückschläge passieren das bleibt nicht aus. Trotzdem kann man sagen das Russische Raumfahrt Technik robust und zuverlässig ist. Mann siehe wann die letzen Kosmonauten verünglückten. Anfang der 1970er sind drei Kosmonauten ums leben gekommen. Im Gegensatz zu den USA 1986 und 2003. Und die russische Technik ist gut genug um als erstes unbemannt auf dem Mond zu landen, erstes auf dem Mars und erstes auf der Venus gewesen zu sein.
Genau, weil wie der vorige Beitrag auch sagt bei den Russen alles veröffentlicht wurde/wird.
Wann hatten Sie das letzte mal ein Stück russische Technik in der Hand und haben gesagt "Wow das kann was!" ?

Ich kann mich nicht erinnern, nicht mal bei der vielgepriesenen AK47, was nützt mir ein Schiessprügel der immer funktioniert aber nie trifft?

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