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Rekord: Forscher teleportieren Licht über 143 Kilometer

IQOQI Vienna / Austrian Academy of Sciences Das Quanten-Internet rückt näher: Forscher haben Informationen über eine Strecke von 143 Kilometern teleportiert. Damit kommt die Übertragung per Satellit in Reichweite - eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung des Licht-Beamens in der Praxis.
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#1 - 06.09.2012, 14:04 von Irek

Zitat von sysop
Das Quanten-Internet rückt näher: Forscher haben Informationen über eine Strecke von 143 Kilometern teleportiert. Damit kommt die Übertragung per Satellit in Reichweite - eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung des Licht-Beamens in der Praxis.
Es gab keine teleportation. Das ist ein Märchen der Physiker.
Wie man es rationell erklären kann habe ich hier beschrieben.

http://www.cwirko.de/Das%20einheitli...r%20Physik.pdf

#2 - 06.09.2012, 14:12 von Koda

Anbhörsicher ??? Dann garantiert nichts für Regierungen und deren Organisationen

Zitat von sysop;10903014 Ein künftiges, weltweites Quanteninternet könne quantenphysikalische Effekte nutzen, um die Kommunikation abhörsicherer zu machen und manche Berechnungen zu beschleunigen, meinen die Physiker. [url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,854278,00.html
Quantenverschränkung: Forscher teleportieren Licht über 143 Kilometer - SPIEGEL ONLINE[/url]
wäre ja echt peinlich, wenn Terroristen oder Dissidenten ihre Nachrichten übers Internet verschicken könnten und weder der CIA in Washington noch die KP in China hätten die Chance mitzulesen oder zu sperren.
Fazit: entweder wird sich das "abhörsicher" ändern oder das Quanteninternet bleibt nur für sicherheitliche Dienste mit hoheitlichen Rechten vorgesehen.

#3 - 06.09.2012, 14:14 von MrStoneStupid

Wenn die "spukhafte Fernwirkung" existiert, ...

... dann ist das nur mit einer echten höheren Dimension zu erklären, über die quantenverschränkte Teilchen verbunden sein können, oder? (imho)

#4 - 06.09.2012, 14:20 von dr.u.

Frage:

Zitat von sysop
Das Quanten-Internet rückt näher: Forscher haben Informationen über eine Strecke von 143 Kilometern teleportiert. Damit kommt die Übertragung per Satellit in Reichweite - eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung des Licht-Beamens in der Praxis.
Wie schnell wird die Information , respektive der Quantenzustadn auf das verschränkte Photon übertragen?

Woher weiss der Empfänger einer Nachricht, das er das originale, verschränkte Photon hat und nicht eines, dass Ihm durch eine "Man in the middle"Atacke untergeschoben wurde?

#5 - 06.09.2012, 14:25 von mcmercy

Ich kapiers nicht. Im Grunde sollte doch die Entfernung egal sein, da sich ja überhaupt nichts vom Sender zum Empfänger bewegt, also auch die Luftschichten dazwischen wurscht sind. Sowie beschrieben ändere ich doch nur den Zustand des Sender-Teilchens und der überträgt sich automatich auf den Empfänger, das Teilchen selber bewegt sich überhaupt nicht vom Fleck. Ein Spion kann also auch gar nicht "abfangen".

#6 - 06.09.2012, 14:25 von Delago

Danke!

Zitat von Irek
Es gab keine teleportation. Das ist ein Märchen der Physiker. Wie man es rationell erklären kann habe ich hier beschrieben.
Jetzt fehlt nur noch die Expertise von Cotti, dann wurde uns die Physik wieder mal erklärt und gezeigt, dass wir Physiker alle Schwachköpfe sind.

#7 - 06.09.2012, 14:25 von kthulu

Zitat von Irek
Es gab keine teleportation. Das ist ein Märchen der Physiker. Wie man es rationell erklären kann habe ich hier beschrieben.
Sie haben recht und gleichzeitig auch unrecht. Zunächst ist der Artikel den Sie hier zitieren unglaublicher Humbug, so habe ich schon ja schon lange nicht mehr gelacht. Gleichwohl ist es in der tat so, daß bei diesem Experiment rein gar nichts teleportiert wurde. Es wurde lediglich ein verschränkter Zustand über eine Entfernung von 143km nachgewiesen. Für eine Transport hingegen braucht es eine Information die transportiert wird, sei es ein Photon, eine 1 was auch immer.

Sie können sich das so vorstellen als würden sie Musk aus einer entfernten Quelle hören. Je weiter sie weg sind, desto länger dauert es bis der Schall bei Ihnen ist. (Wie bei Blitz und Donner) Herrr Zeilinger hat jetzt aber mitnichten ein Tonbandgerät in 143km Entfernung zu einem Mikrofon angestellt und dann zum Zeitpunkt des Einschaltens auch etwas aufgenommen, nein er hat sich in Wahrheit eines simplen quantenmechanischen Prinzips bedient, nämlich der Verschränkung. Und das besagt, daß ich zwei Zustände erzeugen kann, die sagen wir mal gekoppelt sind, egal wie weit entfernt sie voneinander sind. Man kann zum Beispiel eine zwei spinverschänkte Photonen erzeugen. Das heißt ein Photon hat den Spin +1 das ander -1. Per se weiß man allerdings nicht welches Photon welchen Spin hat. Erst wenn man den Spin eines Photons mißt, weiß man automatisch auch den Spin des anderen. Und hier kommt jetzt die Übnertreibung ins Spiel, es wird nämlich so getan, als müßten die beiden Photonen miteinander reden um sich gegenseitig Ihren Spin mitzuteilen, allein das geschieht nicht. Und deswegen ist dieses ganze Gerede von Teleportation auch reiner Populismus!

#8 - 06.09.2012, 14:36 von gestiefelterkater33

Fragen von Neandertalern

Die Fragen, die hier gestellt werden gleichen den Fragen eines Neandertalers, der in die Zukunft versetzt wurde.... EIn Grundverständnis der Quantenmechanik ist leidr notwendig, was in der Hauptschule einfach nicht vermittelt werden kann.

#9 - 06.09.2012, 14:36 von malarasataponoto

bereits Einstein

sprach von der Möglichkeit, Licht zu transportieren. Eine alte Geschichte wird hier als absolute Sensation verkauft.

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